Die Geschichten von Walter

 

 

„Der Baum“

 

Ich, ein kleiner, aber vor jugendlicher Kraft strotzender Baum. Aber doch fehlte mir etwas. Ich kam darauf, ein Freund, ich setzte all meine Kraft in meine Wurzeln und wuchs und wuchs. Bis eines Tages ein stolzer Junge mich bewunderte. Endlich kam das Frühjahr. Dieser Junge setzte sich unter meinen spärlichen Schatten, ich war ganz stolz, als ich ihn hörte sprechen: „du lieber Baum ich verspreche dir, dass du einer der tollsten Bäume hier wirst“. Ich konnte zwar mit ihn nicht reden aber, ich lies ein Blatt fallen, genau in seine Hände, er sagte: „Danke das ist sehr nett von dir“ und legte es in ein Buch, als Lesezeichen und ich war voller Stolz. Es kam der Sommer, es war ein heisser Tag und gut, dass hier gleich ein kleiner See war. Es dauerte nicht lange und erste Badegäste kamen schon her, auch mein Freund. Es war schön ihn zu sehen. Er sprang, er schwamm auf dem Rücken aber auch normal. Da wollte er nach Hause gehen. Da kam ein Mädchen und setzte sich zu ihm bis der erste Kuss viel. Sie gingen bei mir vorbei und er sagte ihren Namen „Monika“ und er hiess Peter. So kam etwas sonderbares. Ich sah ihn einige Tage nicht, doch als er wieder kam war er voller tiefer Trauer und sagte „ich will dir keinen Schmerz zufügen, aber deine Rinde zart und rein, soll fühlen was schmerzt in mir“.  Er nahm ein Messer und fing an, an meiner Rinde zu schnitzen, in aller vergessener Liebe. Monika und für ewige Trennung Peter, eingerahmt in einem gebrochenen Herzen. Es schmerzte mich sehr, aber ich verstand es. Meine Tränen flossen aus meiner Rinde darüber, um es für ewig zu behalten. Nächsten Tag kam er wieder, sah das Herz, fing an zu weinen und lief auf und davon. Er kam heute nicht mehr. Ja ich wusste nicht, ob ich einen Fehler getan habe, wegmachen konnte ich es nicht mehr. Am nächsten Tag kam er wieder, er machte seine Hausarbeiten und dann fing er plötzlich an zu weinen. Ja und er weinte und fing an zu brüllen über seinen Schmerz. Ich konnte nicht viel tun, nur eins, ich hatte genau über ihn eine offene Kastanie, die ließ ich ihn auf dem Kopf fallen. Er sagte: au, lächelte mich an und meinte, „warst das du,  meinen besten Dank“. Es kann für mich nur noch besser werden – Freund. Ich war über das was er zu mir sagte sehr froh. Es kam wieder der Alltag herein. Aber hoppla, was sah ich denn da, besser gesagt wir Blumen können nicht sehen, aber dafür spüren und fühlen wir, und auch den Hass können wir erkennen, die Freuden, Leiden, Kummer und Sorgen, das Ganze auch andersrum. Da geschah doch etwas seltsames. Eines Tages wieder sass er bei seinen Hausaufgaben und es war spürbar, dass ein Fehler ihm immer wieder unterlief. Da, plötzlich setzte sich ein anderer Junge an seine Seite und sagte: „ Hallo, ich bin Peter“ und er fing zu lachen an. Hallo, ich bin’s Peter, und beide lachten. Also, mein Peter machte weiter, wie auch der andere Peter, bis mein Peter lautstark von sich gab, „misst“, der andere Peter fragte, was denn los sei? „Ich bring die Rechnung nicht hin, dabei schnitt ich in Rechnen immer gut ab“. Peter, na komm zeig mal her, na das kann nicht funktioniere. Warum, weil du die Zahl nicht mit nimmst im Zähler, somit geht es nicht auf. Danke, warum kannst du das so gut, na das war in der Vorklasse auch so. Dann bist du ja erst am Anfang vom Studium. Ja, na dann sind wir 6 Jahre auseinander ganz genau. Ich helfe dir gerne, toll, standen auf und gingen, aber mein Peter sagte wie immer: tschau mein lieber Baum, der andere Peter sagte, was du verabschiedest dich vom Baum?, Ja doch, na tschau Baum. Jetzt hatte ich 2 Freunde, sie kamen am nächsten Tag wieder. Und lernten, einfach Freunde unter sich. Die Zeit verging, der andere Peter sagte zu meinen Peter, komm, gib mir doch einen Kuss. Mein Peter zögerte kurz, doch dann kam der Kuss. Ich war so euphorisch, dass ich all meine Kastanien verlor, ich hatte Angst, dass einer von beiden böse wird, aber es war nicht so, sie lachten beide. Da plötzlich, der andere Peter schaute und sagte zu seinem, zu unseren Peter, weißt was, deine Mutter hat doch diese grossen Müllsäcke, na und? Die nehmen wir und füllen alle Kastanien ein. Tolle Idee, und sie füllten alle ein und gingen zur Apotheke. Sie bekamen etwas dafür, sie freuten sich. So kam ein paar Tage später etwas unerfreuliches, von beiden ist die Mutter verstorben und ein paar Tage darauf von beiden die Erbschaft der Mütter. Sie kauften sich ein Holzhaus und von dem Beschluss der beiden lieben fällten sie mich und ich wurde ein Teil vom Haus und bin permanent bei meinen Freunden. Es war wundervoll. Beide sagten, Baum jetzt bist du für immer bei uns, es war auch wunderschön. So vergingen die Jahre in Freund, in Leid und auch manchmal im Streit. Trotz allem, die Versöhnung fand immer im Holzbett statt. Einfach herrlich, bis unser Peter mit einer plötzlichen schweren Lungenentzündung da lag. Er wurde von Tag zu Tag schwächer. Mein Peter redete immer mit uns Blumen und wir Blumen unter uns sprachen wie wir Peter helfen könnten. Ja es gibt eine Möglichkeit, doch der Gegner war die Zeit. Bis es geschah, was wohl oder Übel geschehen musste. Die Zeit war schneller und er erlag seiner schmerzvollen Krankheit. Peter bekam das Familiengrab wo er begraben wurden, in Liebe. Mit schweren Herzen kam Peter wieder Heim und weinte, er weinte den ganzen Tag. Wir Blumen strengten uns an, um  es dennoch zu vollbringen. Es gelang uns auch und wir platzierten  es genau über Peters Schlafplatz. Das Edelste, das Mächtigste was wir Blumen als Geschenk geben können. Und zwar die goldene Kastanie. Peter ging schlafen, schaute an die Decke und staunte, dann total stumm pflückte er die goldene Kastanie, sagte danke. Er nahm einen kleinen Mörser mit der er die trockene Kastanie zu Pulver machte und mit einem Schluck Wasser, trank er die Frucht. Ihm wurde ganz schwummerlich zu Mute und siehe da, all seinen Leiden verschwanden wie Hämorrhoiden, Gicht, ganze Körperflecken, Fusspilz, Hühneraugen, Krampfadern, dies und noch mehr. Nun schrie er danke, aber das war noch nicht alles, ihm wurde wieder schwummerlich, er schaute sich in den Spiegel, er war um 10 Jahre jünger geworden. So, hier endet die Geschichte. Seinen Peter wird er weiter in seinem Herzen tragen. All dies mit einen ernsten Hintergrund aber doch zufriedenen Ende.

 

W.K.2002

 

 

 

„Die Rosen und ihre vielen Freunde“

 

 

Ich, wenn ich mich zu meiner Person vorstellen darf, bin eigentlich ein ganz normaler männlicher Typ und hatte doch Lust, dass ich 29 Jahre alt für meinen Mann einfach als Überraschung Blumen kaufen möchte. So ging ich in den Blumenladen, der hier war und kaufte einen Strauss Blumen, alle möglichen Sorten ein buntes und schönes Sortiment. Bis auf eine dieser Blumen leuchteten sie mit all ihren Farben. Diese Blumen musste ich haben, nun hatte ich von überall eine Blume, einen bunten Strauss. Ich kam heim, da war auch schon mein Mann. Er freute sich und ich sagte zu ihm, weißt du was wir für einen Tag haben?  Ja, das gefürchtete 9. Jahr, ich sagte daraufhin (wie immer an diesem Tag): du mit deinen gefürchteten.., sag lieber wie dieser begonnene Tag weiter geht, Michi! Ich hab unsere beiden besten Freunde eingeladen zum Lucky Point, dass war einer unserer liebsten Chinesenrestaurante. Beide kamen mit wundervollen Blumen, nun feierten wir ausgelassen, das viel im Restaurante auf und die schenkten uns eine Flasche ihres guten Leecheweines.

So nun zur späten Stunde, gingen oder fuhren wir mit dem Taxi nach Hause. Nun kam unser beider Hochzeitsgeschenk. Nun in voller Frische gingen wir zu Walters Bruder, er wollte uns unbedingt einladen in ein Restaurant der etwas anderen Art. Wir sagten zu uns: wie passend für uns, mein Bruder freute sich. Es war ein Lokal das alles so bot. Von hergerichteten Schnitzel aller Art, Burgers Marke Eigenbau, Pizzas und chinesischem. Na wo wohl gingen wir hin? Chinaessen J

Das Ambiente, das war überraschen toll, es war von Abteilung zu Abteilung eingerichtet und das Essen war sehr gut. So Helmut trieb es wieder auf die Spitze, er war sturzbetrunken und freute sich sehr über unser beider Glück. Es kam jetzt die Zeit aufzubrechen, wir fuhren mit unserem Corolla nach Hause zu Helmut, denn Michael hatte nichts getrunken, da er ja morgen Spätdienst hatte. Daheim zogen wir Helmut sein liebes Leibchen und seine Unterhose aus, mit der er gerne schlafen geht. Dem allen noch nicht genug, als wir endlich im eigenen Heim zu Hause waren, ging das Licht nicht an, sondern das Wohnzimmer war total in einem roten Schimmer gesetzt. Das machten die beiden Rosen, denn Michael stellte genau den selben Strauss zusammen, die anderen Blumen spielten eine zauberhafte Melodie. Wir tanzen im Tango, dann im Walzer, einfach herrlich. Wir machten uns gar keine weiteren Gedanken und gingen zu Bett, versanken in unser beider Arme, bis zum sonnigen nächsten Tag. Ja es war bis zum Ende fulminant schön. Aber noch nicht aus. Ich wollte das Frühstück machen, als aus dem Hintergrund eine zarte Stimme ich hörte: recht schönen guten Morgen Sir Walter. Ich erschrak für einen Augenblick nur. Ging auf die Blumen zu und fragte: ihr begrüsst mich? Ja das finde ich toll, gut ich mache das Frühstück fertig, Kaffee vorgewärmte Milch, 4 Toastscheiben, Marillenmarmelade 2 weichgekochte Eier, dann den Salzstreuer. 1 Glas Nutella, 2 Scheiben Brot, Butter und 4 Scheiben Schinken. Voala: Michael freute sich auf das Frühstück im Bett. Er ging in die Küche und wollte den Blumen eigentlich was gutes tun, frisches Wasser, da schrien die Blumen auf, nein bitte, bitte noch nicht. Es hatte für mich ganz den Anschein, dass Michi nicht die Stimmen hören konnte. Ich fragte Michael: Hörst du das nicht? Michael: Was? Da sagten die Blumen: er kann uns nicht hören, denn wir können uns nur einem öffnen. Darauf hin sagte ich zu Michi, lass die Blumen stehen, ich kümmere mich darum. Michi musste in seinem Spätdienst, nun ja und ich hab mir frei genommen. Ich hatte sowieso soviel zu tun, Staub wischen, Staub saugen, Fenster putzen und Geschirr abwaschen und die Betten machen, aber ich war noch so müde vom Vorabend und schlief ein. Da begannen sich beide Blumen auf einmal zu bewegen, es war wie ein wachsender Efeu. Ich schlief tief und fest, das machte der Duft von den Blumen. So geschah etwas unglaubliches, sie putzen alles und machten sogar die Betten. Ich wacht auf und alles war gemacht. Da fiel mir auf, ich habe ja gar kein Essen gemacht, die Blumen streckten sich und auf einmal war angerichtet: ein Schnitzel mit Kartoffelsalat, nur die Teller passten nicht, ein Bussal an Michael und ich wechselte die Teller aus damit nichts auffiel und wir konnten gut Abendessen. Michael sah mich schlafen, er weckte mich aber nicht, denn er hatte den berühmten Unterbrecherdienst. Nun einen lieben Kuss und er ging schlafen, ich natürlich nicht, aber ich vernahm eine zarte Stimme! Walter nimm Abschied. Ich fragte von wem, von unserem Freund, die Eifersucht, ich fragte wieso denn das? Ihr habt es geschafft, die Eifersucht zu besiegen, somit endet die Blume der Eifersucht damit. Weiter so. Die beiden Rosen streuten etwas Blütenstau und ich wurde müde und konnte auch schlafen gehen. Mir erschien ein Traum, ich sah den Eifelturm, den Louvre, die Chanselleesee und auch Pigalle. So kam es auch, wir fuhren im Urlaub nach Frankreich. Wie wir nach Hause kamen waren 2 weitere Blumen tot, es waren die Blaue und die Grüne. Die Rosen sagten zu mir: bitte wechsele unser Wasser, es beginnt ein neuer Abschnitt für euch. Ich fragte: was für ein Abschnitt? Du wirst es erkennen, ich sage dir nur die Farbe schwarz, ich erschrak vor dieser Farbe, doch so sehr ich wollte, die schwarze Tulpe entfernen gelang mir nicht. So passierte etwas eigenartiges. Die Blumen färbten sich immer mehr und mehr rot als ich näher kam, bis sie in Flammen aufgingen. Ich ging von den Blumen fort und die Flammen erlischten wieder. Die eine Rose sprach zu mir: ihr beide habt schon viel erreicht, schön das ihr euch so liebt, das eure Liebe uns weckte. Wir werden euch nun begleiten, auf euren so wunderbaren und zugleich liebevollen Weg – wunderschön. Und  dieses Jahr nähert sich dem Ende zu. Doch was kommt noch vorher, Ja unser 10. Hochzeitstag. Ich ging wieder auf der Strasse um Blumen zu kaufen, doch siehe da das Blumengeschäft gab es nicht mehr. So kaufte ich für Michael eine Bonbonniere. Ich kam nach Hause und fragte, wie wird denn unseren Tag heute aussehen? Da sagte Michael: wir gehen zu Omas Kuchl im neuen Center, ich O.K. aber diesmal ist dein Bruder auch dabei, ich-o.k. Es war ein schönes nettes Lokal Aber da geschah etwas, was ich eigentlich nicht mehr von mir dachte; dieses Lokal strotzte nur so vor lauter feschen attraktiven Männern. So geschah etwas fürchterliches! Ich verschwand still und heimlich mit einem anderen Kellner. Nun ja, es gibt ja das Sprichwort, man trägt den Krug so lange, bis er bricht. Was geschah? Michael sah mich und erwischte mich inflagranti, es brach ein fürchterlicher Streit zwischen uns aus, ja sogar handgreiflich wurden wir. Ich Walter schlug Michael zu Boden. Ich nahm meinen Ring warf ihn Michi an den Kopf und lief auf und davon. Ich wusste nicht wohin, aber ich lief, bis mein Bruder kam und der weinende Michael und er schrie aus voller Kehle: komm zurück! Ich blieb stehen und da sprang mein Bruder aus dem Wagen, nahm mich am Revers und ohrfeigte mich, seinen eigenen Bruder. Bis Michael dazwischen sprang und sagte: höre nun bitte auf. Wir vielen uns in die Arme, weinten und ich sagte und das war zeitgleich mit ihm: „Ich liebe dich“. Mein Bruder fuhr uns nach Hause, dort endlich angekommen schaute ich auf die Blumen und sah wie die schwarze Tulpe starb. Es waren nur wenige Blumen da und die beiden blutroten Rosen. Um so schöner war die Versöhnung von uns beiden. Da hörte ich wieder die zarte Stimme der Blumen: es ist wieder Zeit geworden unser Wasser zu wechseln. Denn jetzt kommt die Besiegelung eures Schwures. Ich tat es und dabei viel mir auf, dass das Wasser nur nachts gewechselt wird, so fragte ich die Blumen und bekam als Antwort: Es hat mir dem Mond und seiner Kraft zu tun.

Dem Ende sei hier noch lange nicht getan. Eines Tages rührte sich ein guter Freund bei uns und wollte uns ins Kino einladen, wir daraufhin – ja toll, haben sowieso nichts vor. Der Film war eine Geschichte und zugleich ein Drama mit Mutter und Freund und um Adoption. Ein Homofilm eben. Michi und ich schauten uns den Film mit einer gewissen Begeisterung und Trauer an. Der Film hiess: Das Kuckucksei. Nach dem Film gingen wir noch auf einen Umtrunk und dann nach Hause. Dieser Film löst in uns einen ganz neuen Impuls aus. Wir sagen, leider können wir hier im Lande zwar keinen adoptieren, aber schön wäre es schon einen Dritten zu haben und so suchten wir auf regulärem Weg jemanden. Es dauerte nicht lange und Walter in seiner Firma begegnete einem jungen Mann. Sein Name war Markus und in der Firma ein Neuzuwachs. Gutaussehen, er sprach nicht nur im Slang sondern ganz nett. Mit vorsichtigen Annäherungen wie, was so seine Hobbys, Interessen seien und so weiter, freundete man sich rasch an und Walter fuhr Mark auch jeden Tag nach Hause. Bis Walter zu Mark sagte: du Mark die bösen Zungen in der Firma sprechen schon über uns. Er darauf: na und? So lernte er auch Michael kennen und wir alle wurden gute Freunde. Zusammen fuhren wir ins Eurodisney und so vergingen die Jahre, doch zusammenziehen konnten wir nicht, wegen seinem Vater. Er sagte ob er dumm sei, denn das alles würde er einmal erben, das Haus, Grundstück. Nach 3 schönen Jahren verlies uns Mark wegen einem schönen Mädchen, es schmerzte uns fürchterlich und Walter sah auf die Blumen und siehe da, wieder verstarb eine. Ja aber jetzt wurde Michael aktiv! Und lernte per Annonce einen netten und klugen jungen (17) Mann kennen. Sein Name war Martin. Alles schien Happy-paletti zu sein, auch mit seinen Eltern und Geschwistern, einfach toll, aber nach sechs wunderschönen Jahren verlies auch er uns, mit der Ausnahme wegen einem gleichaltrigen Mann. Den Schmerz, den Michael und Walter empfanden, war so groß und zugleich hatte wir doch ein Geschenk an Martin, ein eingerahmtes Foto von gemeinsamen Jahren. Walter schaute wieder auf die Blumen und sah, das alle Blumen gestorben sind, ausser die beiden roten Rosen und sie sprachen zu Walter: es wird nun wieder Zeit unser Wasser zu wechseln und Walter sagte wieso jetzt? Es scheint doch die Sonne und  die Rosen antworteten: „ganz rech, denn jetzt habt ihr beide euch alles gegeben und ihr habt viel Liebe weiter gegeben, nun bleiben wir bis ans Ende eurer Tage bei euch, quasi für ewig und darüber hinaus. Ihr habt alles was ein Seelenglück braucht euch selbst gegeben und auch weiter gegeben“.

 So wurden Walter und Michael noch viele Jahre beschert in Seelenglück.

 

 

W.K. Nov. 2002

 

 

 

“Liebe”

 

 

Wenn ich über uns nachdenke,  so komme ich immer wieder auf den ein und selben Gedanken, dass es nicht nur die Liebe sein kann, die uns aneinander fesselt, ich glaube es gefunden und den Grund entschlüsselt zu haben. Es ist zwar Liebe, der Motor, der Antrieb für alles, doch ohne Verständnis für einander und ohne den Menschen so zu akzeptieren wie er nun mal ist, so geht es nicht, wenn nicht alle Komponenten miteinander harmonieren. Denn daraus entsteht die wahre und echte Liebe. Das Dasein füreinander und die Gemeinsamkeit und nicht die Einsamkeit.

 

W.K. Nov. 2002

 

 

 

 

Die Schönheit

 

Man kann sagen wie schön jemand ist, oder sei, oder auch wie schön jemand auf einen wirkt. Doch auch nur mit der Schönheit kann man jemanden umgarnen oder täuschen. Ja mit der Schönheit alleine, lässt es sich aber nicht für immer leben. Man kann es sich sehr wohl gut gehen lassen, doch nicht von Dauer. Darum, wie schön es ist und auch sei, der wird wohl oder übel bald erkennen müssen, dass das nicht alles im Leben sein kann und das stimmt, denn in Kombination Schönheit und Liebe und der Klugheit, kommt die wahre Schönheit zur Geltung.

 

W.K. Nov. 2002

 

 

 

Der Wille

 

Nun, der Wille kann helfend sein, der Wille kann auch zerstörend und vernichtend sein. Der Wille kann Formen von guten Dingen und liebevollem annehmen. Doch Menschen denen der Wille zerbrochen wurde, oder sogar genommen, die müssen auf die Hoffnung zugreifen, denn mit viel Hoffnung kehrt auch wieder der Wille zurück. Denn ohne Willen verliert man viel. Darum merke dir und präge es dir sehr ein: dein Wille kann dich und andere verändern. Denn was zählt ist, seinen eigenen Willen zu haben. Aber ihn nicht aufbringen und brechen, sondern durch zu setzten. Denn dein Wille zählt und kann wortwörtlich Berge versetzen. Denke immer daran.

 

W.K. Nov. 2002

 

 

 

 

 

 

Eine Froschgeschichte

 

Man kann auch in seinem Leben ein Frosch sein.

Man hüpft und springt von Frosch zu Frosch.

Der grosse Tümpel voller Frösche und doch ist man allein

und nun macht sich breit das Einsam sein.

Bis es Wirklichkeit wird und man dachte das Leben sei verwirkt.

Ein Frosch war man noch zuerst

und dann doch noch alles bekam.

Diese Seele die dich berührte und auch dein Gefühl spürte,

gab dir nun das Gefühl nicht mehr ein Frosch zu sein.

Sondern noch vieles mehr und daran,

man wuchs zu einem stolzen und prächtigen Prinzen heran.

So denke daran, dass du ein Frosch sein kannst, aber nicht immer sein musst

Und dafür zu büssen, dann lass dich zu einem Prinzen küssen.

 

W.K. 10.9.2002

 

 

Die Zeit

 

Wie man Zeit definiert? Vielleicht so:

 

Es war einmal; das ist das Gestern, was kommt noch; das ist das Morgen, was ist jetzt; das ist das Heute.

So kann man die Zeit bezeichnen und auch besser verstehen.

Man kennt die sprichwörtliche Aussage: „Die gute alte Zeit, wo ist sie geblieben“, da denkt man immer an das, was mal war, so kommt man nicht vom Platz, sondern bewegt sich immer in Gedanken an das Gestern.

So überkommt einen das Gefühl der Angst, was wird nun passieren, oder das was noch kommen wird, oder sein könnte.

Darum bewahre diese Gedanken und die Erfahrungen daraus.

Gibt man sie Heute weiter! So hilft man jemanden aus eigener Erfahrung, zugleich denkt man unwillkürlich schon an das was kommen wird.

Man wird zu einen erfahrenen, weisen, junggebliebenen, frohen, zuversichtlichen Menschen.

Bewahre deine Erfahrungen, benutze sie für das Heute um voran zu kommen, in das was morgen noch vor dir liegt.

 

W.K. Jänner 2003

 

Wahre Freunde

Du bist für mich das As der Asse. Du bist ganz einfach Superklasse. Und ohne Dich wär‘ leer mein Leben –

was heißen soll, ich mag Dich eben!

 

Freunde sind wie Sterne in der Nacht; auch wenn sie manchmal nicht zu sehen sind, weißt du trotzdem, dass sie da sind!

 

Die einen Freunde sind käuflich, die anderen unbezahlbar!

 

Bei Freunden kommt es nicht auf Quantität, sondern auf Qualität an!

 

Der einzige Weg, einen Freund zu haben, ist der, selbst einer zu sein!

 

Freunde sind wie Laternen am Weg. Sie machen ihn zwar nicht kürzer, erhellen ihn aber dafür.

 

Freunde sind wie Kontaktlinsen, man findet sie nie wieder nachdem man sie verloren hat!

 

 Teuer ist uns was selten ist und wahre gute Freunde sind sehr selten.

 

Liebe, Fröhlichkeit und gute Laune mein Freund, also genieße für einen Moment das Gefühl, das jetzt jemand an Dich denkt!

 

 

ANTWORT AN DIE SCHLAFMÜTZEN

 

Denke nach:

Denn nur der frühe Vogel fängt den ersten Wurm !

 

Schatten, Dunkelheit und Sonne

 

Wird es um einen im Leben düster und man sieht nur noch den Schatten von allem und jedem;

dann bewahre die Sonne im Herzen; so sieht man irgend  wann vor lauter Schatten das Licht auf die Sonnenseite deines Lebens zu kommen.

Denn nur derjenige, der das Sonnengemüht sich bewahrt, in der Dunkelheit und im Schatten, fällt wieder auf die Sonnenseite des Lebens.

                                                                                                                              W.K. 26.11.03

 

Man sagt es nicht nur ohne Grund, die wahren Schmerzen fühlt man im Herzen!

Wenn es erst weh tut, dann weiss man – es war doch Liebe!

Doch oftmals man nun denkt, alles habe sich nun total verrenkt.

Dann höre jetzt auf dein Herz und vergiss was wahr und gewesen ist , auch was andere sagen oder sagten.

Viel mehr höre auf dein Herzensgefühl, weck mit diesen Scherzen.

Stehe und gestehe zu dir selbst und du findest den Pfad der Sehnsucht.

Denn hört man auf sein schmerzendes Herz, so ist das der Keim in dir, den du jetzt pflegst mit deinem Gestehen;

Darin kann die wahre Liebe gedeihen.

                                                                              Lyrik von W.K. 1. Februar 2004

Starke Männer bleiben stark,

auch wenn sie schwul sind,

und / oder Gefühl zeigen können

 

kleine Weisheit von W.K. anno Feb. 2004

 

Laufe niemals immer nur deinen Träumen nach,

denn dabei vergisst du leicht, selbst zu leben.

                                                                                       kleine Weisheit von W.K. 31.07.2004

Deine Worte sollen nicht immer nur die Bedeutung haben: ich will und das muss ich haben, oder es muss so sein, weil ich es will.

Denn vieles mehr bekommt man, wenn man lernt, sich in den Tugenden der Geduld und Genügsamkeit zu üben!

                                                                                                                                    W.K. 31.07.2004

Man redet viel und es ergibt sich daraus keine Antwort.

Man antwortet viel und redet nur vorbei.

Darum ist es gut, man hört einfach nur zu.

Denn dann kann man reden und antworten.

                                                                                 W.K. 1.08.2004

Liebe

 

Man kann vielleicht zu jung dafür sein,

aber niemals zu alt um LIEBE zu empfinden,

um sie auch verstehen zu können.
W.K NOV. 2004

 

                                      Ohne Mut kein Vertrauen,

                           ohne Vertrauen keine Liebe  

                           und ohne Liebe kommt die Einsamkeit.

                                                                                                                                            W.K. Mai.2005

 

 

Es gibt – das was es gibt – n ur was es gibt – das war für die Ewigkeit

                                                                           W.K. 21.9.2006

 

Sein Herz zu verschlissen schütz zwar vor sehr emotionalen Herzschmerzen, aber wenn man nicht einmal sein Herz öffnet,

lohnt es sich nicht, wirklich gelebt zu haben.

                                        W.K. 23.9.2006

Hunde, die verletzt wurden, merken sich denjenigen.

Hunde die nicht bellen, die beißen zuerst,

verletzte Hunde vergeben nie demjenigen.

                                        W.K. 24.9.2006

 

Es ist besser, für das, was man ist, gehasst,

als für das, was man nicht ist, geliebt zu werden!

 

Wenn wir uns alle nur die Rosinen herauspicken,

wer isst dann den Rest?

 

Ein Lebenspartner Lebensgefährte ist einer,

der alles von dir weis

und dich trotzdem liebt!

 

                                        W.K. 9.4.2007

 

Ein Rat in der Tat und dazu Walter sagt:

 

Ab und zu meint man, "wie gemein und ACH" es bestünden Probleme,

obwohl es da gar keine gebe.

Denk mal drüber ausgiebig nach!

 

W.K., 8.6.2009

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Freiheit verbindet man oft mit Einsamkeit, denn dann kann man tun und lassen was man will

ohne zu fragen "darf ich tun oder nicht", dann ist versteckt der kleine Teufelswicht!

Denn Freiheit zumals alles zu dritt, ist vielfach das Gefühl der Freiheit als alleine und damit gemeint, man brauch nicht fragen, bin ich allein.

Ich habe einen, zwei, oder mehr, diese Lebensmenschen-Partner bereichern mich um so mehr.

 

W.K. 8.6.2009

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 Ein hoher IQ ist kein Garant für Klugheit!

 

WK 23.11.2009