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| Oben ist das Hauptgewürz in seiner natürlichen Form und blühend abgebildet. Mehr dazu auf http://de.wikipedia.org/wiki/Rosmarin |
Das nachfolgende Rezept ist mehr oder minder ad hoc entstanden. Nach der Zubereitung und dem nachfolgenden Verzehr konnte ich nicht anders, als dieses köstliche kleine kulinarische Kunstwerk (auch „KKKK“) mit der Welt zu teilen. Vielleicht mag ich das Futter auch nur deswegen so, weil ich so auf Rosmarin stehe
Ein zweites Gerät zum Ergreifen der Schnitzel und Schneebesen sind optional. Wichtig ist, daß die Schnitzel nicht angestochen oder sonstwie verletzt werden. Der Saft muß drinbleiben.
Vorbereitung der Schnitzel: Die Schnitzel (1) werden nicht geklopft. Stattdessen werden Sie mit Rosmarin I (2) und dem Pfeffer (3) bestreut. Danach werden sie im Mehl (4) gewendet. Das Mehl wird mit der Hand festgedrückt, was auch schon das Klopfen überflüssig macht.
Anbraten: Das Olivenöl (5) in der Pfanne heiß machen und die vorbereiteten Schnitzel auf beiden Seiten anbraten, sodaß sich eine Kruste bildet. Die soll dabei gar nicht dick oder braun werden, sondern nur eine harte Schicht auf dem Schnitzel.
Durchdünsten: Mit der Rindssuppe (6) aufgießen. Nach dem Aufkochen Salz (7) und Rosmarin II (8) zugeben. Deckel darauf und auf beiden Seiten 10 Minuten auf kleiner Flamme dünsten. Herausnehmen und warm stellen.
Saft: Herd stark stellen und den entstandenen Saft eindicken. Er enthält etwas Mehl (no na!) und verdickt dementsprechend. Gegen Ende den Whiskey (9) zugeben, mischen und noch 30 Sekunden oder so kochen. Der Alkohol darf raus, der Rest vom Whiskey hingegen nicht. Jetzt ist der Saft eine Sauce.
Fertig
Reis und Bier. Ein Salat is sicher auch OK.
© 2006 Robert H. Mangl