Ich,
ein kleiner, aber vor jugendlicher Kraft strotzender Baum. Aber doch fehlte mir
etwas. Ich kam darauf, ein Freund, ich setzte all meine Kraft in meine Wurzeln und
wuchs und wuchs. Bis eines Tages ein stolzer Junge mich bewunderte. Endlich kam
das Frühjahr. Dieser Junge setzte sich unter meinen spärlichen Schatten, ich
war ganz stolz, als ich ihn hörte sprechen: „du lieber Baum ich verspreche dir,
dass du einer der tollsten Bäume hier wirst“. Ich konnte zwar mit ihn nicht
reden aber, ich lies ein Blatt fallen, genau in seine Hände, er sagte: „Danke
das ist sehr nett von dir“ und legte es in ein Buch, als Lesezeichen und ich
war voller Stolz. Es kam der Sommer, es war ein heisser
Tag und gut, dass hier gleich ein kleiner See war. Es dauerte nicht lange und
erste Badegäste kamen schon her, auch mein Freund. Es
war schön ihn zu sehen. Er sprang, er schwamm auf dem Rücken aber auch normal.
Da wollte er nach Hause gehen. Da kam ein Mädchen und setzte sich zu ihm bis
der erste Kuss viel. Sie gingen bei mir vorbei und er sagte ihren Namen
„Monika“ und er hiess Peter. So kam etwas sonderbares. Ich sah ihn einige Tage nicht, doch als er
wieder kam war er voller tiefer Trauer und sagte „ich will dir keinen Schmerz
zufügen, aber deine Rinde zart und rein, soll fühlen was schmerzt in mir“. Er nahm ein Messer und fing an, an meiner
Rinde zu schnitzen, in aller vergessener Liebe. Monika
und für ewige Trennung Peter, eingerahmt in einem gebrochenen Herzen. Es
schmerzte mich sehr, aber ich verstand es. Meine Tränen flossen aus meiner
Rinde darüber, um es für ewig zu behalten. Nächsten Tag kam er wieder, sah das
Herz, fing an zu weinen und lief auf und davon. Er kam heute nicht mehr. Ja ich
wusste nicht, ob ich einen Fehler getan habe, wegmachen konnte ich es nicht
mehr. Am nächsten Tag kam er wieder, er machte seine Hausarbeiten und dann fing
er plötzlich an zu weinen. Ja und er weinte und fing an zu brüllen über seinen
Schmerz. Ich konnte nicht viel tun, nur eins, ich hatte genau über ihn eine
offene Kastanie, die ließ ich ihn auf dem Kopf fallen. Er sagte: au, lächelte
mich an und meinte, „warst das du,
meinen besten Dank“. Es kann für mich nur noch besser werden – Freund.
Ich war über das was er zu mir sagte sehr froh. Es kam wieder der Alltag
herein. Aber hoppla, was sah ich denn da, besser gesagt wir Blumen können nicht
sehen, aber dafür spüren und fühlen wir, und auch den Hass können wir erkennen,
die Freuden, Leiden, Kummer und Sorgen, das Ganze auch andersrum. Da geschah
doch etwas seltsames. Eines Tages wieder sass er bei seinen Hausaufgaben und es war spürbar, dass
ein Fehler ihm immer wieder unterlief. Da, plötzlich setzte sich ein anderer
Junge an seine Seite und sagte: „ Hallo, ich bin Peter“ und er fing zu lachen
an. Hallo, ich bin’s Peter, und beide lachten. Also, mein Peter machte weiter,
wie auch der andere Peter, bis mein Peter lautstark von sich gab, „misst“, der
andere Peter fragte, was denn los sei? „Ich bring die Rechnung nicht hin, dabei
schnitt ich in Rechnen immer gut ab“. Peter, na komm zeig mal her, na das kann
nicht funktioniere. Warum, weil du die Zahl nicht mit nimmst im Zähler, somit
geht es nicht auf. Danke, warum kannst du das so gut, na das war in der Vorklasse
auch so. Dann bist du ja erst am Anfang vom Studium. Ja, na dann sind wir 6
Jahre auseinander ganz genau. Ich helfe dir gerne, toll, standen auf und
gingen, aber mein Peter sagte wie immer: tschau mein lieber Baum, der andere
Peter sagte, was du verabschiedest dich vom Baum?, Ja
doch, na tschau Baum. Jetzt hatte ich 2 Freunde, sie kamen am nächsten Tag
wieder. Und lernten, einfach Freunde unter sich. Die Zeit verging, der andere
Peter sagte zu meinen Peter, komm, gib mir doch einen Kuss. Mein Peter zögerte
kurz, doch dann kam der Kuss. Ich war so euphorisch, dass ich all meine
Kastanien verlor, ich hatte Angst, dass einer von beiden böse wird, aber es war
nicht so, sie lachten beide. Da plötzlich, der andere Peter schaute und sagte
zu seinem, zu unseren Peter, weißt was, deine Mutter hat doch diese grossen Müllsäcke, na und? Die nehmen wir und füllen alle
Kastanien ein. Tolle Idee, und sie füllten alle ein und gingen zur Apotheke.
Sie bekamen etwas dafür, sie freuten sich. So kam ein paar Tage später etwas
unerfreuliches, von beiden ist die Mutter verstorben und ein paar Tage darauf
von beiden die Erbschaft der Mütter. Sie kauften sich ein Holzhaus und von dem
Beschluss der beiden lieben fällten sie mich und ich wurde ein Teil vom Haus
und bin permanent bei meinen Freunden. Es war wundervoll. Beide sagten, Baum
jetzt bist du für immer bei uns, es war auch wunderschön. So vergingen die
Jahre in Freund, in Leid und auch manchmal im Streit. Trotz allem, die
Versöhnung fand immer im Holzbett statt. Einfach herrlich, bis unser Peter mit
einer plötzlichen schweren Lungenentzündung da lag. Er wurde von Tag zu Tag
schwächer. Mein Peter redete immer mit uns Blumen und wir Blumen unter uns
sprachen wie wir Peter helfen könnten. Ja es gibt eine Möglichkeit, doch der
Gegner war die Zeit. Bis es geschah, was wohl oder Übel geschehen musste. Die
Zeit war schneller und er erlag seiner schmerzvollen Krankheit. Peter bekam das
Familiengrab wo er begraben wurden, in Liebe. Mit schweren Herzen kam Peter
wieder Heim und weinte, er weinte den ganzen Tag. Wir Blumen strengten uns an,
um es dennoch zu vollbringen. Es gelang
uns auch und wir platzierten es genau
über Peters Schlafplatz. Das Edelste, das Mächtigste was wir Blumen als
Geschenk geben können. Und zwar die goldene Kastanie. Peter ging schlafen,
schaute an die Decke und staunte, dann total stumm pflückte er die goldene
Kastanie, sagte danke. Er nahm einen kleinen Mörser mit der er die trockene
Kastanie zu Pulver machte und mit einem Schluck Wasser, trank er die Frucht.
Ihm wurde ganz schwummerlich zu Mute und siehe da,
all seinen Leiden verschwanden wie Hämorrhoiden, Gicht, ganze Körperflecken, Fusspilz, Hühneraugen, Krampfadern, dies und noch mehr. Nun
schrie er danke, aber das war noch nicht alles, ihm wurde wieder schwummerlich, er schaute sich in den Spiegel, er war um 10
Jahre jünger geworden. So, hier endet die Geschichte. Seinen Peter wird er
weiter in seinem Herzen tragen. All dies mit einen ernsten Hintergrund aber
doch zufriedenen Ende.
W.K.2002
Ich, wenn ich mich zu meiner Person
vorstellen darf, bin eigentlich ein ganz normaler männlicher Typ und hatte doch
Lust, dass ich 29 Jahre alt für meinen Mann einfach als Überraschung Blumen
kaufen möchte. So ging ich in den Blumenladen, der hier war und kaufte einen
Strauss Blumen, alle möglichen Sorten ein buntes und schönes Sortiment. Bis auf
eine dieser Blumen leuchteten sie mit all ihren Farben. Diese Blumen musste ich
haben, nun hatte ich von überall eine Blume, einen bunten Strauss. Ich kam
heim, da war auch schon mein Mann. Er freute sich und ich sagte zu ihm, weißt
du was wir für einen Tag haben? Ja, das
gefürchtete 9. Jahr, ich sagte daraufhin (wie immer an diesem Tag): du mit deinen
gefürchteten.., sag lieber wie dieser begonnene Tag
weiter geht, Michi! Ich hab unsere beiden besten Freunde eingeladen zum Lucky
Point, dass war einer unserer liebsten Chinesenrestaurante. Beide kamen mit
wundervollen Blumen, nun feierten wir ausgelassen, das viel im Restaurante auf
und die schenkten uns eine Flasche ihres guten Leecheweines.
So nun zur späten Stunde, gingen
oder fuhren wir mit dem Taxi nach Hause. Nun kam unser beider
Hochzeitsgeschenk. Nun in voller Frische gingen wir zu Walters Bruder, er
wollte uns unbedingt einladen in ein Restaurant der etwas anderen Art. Wir
sagten zu uns: wie passend für uns, mein Bruder freute sich. Es war ein Lokal
das alles so bot. Von hergerichteten Schnitzel aller Art, Burgers Marke
Eigenbau, Pizzas und chinesischem. Na wo wohl gingen wir hin? Chinaessen J
Das Ambiente, das war überraschen
toll, es war von Abteilung zu Abteilung eingerichtet und das Essen war sehr
gut. So Helmut trieb es wieder auf die Spitze, er war sturzbetrunken und freute
sich sehr über unser beider Glück. Es kam jetzt die Zeit aufzubrechen, wir
fuhren mit unserem Corolla nach Hause zu Helmut, denn Michael hatte nichts
getrunken, da er ja morgen Spätdienst hatte. Daheim zogen wir Helmut sein
liebes Leibchen und seine Unterhose aus, mit der er gerne schlafen geht. Dem
allen noch nicht genug, als wir endlich im eigenen Heim zu Hause waren, ging
das Licht nicht an, sondern das Wohnzimmer war total in einem roten Schimmer
gesetzt. Das machten die beiden Rosen, denn Michael stellte genau den selben Strauss zusammen, die anderen Blumen spielten
eine zauberhafte Melodie. Wir tanzen im Tango, dann im Walzer, einfach
herrlich. Wir machten uns gar keine weiteren Gedanken und gingen zu Bett,
versanken in unser beider Arme, bis zum sonnigen
nächsten Tag. Ja es war bis zum Ende fulminant schön. Aber noch nicht aus. Ich
wollte das Frühstück machen, als aus dem Hintergrund eine zarte Stimme ich
hörte: recht schönen guten Morgen Sir Walter. Ich erschrak für einen Augenblick
nur. Ging auf die Blumen zu und fragte: ihr begrüsst
mich? Ja das finde ich toll, gut ich mache das Frühstück fertig, Kaffee
vorgewärmte Milch, 4 Toastscheiben, Marillenmarmelade 2 weichgekochte Eier,
dann den Salzstreuer. 1 Glas Nutella, 2 Scheiben Brot, Butter und 4 Scheiben
Schinken. Voala: Michael freute sich auf das Frühstück
im Bett. Er ging in die Küche und wollte den Blumen eigentlich was gutes tun, frisches Wasser, da schrien die Blumen auf, nein
bitte, bitte noch nicht. Es hatte für mich ganz den Anschein, dass Michi nicht
die Stimmen hören konnte. Ich fragte Michael: Hörst du das nicht? Michael: Was?
Da sagten die Blumen: er kann uns nicht hören, denn wir können uns nur einem
öffnen. Darauf hin sagte ich zu Michi, lass die Blumen stehen, ich kümmere mich
darum. Michi musste in seinem Spätdienst, nun ja und ich hab mir frei genommen.
Ich hatte sowieso soviel zu tun, Staub wischen, Staub saugen, Fenster putzen
und Geschirr abwaschen und die Betten machen, aber ich war noch so müde vom
Vorabend und schlief ein. Da begannen sich beide Blumen auf einmal zu bewegen,
es war wie ein wachsender Efeu. Ich schlief tief und fest, das machte der Duft
von den Blumen. So geschah etwas unglaubliches, sie putzen alles und machten
sogar die Betten. Ich wacht auf und alles war gemacht.
Da fiel mir auf, ich habe ja gar kein Essen gemacht, die Blumen streckten sich
und auf einmal war angerichtet: ein Schnitzel mit Kartoffelsalat, nur die
Teller passten nicht, ein Bussal an Michael und ich
wechselte die Teller aus damit nichts auffiel und wir konnten gut Abendessen.
Michael sah mich schlafen, er weckte mich aber nicht, denn er hatte den
berühmten Unterbrecherdienst. Nun einen lieben Kuss und er ging schlafen, ich
natürlich nicht, aber ich vernahm eine zarte Stimme! Walter nimm
Abschied. Ich fragte von wem, von unserem Freund, die Eifersucht, ich fragte
wieso denn das? Ihr habt es geschafft, die Eifersucht zu besiegen, somit endet
die Blume der Eifersucht damit. Weiter so. Die beiden Rosen streuten etwas
Blütenstau und ich wurde müde und konnte auch schlafen gehen. Mir erschien ein
Traum, ich sah den Eifelturm, den Louvre, die Chanselleesee
und auch Pigalle. So kam es auch, wir fuhren im
Urlaub nach Frankreich. Wie wir nach Hause kamen waren 2 weitere Blumen tot, es
waren die Blaue und die Grüne. Die Rosen sagten zu mir: bitte wechsele unser
Wasser, es beginnt ein neuer Abschnitt für euch. Ich fragte: was für ein
Abschnitt? Du wirst es erkennen, ich sage dir nur die Farbe schwarz, ich
erschrak vor dieser Farbe, doch so sehr ich wollte, die schwarze Tulpe
entfernen gelang mir nicht. So passierte etwas eigenartiges.
Die Blumen färbten sich immer mehr und mehr rot als ich näher kam, bis sie in
Flammen aufgingen. Ich ging von den Blumen fort und die Flammen erlischten wieder. Die eine Rose sprach zu mir: ihr beide
habt schon viel erreicht, schön das ihr euch so liebt, das eure Liebe uns
weckte. Wir werden euch nun begleiten, auf euren so wunderbaren und zugleich
liebevollen Weg – wunderschön. Und
dieses Jahr nähert sich dem Ende zu. Doch was kommt noch vorher, Ja
unser 10. Hochzeitstag. Ich ging wieder auf der Strasse um Blumen zu kaufen,
doch siehe da das Blumengeschäft gab es nicht mehr. So kaufte ich für Michael
eine Bonbonniere. Ich kam nach Hause und fragte, wie wird denn unseren Tag
heute aussehen? Da sagte Michael: wir gehen zu Omas Kuchl
im neuen Center, ich O.K. aber diesmal ist dein Bruder auch dabei, ich-o.k. Es
war ein schönes nettes Lokal Aber da geschah etwas, was ich eigentlich nicht
mehr von mir dachte; dieses Lokal strotzte nur so vor lauter feschen
attraktiven Männern. So geschah etwas fürchterliches!
Ich verschwand still und heimlich mit einem anderen Kellner. Nun ja, es gibt ja
das Sprichwort, man trägt den Krug so lange, bis er bricht. Was geschah?
Michael sah mich und erwischte mich inflagranti, es
brach ein fürchterlicher Streit zwischen uns aus, ja sogar handgreiflich wurden
wir. Ich Walter schlug Michael zu Boden. Ich nahm meinen Ring warf ihn Michi an
den Kopf und lief auf und davon. Ich wusste nicht wohin, aber ich lief, bis
mein Bruder kam und der weinende Michael und er schrie aus voller Kehle: komm
zurück! Ich blieb stehen und da sprang mein Bruder aus dem Wagen, nahm mich am
Revers und ohrfeigte mich, seinen eigenen Bruder. Bis Michael dazwischen sprang
und sagte: höre nun bitte auf. Wir vielen uns in die Arme, weinten und ich
sagte und das war zeitgleich mit ihm: „Ich liebe dich“. Mein Bruder fuhr uns
nach Hause, dort endlich angekommen schaute ich auf die Blumen und sah wie die
schwarze Tulpe starb. Es waren nur wenige Blumen da und die beiden blutroten
Rosen. Um so schöner war die Versöhnung von uns
beiden. Da hörte ich wieder die zarte Stimme der Blumen: es ist wieder Zeit
geworden unser Wasser zu wechseln. Denn jetzt kommt die Besiegelung eures
Schwures. Ich tat es und dabei viel mir auf, dass das Wasser nur nachts gewechselt
wird, so fragte ich die Blumen und bekam als Antwort: Es hat mir dem Mond und
seiner Kraft zu tun.
Dem Ende sei hier noch lange nicht
getan. Eines Tages rührte sich ein guter Freund bei uns und wollte uns ins Kino
einladen, wir daraufhin – ja toll, haben sowieso
nichts vor. Der Film war eine Geschichte und zugleich ein Drama mit Mutter und
Freund und um Adoption. Ein Homofilm eben. Michi und ich schauten uns den Film
mit einer gewissen Begeisterung und Trauer an. Der Film hiess:
Das Kuckucksei. Nach dem Film gingen wir noch auf einen Umtrunk und dann nach
Hause. Dieser Film löst in uns einen ganz neuen Impuls aus. Wir sagen, leider
können wir hier im Lande zwar keinen adoptieren, aber schön wäre es schon einen
Dritten zu haben und so suchten wir auf regulärem Weg jemanden. Es dauerte
nicht lange und Walter in seiner Firma begegnete einem jungen Mann. Sein Name
war Markus und in der Firma ein Neuzuwachs. Gutaussehen, er sprach nicht nur im
Slang sondern ganz nett. Mit vorsichtigen Annäherungen wie, was so seine
Hobbys, Interessen seien und so weiter, freundete man sich rasch an und Walter
fuhr Mark auch jeden Tag nach Hause. Bis Walter zu Mark sagte: du Mark die
bösen Zungen in der Firma sprechen schon über uns. Er darauf: na und? So lernte
er auch Michael kennen und wir alle wurden gute Freunde. Zusammen fuhren wir
ins Eurodisney und so vergingen die Jahre, doch zusammenziehen konnten wir
nicht, wegen seinem Vater. Er sagte ob er dumm sei, denn das alles würde er
einmal erben, das Haus, Grundstück. Nach 3 schönen Jahren verlies
uns Mark wegen einem schönen Mädchen, es schmerzte uns fürchterlich und Walter
sah auf die Blumen und siehe da, wieder verstarb eine. Ja aber jetzt wurde
Michael aktiv! Und lernte per Annonce einen netten und klugen jungen (17) Mann
kennen. Sein Name war Martin. Alles schien Happy-paletti zu sein, auch mit
seinen Eltern und Geschwistern, einfach toll, aber nach sechs wunderschönen
Jahren verlies auch er uns, mit der Ausnahme wegen einem gleichaltrigen Mann.
Den Schmerz, den Michael und Walter empfanden, war so groß und zugleich hatte wir doch ein Geschenk an Martin, ein eingerahmtes Foto
von gemeinsamen Jahren. Walter schaute wieder auf die Blumen und sah, das alle
Blumen gestorben sind, ausser die beiden roten Rosen
und sie sprachen zu Walter: es wird nun wieder Zeit unser Wasser zu wechseln
und Walter sagte wieso jetzt? Es scheint doch die Sonne und die Rosen antworteten: „ganz rech, denn jetzt
habt ihr beide euch alles gegeben und ihr habt viel Liebe weiter gegeben, nun
bleiben wir bis ans Ende eurer Tage bei euch, quasi für ewig und darüber
hinaus. Ihr habt alles was ein Seelenglück braucht euch selbst gegeben und auch
weiter gegeben“.
So wurden Walter und Michael noch viele Jahre
beschert in Seelenglück.
W.K.
Nov. 2002
Wenn ich über uns nachdenke, so komme ich immer wieder auf den ein und
selben Gedanken, dass es nicht nur die Liebe sein kann, die uns aneinander
fesselt, ich glaube es gefunden und den Grund entschlüsselt zu haben. Es ist
zwar Liebe, der Motor, der Antrieb für alles, doch ohne Verständnis für
einander und ohne den Menschen so zu akzeptieren wie er nun mal ist, so geht es
nicht, wenn nicht alle Komponenten miteinander harmonieren. Denn daraus
entsteht die wahre und echte Liebe. Das Dasein füreinander und die
Gemeinsamkeit und nicht die Einsamkeit.
W.K.
Nov. 2002
Man kann sagen wie schön jemand ist,
oder sei, oder auch wie schön jemand auf einen wirkt. Doch auch nur mit der Schönheit
kann man jemanden umgarnen oder täuschen. Ja mit der Schönheit alleine, lässt
es sich aber nicht für immer leben. Man kann es sich sehr wohl gut gehen
lassen, doch nicht von Dauer. Darum, wie schön es ist und auch sei, der wird
wohl oder übel bald erkennen müssen, dass das nicht alles im Leben sein kann
und das stimmt, denn in Kombination Schönheit und Liebe und der Klugheit, kommt
die wahre Schönheit zur Geltung.
W.K.
Nov. 2002
Nun,
der Wille kann helfend sein, der Wille kann auch zerstörend und vernichtend
sein. Der Wille kann Formen von guten Dingen und liebevollem annehmen. Doch
Menschen denen der Wille zerbrochen wurde, oder sogar genommen, die müssen auf
die Hoffnung zugreifen, denn mit viel Hoffnung kehrt auch wieder der Wille
zurück. Denn ohne Willen verliert man viel. Darum merke dir und präge es dir
sehr ein: dein Wille kann dich und andere verändern. Denn was zählt ist, seinen
eigenen Willen zu haben. Aber ihn nicht aufbringen und brechen, sondern durch
zu setzten. Denn dein Wille zählt und kann wortwörtlich Berge versetzen. Denke
immer daran.
W.K.
Nov. 2002
Man kann auch in seinem Leben ein Frosch sein.
Man hüpft und springt von Frosch zu Frosch.
Der grosse Tümpel voller Frösche und doch ist man allein
und nun macht sich breit das Einsam sein.
Bis es Wirklichkeit wird und man dachte das Leben sei verwirkt.
Ein Frosch war man noch zuerst
und dann doch noch alles bekam.
Diese Seele die dich berührte und auch dein Gefühl spürte,
gab dir nun das Gefühl nicht mehr ein Frosch zu
sein.
Sondern noch vieles mehr und daran,
man wuchs zu einem stolzen und prächtigen Prinzen heran.
So denke daran, dass du ein Frosch sein kannst, aber nicht immer
sein musst
Und dafür zu büssen, dann lass dich zu einem Prinzen küssen.
W.K. 10.9.2002
Wie man Zeit definiert? Vielleicht so:
Es war einmal; das ist das Gestern, was kommt noch; das ist das
Morgen, was ist jetzt; das ist das Heute.
So kann man die Zeit bezeichnen und auch besser verstehen.
Man kennt die sprichwörtliche Aussage: „Die gute alte Zeit, wo
ist sie geblieben“, da denkt man immer an das, was mal war, so kommt man nicht
vom Platz, sondern bewegt sich immer in Gedanken an das Gestern.
So überkommt einen das Gefühl der Angst, was wird nun passieren,
oder das was noch kommen wird, oder sein könnte.
Darum bewahre diese Gedanken und die
Erfahrungen daraus.
Gibt man sie Heute weiter! So hilft man jemanden
aus eigener Erfahrung, zugleich denkt man unwillkürlich schon an das was kommen
wird.
Man wird zu einen erfahrenen, weisen, junggebliebenen, frohen,
zuversichtlichen Menschen.
Bewahre deine Erfahrungen, benutze sie für das Heute um voran zu
kommen, in das was morgen noch vor dir liegt.
W.K. Jänner 2003
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ANTWORT AN DIE SCHLAFMÜTZEN
Denke nach:
Denn nur der frühe Vogel fängt den
ersten Wurm !
Schatten, Dunkelheit und Sonne
Wird es um einen
im Leben düster und man sieht nur noch den Schatten von
allem und jedem;
dann bewahre die Sonne im Herzen; so sieht man irgend wann vor lauter Schatten das Licht auf die Sonnenseite deines Lebens zu kommen.
Denn nur
derjenige, der das Sonnengemüht sich bewahrt, in der Dunkelheit und im Schatten, fällt wieder auf die Sonnenseite des
Lebens.
W.K.
26.11.03
Man sagt es
nicht nur ohne Grund, die wahren Schmerzen fühlt man im Herzen!
Wenn es erst
weh tut, dann weiss man – es war doch Liebe!
Doch oftmals
man nun denkt, alles habe sich nun total verrenkt.
Dann höre jetzt
auf dein Herz und vergiss was wahr und gewesen ist ,
auch was andere sagen oder sagten.
Viel mehr höre
auf dein Herzensgefühl, weck mit diesen Scherzen.
Stehe und
gestehe zu dir selbst und du findest den Pfad der Sehnsucht.
Denn hört man
auf sein schmerzendes Herz, so ist das der Keim in dir, den du jetzt pflegst
mit deinem Gestehen;
Darin kann die
wahre Liebe gedeihen.
Lyrik von W.K. 1. Februar 2004
Starke
Männer bleiben stark,
auch
wenn sie schwul sind,
und
/ oder Gefühl zeigen können
kleine Weisheit
von W.K. anno Feb. 2004
Laufe
niemals immer nur deinen Träumen nach,
denn
dabei vergisst du leicht, selbst zu leben.
kleine
Weisheit von W.K. 31.07.2004
Deine Worte sollen nicht immer nur die Bedeutung haben: ich will
und das muss ich haben, oder es muss so sein, weil ich es will.
Denn vieles mehr bekommt man, wenn man lernt, sich in den
Tugenden der Geduld und Genügsamkeit zu üben!
W.K.
31.07.2004
Man redet viel und es ergibt sich daraus keine Antwort.
Man antwortet viel und redet nur vorbei.
Darum ist es gut, man hört einfach nur zu.
Denn dann kann man reden und antworten.
W.K. 1.08.2004
Liebe
Man kann vielleicht zu jung dafür sein,
aber niemals zu alt um LIEBE zu
empfinden,
um sie auch verstehen zu können.
W.K NOV. 2004
Ohne Mut kein Vertrauen,
ohne Vertrauen keine
Liebe
und ohne Liebe kommt
die Einsamkeit.
W.K.
Mai.2005
Es gibt – das was
es gibt – n ur was es gibt – das war für die Ewigkeit
W.K. 21.9.2006
Sein Herz zu verschlissen schütz zwar vor sehr emotionalen
Herzschmerzen, aber wenn man nicht einmal sein Herz öffnet,
lohnt es sich nicht, wirklich gelebt zu haben.
W.K. 23.9.2006
Hunde, die verletzt wurden, merken sich denjenigen.
Hunde die nicht bellen, die beißen zuerst,
verletzte Hunde vergeben nie demjenigen.
W.K. 24.9.2006
Es ist besser, für das, was man ist, gehasst,
als für das, was man nicht ist, geliebt zu
werden!
Wenn wir uns alle nur die Rosinen herauspicken,
wer isst dann den Rest?
Ein
Lebenspartner –
Lebensgefährte – ist
einer,
der
alles von dir weis
und
dich trotzdem liebt!
W.K. 9.4.2007
Ein Rat in der Tat und dazu Walter sagt:
Ab und zu meint man, "wie gemein und ACH" es bestünden Probleme,
obwohl es da gar keine gebe.
Denk mal drüber ausgiebig nach!
W.K., 8.6.2009
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Freiheit
verbindet man oft mit Einsamkeit, denn dann kann man tun und lassen was man
will
ohne zu
fragen "darf ich tun oder nicht", dann ist versteckt der kleine
Teufelswicht!
Denn Freiheit zumals alles zu dritt, ist vielfach das Gefühl der Freiheit als alleine und damit gemeint, man brauch nicht fragen, bin ich allein.
Ich habe einen, zwei, oder mehr, diese Lebensmenschen-Partner bereichern mich um so mehr.
W.K. 8.6.2009
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Ein hoher IQ ist kein Garant für Klugheit!
WK 23.11.2009