Blühender Rosmarin
Oben ist das Hauptgewürz in seiner natürlichen Form und blühend abgebildet. Mehr dazu auf http://de.wikipedia.org/wiki/Rosmarin

Das nachfolgende Rezept ist mehr oder minder ad hoc entstanden. Nach der Zubereitung und dem nachfolgenden Verzehr konnte ich nicht anders, als dieses köstliche kleine kulinarische Kunstwerk (auch „KKKK“) mit der Welt zu teilen. Vielleicht mag ich das Futter auch nur deswegen so, weil ich so auf Rosmarin stehe…

Zutaten für 4 Schnitzel

  1. Schweinsschnitzel. Die Schnitzel sollten etwa 1 cm stark sein, also was heregeben! Juden und Moslems können natürlich geschächtetes Kalb nehmen: Im allgemeinen sind Schweins- und Kalbsschnitzel gegenseitig ersetzbar.
  2. Rosmarin, gerebelt bzw. grob geschnitten. Teil I
  3. Pfeffer
  4. Mehl
  5. Olivenöl
  6. Rindssuppe oder Suppenwürfel und Trinkwasser
  7. Salz
  8. Rosmarin, gerebelt bzw. grob geschnitten. Teil II
  9. Whiskey, etwa 40 mL. In der Erstkochung wurde Kilbeggan Irish Whiskey verwendet. Der ist von guter, aber nicht außergewöhnlicher Qualität, daher sehr gut zum Kochen geeignet.

Werkzeug

Ein zweites Gerät zum Ergreifen der Schnitzel und Schneebesen sind optional. Wichtig ist, daß die Schnitzel nicht angestochen oder sonstwie verletzt werden. Der Saft muß drinbleiben.

Zubereitung

Vorbereitung der Schnitzel: Die Schnitzel (1) werden nicht geklopft. Stattdessen werden Sie mit Rosmarin I (2) und dem Pfeffer (3) bestreut. Danach werden sie im Mehl (4) gewendet. Das Mehl wird mit der Hand festgedrückt, was auch schon das Klopfen überflüssig macht.

Anbraten: Das Olivenöl (5) in der Pfanne heiß machen und die vorbereiteten Schnitzel auf beiden Seiten anbraten, sodaß sich eine Kruste bildet. Die soll dabei gar nicht dick oder braun werden, sondern nur eine harte Schicht auf dem Schnitzel.

Durchdünsten: Mit der Rindssuppe (6) aufgießen. Nach dem Aufkochen Salz (7) und Rosmarin II (8) zugeben. Deckel darauf und auf beiden Seiten 10 Minuten auf kleiner Flamme dünsten. Herausnehmen und warm stellen.

Saft: Herd stark stellen und den entstandenen Saft eindicken. Er enthält etwas Mehl (no na!) und verdickt dementsprechend. Gegen Ende den Whiskey (9) zugeben, mischen und noch 30 Sekunden oder so kochen. Der Alkohol darf raus, der Rest vom Whiskey hingegen nicht. Jetzt ist der Saft eine Sauce.

Fertig

Beilagen

Reis und Bier. Ein Salat is sicher auch OK.


© 2006 Robert H. Mangl