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Die Naturhöhle, Kat. Nr. 2821/1, bei Kohfidisch im südlichen Burgenland zur Zeit der Grabungen um 1960. Die Höhle ist am Ende der Arbeiten mit Abraummaterial wieder teilweise verfüllt worden, und steht nach dem burgenländischen Naturschutzgesetz unter besonderem Schutz!  Foto: Dr. F. BACHMAYER  

Gangprofil in der Fledermausspalte, Kat. Nr. 2822/2, bei Markt Neuhodis, Burgenland. Foto: Harald PLIESSNIG (TFC Hannibal)

 

Eingang der Dreifrauenhöhle, Kat. Nr. 2822/6, am Weinberg bei Althodis, Burgenland.Foto: Ernst CERMAK (TFC Hannibal)

  Die Budiriegelkluft, Kat. Nr. 2822/10, bei Rechnitz im südlichen Burgenland während der Vermessung im Jahre 1997. Diese Höhle, die in ophiolithischem Grünschiefer (ein nicht verkarstungsfähiges marines Sedimentgestein) angelegt ist, wird wahrscheinlich dem Abbau zum Opfer fallen.  Foto: Harald PLIESSNIG  (TFC Hannibal)

Bärenhöhle (Ludlloch), Kat. Nr. 2911/1, am Zeilerberg bei Winden am See, Burgenland. Linker Eingang von außen und rechter Eingang von innen mit schönen Deckenkolken.  In dieser Höhle sind zahlreiche Knochen von fossilen Tieren gefunden wordrn (Höhlenbär, Höhlenhyäne u. a.). Ein Nachgraben in dieser Höhle ist nicht nur verboten, sondern auch zwecklos, da Sie bereits ausgiebig untersucht worden ist.  Fotos: Hilde G. KECK (TFC Hannibal)

 GrafenluckeGrafenlucke (Zigeunerhöhlen), Kat. Nr. 2911/2, am Fuße des Zeilerberges bei Winden am See, Burgenland. Das Objekt umfaßt mehrere Halbhöhlen im Quarzit. Trotz Verbot werden in den Höhlen immer wieder Lagerfeuer entfacht. Das schädigt die hier schlafenden Fledermäuse und andere Tiere sehr stark. Foto: Erich KECK (TFC Hannibal)

 

    Das GroßeWiesenloch, Kat. Nr. 2911/32, bei Stotzing im Burgenland öffnet sich auf einem flach geneigten Wiesenhang (Privatgrund, Betreten verboten!). Diese Schachthöhle ist entlang einer den Hang querenden Kluft im Leithakalk angelegt und mit einer tonnenschweren Steinplatte abgedeckt. Das ersten beiden Bilder entstanden während einer Reinigungsaktion, bei der wir vom österreichischen Bundesheer unterstützt wurden. In der Höhle befanden sich neben Bauschutt und Gerümpel auch Dosen mit Spritzmittelresten und Rattengift (siehe Bild!). Aparterweise befindet sich einige hundert Meter hangabwärts ein Wasserschloß! Erstes Foto: Harald PLIESSNIG (TFC Hannibal).Die 3 weiteren Bilder entstanden während der Dreharbeiten für den Fernsehfilm "Höhlen - Löcher - Fledermäuse", der vom ORF-Landesstudio Burgenland unter Mitarbeit des TFC Hannibal und des Nat. Hist. Museums Wien, gedreht worden ist. Fotos: Christian STEINER (ORF Burgenland).

Die Kolloweinhöhle Kat. Nr. 2911/37, bei Müllendorf, Burgenland, nach der Räumaktion. Der Eingang der Höhle war mit Bauschutt und Weingartenabfällen total verschüttet. Foto: Anton MAYER (TFC Hannibal)

Reinigungsaktion in der Hartllucke, Kat. Nr. 2911/38. Diese große Halbhöhle liegt am Stadtrand von Eisenstadt, und diente in den Kriegstagen der Bevölkerung als Zufluchtsort.  Foto: Hilde G. KECK (TFC Hannibal).

 

Eingang im Jahre 2001, Foto: Erich KECK (TFC Hannibal).

Brekzienkammerl  Kat. Nr. 2911/42 bei Kaisersteinbruch, Burgenland. Diese Kleinhöhle ist in einer Brekzienbank zwischen liegendem mesozoischem und hangendem Leithakalk angelegt. (militärisches Übungsgebiet!)

  Kavernenbruchhöhle III Kavernenbruchhöhle III, Kat. Nr. 2911/53, bei Kaisersteinbruch. Alle drei Kavernenbruchhöhlen sind sehr stark künstlich verändert (Unterstände) und liegen im militärischen Übungsgebiet. Trotz der starken Veränderungen sind an Wänden und Decken zahlreiche Kolke und vereinzelt Sinterbildungen erhalten geblieben. Foto: Erich KECK (TFC Hannibal) 

Das wohl interessanteste Objekt im Burgenland ist die Weingartbachschwinde, Kat. Nr. 2911/57, bei Loretto. Dieser Ponor wurde erst im Frühjahr 1997 durch Einsturz der Grabensohle zugänglich, und  vom Revierförster entdeckt. Seit diesem Zeitpunkt verschwindet das Wasser an dieser Stelle im Untergrund. Der Weingartbach, wie auch seine beiden Nachbarbäche, sind  typische Karstbäche, deren oberirdischer Verlauf  je nach Wasserführung verschieden lang ist. Infolge von Unwettern im Sommer 1999 ist der Höhlenteil weitgehend verschwemmt und nicht mehr befahrbar, jedoch fließt das Wasser noch immer in diesen Ponor. Wir werden das Objekt auch weiterhin regelmäßig kontrollieren und den jeweiligen Zustand auch dokumentarisch festhalten. Fotos: Erich und Hilde G. KECK (TFC Hannibal).

 Vermessung der Vierlöcherhöhle, Kat. Nr. 2872/82, am Pauliberg, Burgenland. Sie ist die einzige Basalthöhle im Burgenland, und entwickelte sich entlang von Abkühlungsrissen in der Lava infolge erosiver Einwirkung von Regen und Frost, während die meisten Lavahöhlen dem unterirdischen Abfließen der Lava ihre Existenz verdanken. Foto: Hilde G. KECK (TFC-Hannibal)

 Die Mariensteinklüfte, Kat. Nr. 2822/18 in der Nähe von Lockenhaus bestehen aus mehreren untereinander verbundenen Klüften und sind in Quarzphyllit angelegt.

Foto: Erich KECK (TFC Hannibal)

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