Das Wesen des
Hundes ist von steter Unruhe geprägt. Mit gespitzten Ohren lauert er auf Gefahren, ist immer in Abwehrstellung,
bereit zum Sprung, wachsam und verschwiegen. Er ist sehr verschlossen, hat wenig
Kontakt zu seinen Mitmenschen und geht nur aus sich heraus, wenn er es für
absolut unausweichlich hält, meistens dann, wenn es zur Erfüllung seiner
Pflicht notwendig ist.
Er ist sehr zielbewusst, weiss genau was er will.
Dabei verhält er sich jedoch auch meist eigensinnig und starrköpfig, ignoriert
die Standpunkte und Ratschläge anderer Menschen. Er ist ein sehr kritischer
Mensch, seine Kritik an anderen fällt oft sarkastisch aus. Er kann sogar sehr
zynisch sein. Seine bissigen Bemerkungen sind bei Freunden und Gegnern
gefürchtet.
Gelegentlich verbeisst er sich in ein Problem,
verliert sich in Einzelheiten. Er kritisiert dann verzweifelt an allem herum,
sucht nach einem Haar in der Suppe, das seiner Beanstandung recht gibt. Er ist
durch und durch ein Pessimist, der nichts vom leben erwartet. Ständig sieht er
überall Gefahren, ist nicht in der Lage einen Moment seines Lebens richtig zu
geniessen.
Gegen Ungerechtigkeit reagiert er stets mit grossem
Mut. Er ist ein Einzelgänger, der grosse Menschenansammlungen hasst. So
arbeitet er lieber alleine und im Verborgenen, wobei er auch hier durchaus
erfolgreich sein kann. Er ist überhaupt ein sehr strebsamer und
verantwortungsbewusster Arbeiter. Wenn es auch schwierig ist, mit ihm in
Kontakt zu kommen, so ist er als Freund oder Kollege keinesfalls zu verachten.
Trägt er doch die edelsten Züge der menschlichen Natur in sich.
Er ist ehrlich, treu, rechtschaffen und
pflichtbewusst. Man kann sich in jeder Situation auf ihn verlassen. Er kennt
keinen Verrat, wird einen Freund niemals im Stich lassen. Wie kaum ein anderer
ist er in der Lage, Geheimnisse zu bewahren. Seine Diskretion ist vorbildlich
und er hasst jede Form von plumper Vertraulichkeit.
Sein Sprach- und Schriftstil ist zwar alles andere
als glänzend, er drückt sich oft reichlich ungeschickt und simpel aus. Aber er
ist hochintelligent, besitzt eine rasche Auffassungsgabe und niemand ist ein
besserer Zuhörer als er.
In der Geschichte der Menschheit waren viele
Vorkämpfer für Demokratie und Gleichberechtigung Hunde. Jede Ungerechtigkeit
ist diesen Menschen zuwider und sie ruhen nicht eher, als alles getan wurde, um
die Misstände zu beseitigen. Glücklicherweise ist dem Hund ein grosses Mass an Vernunft
zu eigen, so dass er sich fast nie für unsinnige oder schädliche Dinge
einsetzt.
Seine Beharrlichkeit und sein Erfindungsgeist lassen
ihn in jeder Lage eine Lösung finden, so dass er leicht eine Katastrophe
auslösen könnte. Egal um was es geht, die Beweggründe des Hundes sind niemals
eigennütziger oder materieller Natur, denn an Geld und Reichtum liegt ihm
überhaupt nichts.
Er betätigt sich als Philosoph, Revolutionär oder
dient in sonst einer Weise der Menschheit. Bei allem was er tut, ist er großzügig
und selbstlos. An Luxus und Wohlstand liegt ihm selbst dann nichts, wenn er
darin lebt.
Auch in seinen zwischenmenschlichen Beziehungen ist
der Hund ehrlich und aufrichtig, umsorgt seinen Partner stets liebevoll und ist
sich seiner Verantwortung für den anderen Menschen voll bewusst. Er verlangt
jedoch seinem Partner auch gleichzeitig viel ab, da er einen grossteil seiner
Kraft in seiner aufopfernden Tätigkeit im Dienst der Allgemeinheit verliert.
Aber zum Beispiel mit dem Pferd kann der Hund Glück
finden, da es sehr tolerant denkt und handelt. Es wird ihn bei seinen grossen Plänen nicht behindern, erwartet
aber dafür selber einen gewissen Freiraum-
Mit dem Tiger wird er vereint für Gerechtigkeit und
Ordnung kämpfen, so dass die Beiden ein recht gutes Gespann abgeben.
Die Beiden sind überhaupt sehr ähnlich in vielen
Dingen, so dass sie sich ganz gut ergänzen. Der Drache hingegen ist viel zu
Stolz, um das kritische Denken und den beissenden Sarkasmus des Hundes zu
ertragen.
Die Ziege ist zu launisch und somit für den Hund
ebenfalls ein äusserst schlechter Partner.