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Umgang mit Gefühlen

Fühl dich wohl!

Pflege täglich die besten Gefühle für deine Gesundheit:
Freude, Güte, Gelassenheit, Nähe, Vertrauen, Glück und natürlich Liebe.
Besonders Güte und Gelassenheit sind Wundermittel aus der körpereigenen Apotheke.

Fühl intensiv!

Entdecke die intensiven Gefühle deiner Kindheit wieder
und lege Schritt für Schritt deine Scham ab, sie voll und ganz auszuleben.
Große Gefühle sind gesund und halten die Lebensenergie auf dem "Highlevel".

Sammle Hochgefühle!

Präge dir in Zukunft jede Situation gut ein, in der du intensive positive Gefühle erlebst.
Merke dir alle Sinneseindrücke.
Wenn du dann Tage oder Wochen später einmal nicht so gut drauf bist,
nütze die Erinnerung an das schöne Erlebnis, um dein Gefühlsbarometer wieder steigen zu lassen.

Schluck kein Gefühlsgift!

Lass dich nicht von den negativen Gefühlen anderer anstecken.
Sag innerlich "Stopp!" oder wende dich ab, wenn dich jemand - unaufgefordert
oder ohne um Hilfe zu bitten - anjammert, unterdrückt, zynisch oder gehässig wird,
dir Angst oder Schuldgefühle machen will.


Sprich deine Gefühle aus!

Rede über deine negativen und positiven Gefühle mit Freunden,
deinem Partner, aber auch mit Kollegen. Gefühle werden durch das Aussprechen wieder in Fluss gebracht.
Das ist der biochemisch-emotionale Hintergrund von Beichte und Gesprächstherapien.
Gefühle aussprechen befreit und reinigt den Körper von Giftstoffen.

Bewege dich lebendig!

Bewege dich insgesamt lebendig, locker und leicht.
Hält sich der Körper durchwegs in einem - der natürlichen Muskelspannung entsprechenden - Zustand auf,
so fällt es leichter, Gefühle an die Oberfläche zu lassen.

Zeige deine Gefühle!

Deine Gefühle sollten unmittelbar im Gesicht, in deiner Stimme,
der Körperhaltung und auch der Gestik zum Ausdruck kommen.
Dies widerspricht zwar dem gesellschaftlichen Dogma, keine Gefühle zu zeigen,
entspricht aber dem biochemisch natürlichen Fluss der Gefühle.
Mit diesem gesunden Verhalten werden wir geboren und unsere Gesellschaft sollte dazu zurückfinden.

Zittere und schwitze!

Akzeptiere dein Zittern, wenn du einmal unsicher bist.
Akzeptiere auch deine feuchten Hände oder Schweißflecken unter den Achseln,
wenn du Druck oder Furcht empfindest.
Auch das Stocken des Redeflusses, Versprecher oder ein Frosch im Hals sind erlaubt.
Diese emotionalen Regungen sind nur natürlich - jeder Mensch hat sie - und so lange man sich dafür schämt,
wird das negative Gefühl nur noch größer.


Stehe zu deinen Schwächen!

Jeder Mensch hat Schwächen. Natürlich sollte man seine schwachen Seiten stärken und aktiv daran arbeiten,
sie zu verbessern.
Doch zu den momentanen Schwächen nicht zu stehen,
zwingt einen immer wieder zur Lüge - und lügen heißt, Gefühle zu unterdrücken.
Du blockierst dich dadurch selbst und hemmst den Fluss der Emotionen.

Schrei, wenn es sein muss!

Aggressionen sind zum Schutz da, wenn unser Leben wirklich bedroht ist.
Der Schrei, als Ausdruck von Aggression, ist also nur dann natürlich, wenn es um existenzielle
Bedrohungen geht und kein anderer Weg mehr bleibt.
Versuche insgesamt, Situationen, die dich erzürnen, aus dem Weg zu gehen oder wandle so oft wie möglich
deinen Zorn durch Verständnis und Mitgefühl.
Bevor du jedoch Aggressionen unterdrückst, ist es immer noch besser,
einen Schrei zu wagen oder deine Wut durch ein Ausdruckstraining an einem neutralen Ort loszuwerden -
denn sonst richtet sich die Aggression gegen deinen eigenen Körper.

Weine, so lange es schmerzt!

Der Sinn jeder "Trauerarbeit" ist es, die angestauten negativen Gefühlsmoleküle "auszuschwemmen" und
zugleich durch die Intensität der Emotion genügend Energie aufzubauen, um den Verlust auszugleichen.
Wenn etwas seelisch schmerzt, sind Tränen die natürlichste Reaktion.
Weinen ist gesund und biochemisch ein Akt der Befreiung von unnötigen Giftstoffen.

Gib und nimm Liebe!

In der Liebe ist es wichtig, das emotionale Gleichgewicht von Geben und Nehmen einzuhalten.
Wer sich mit seiner Liebe über die Maßen verausgabt und keine Liebe annehmen kann oder aber
Liebe nur für sich beansprucht und nicht bereit ist, sie auch zu geben,
leidet schnell an einem Ungleichgewicht im biochemischen Haushalt.

Pflege Nähe und Berührung!

Komm anderen Menschen - deinem Partner, deinen Kindern und Freunden - körperlich nahe.
Erlaube dir so viele Berührungen und Streicheleinheiten wie möglich.
Die gesunden Gefühlshormone "überfluten" unter Berührung geradezu die Blutbahnen und
überbringen den Rezeptoren die besten Glücksbotschaften.

Lache so oft wie möglich!

Lachen ist tatsächlich gesund. Endorphine und Serotonin werden ausgeschüttet und schützen so
die Rezeptoren vor Stresshormonen oder Viren.
In vielen Krankenhäusern wird das Lachen - mit Hilfe von Filmen oder Clowns -
bereits zur Beschleunigung von Heilungsprozessen eingesetzt.
Also: Lache mindestens dreimal am Tag laut und herzhaft
.




    
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