WAS IST ATEMSYNTHESE?

Nach Grundkonzepten von Jim und Elle Hermann
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Jim und Elle Hermann

Erweitert von
Elsa Rieger
Unter Mitwirkung von
Nina Rosc und Monika Frauwallner

Atemsynthese ist ein offenes System und keine starre Struktur. In diesem Zusammenhang hat das Wort ‚Synthese’ die Bedeutung, verschiedene Ansätze so zu vereinen, dass das bestmöglichste Ergebnis für den Klienten erarbeitet wird. Und das ist Klärung der augenblicklichen Situation, in der unser Klient steckt.
Durch die Entspannung werden die durch Stressfaktoren verschütteten eigenen Ressourcen ausgegraben, damit wachsen die Zuversicht und die Kraft, sich den Anforderungen zu stellen.
Das wiederum erzeugt mehr Wohlbefinden, denn in Pattstellungen haben wir wenig Chance Problemlösung zu erreichen.

Atemsynthese-Trainer werden in verschiedene Methoden und Arbeitsmodelle eingeführt – was der Einzelne dann aus dem Pool in der Praxis anwendet oder wie viel er aus seiner eigenen Arbeitsweise einfließen lässt, bleibt seiner Verantwortung überlassen. Flexibilität und Kreativität sind erforderlich, da wir klientenzentriert arbeiten.
Derzeit werden in der Atemsynthese folgende Ansätze angewendet:
Progressive Muskelrelaxion
Bioenergetische Körperarbeit
Bodyreading
Arbeit mit innerem Bilderleben
Transaktionsanalysetraining bzw. Teilearbeit
Trance- und Meditationstechniken
Emotionalstresslösung mit kinesiologischer Testung
Elemente aus dem strategischen Lösungsmodell von Watzlawick und Nardone, wie Hausaufgaben in Form von Ritualen machen, das erprobter maßen auch bei Klienten, die nicht an Phobien und Zwangsstörungen leiden, sehr gute Ergebnisse im Stress-Abbau zeigt.

Das Kernstück, der Transformator für die angewandten Methoden ist und bleibt der Atem.  


Die bildhafte Erklärung zur Atemsynthese:


Dorf 


Stell dir ein Dorf vor mit vielen Häusern, die alle rote Dächer haben.
Das Dach ist der Atem.
Die Häuser selbst dagegen sind ganz individuell gebaut, je nach den Bedürfnissen der Bewohner.
Das Haus ist der Ansatz, nach Bedarf des Klienten verwendet.
Die Fundamente sind wieder einheitlich gehalten, es ist die Basis.
Das Fundament in meiner Atemsynthese ist das vertikale Heilsystem, das Dr. Dietrich Klinghard wieder entdeckt
hat.


Das vertikale Heilsystem ist ein altes Yoga-Modell aus Indien, auch die fünf Körper des Menschen genannt.

Ebene 1 = der physische Körper
Sinneswahrnehmungen, körperliche, organische Themen

Ebene 2 = der elektrische Körper
Gefühle/Emotionen, Nervensystem, Meridiane, Chakren, Aura

Ebene 3 = der mentale Körper
Glaubenssätze, Einstellungen, Verstand

Ebene 4 = der Traum-Körper
Träume, Symbole, Trance, Unterbewusstsein

Ebene 5 = der Seelenkörper
Geist/Seele, Religion, Spiritualität, Glaube


Dieses System geht davon aus, das wir nur von den oberen Ebenen nach unten Wirkung und Veränderung herbeiführen können.




    
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