Ein wenig zur Geschichte Alaskas
Einwohner: 606.000
Hauptstadt: Juneau (nur mit Flugzeug oder Schiff erreichbar)
Größte Stadt: Anchorage
Landesoberfläche: 1.522.596 km2 (ca. 2100km Nord/Süd, 3600 km Ost/West); zum Vergleich: Österreich ca. 80.000 km2, Holland ca. 40.000 km2)
Höchste Erhebung: Mount McKinley, 6.095 m
Nationalblume: Vergißmeinnicht
Nationalbaum: Sitka Fichte
Nationalvogel: Birken Ptarmigan
Staatsmotto: "North in the future"
Wichtigste Industriezweige: Fremdenverkehr, Erdöl, Fischerei, Holz
Die ersten Einwanderer kamen von Asien nach Nordamerika, ungefähr vor 30000 - 40000 Jahren. Damals war wegen einer Eiszeit der Meeresspiegel tiefer und es bestand eine 1350 km lange Landbrücke zwischen Sibirien und Alaska. Vier Volksstäme blieben in Alaska und machten das unherbergsame Gebiet zu ihrer Heimat: Athabaskaner, Aleuten, Inuit und die Küstenstämme der Tlingit und Haida.
Diverse europäische Länder erforschten die Region. Vom spanischen Admiral Barthileme de Fonte wird gesagt, daß er der erste war, der im Jahre 1640 die Gewässer von Alaska besegelte.
Der Däne Vitus Bering, der unter der Flagge des Tsar von Rußland segelte kam 1728 nach Alaska und bewies, daß Amerika und Asien zwei verschiedene "Länder" waren. 13 Jahre später war er der erste Europäer, der in Alaska an Land ging. Er verstarb während dieser Reise aber seine Männer brachten Pelze nach Hause und erzählten von Seehunden- und Seeotterkolonien. Deshalb dauerte es auch nicht lange bevor sich russische Pelzhändler auf den Weg nach Alaska begaben. Auch Spanier machten sich einen Teil von Alaska eigen, ebenso wie Captain James Cook 1778 für Großbritannien und Jean de la Perouse für Frankreich.
Als einige amerikanische Abenteurer in Alaska ankamen hatten sich 4 Nationen das Land aufgeteilt. Anfang 1899 wurden die Spanier und Franzosen aus dem Land vertrieben und die Briten durften nur noch Land von den Russen pachten. Rund 1860 hatten die Russen Probleme mit ihrer Staatskasse und beschlossen Alaska zu verkaufen.
Die Amerikaner kauften Alaska um $ 7,2 Millionen, das ist weniger als 2 cent pro 4.048 km.
In den Anfangsjahren blieb dieses weite Land - abgelegen und uneinnehmbar außer für ein paar abgehärtete Siedler - für die meisten eine dunkles, kaltes Mysterium. Walffischfang und Lachsfischerei brachten Reichtum und Menschen ins Land.
1880 wurde Gold gefunden und bald kamen viele Goldsucher. Um 1900 wurde die Bevölkerung auf 60.000 geschätzt wovon 30.000 "Einheimische".
Im 2. Weltkrieg bauten die Amerikaner viele Armee- und Flugbasen und die berühmte Alcan (Alaskan Highway), eine 2.394 km lange Straße, wurde gebaut und war der einzige Weg über Land, der Alaska und den Rest der USA verband. Und man konnte die Armee bevorraten um die Nordwestgrenze Amerikas zu verteidigen. Die Straße wurde in 8 Monaten und 12 Tagen fertiggestellt und am 25. Oktober 1942 eröffnet.
Am 3. Jänner 1959 wurde es der 49. Staat von den USA. Alaska ist der größte aller amerikanischen Staaten (2x die Größe von Texas), aber der Zweitkleinste qua Bevölkerung. Nur Wyoming hat weniger Einwohner. Etwa 15 % der Bevölkerung sind "Ureinwohner": Athabaskan, Tlingit, Haida and Tsimshian.
1968 wurden umfangreiche Ölvorräte unter der Prudhoe Bucht im Arktischen Meer entdeckt. Man mußte eine Pipeline bauen um das Öl zum eisfreien Hafen Valdez zu leiten. 1977 begann das schwarze Gold zu fließen (siehe auch Dalton Highway).
In Alaska befinden sich 17 von den 20 höchsten Berge der Vereinigten Staaten und der höchste Berg Nordamerikas, der Mount McKinley (Denali); es gibt 5000 Gletscher, wovon einer länger als die Schweiz.
In Alaska gibt es einen Reichtum an Tieren. Mehr darüber auf der "Denali Nationalpark"-Seite.