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Da durch massive Eingriffe des Menschen in das gesamte Ökosystem auch die stark gefährdeten Fledermäuse betroffen sind, sollten naturliebende Menschen mithelfen diese äußerst nützlichen Tiere zu erhalten! Es gibt viele Möglichkeiten diese Tieren zu unterstützen. Siehe auch: "Das Haus der Fledermäuse"!

Fledermauskästen

Das Aufhängen von Fledermauskästen, ist nur eine Notmaßnahme, die das Fehlen alter hohler Bäume kompensieren soll, und ist in naturnahen Wäldern, die ohnenin viele Spechthöhlen aufweisen, nicht sinnvoll, jedoch in sogenannten "gut gepflegten Wäldern" sind sie von den Fledermäusen gern angenommene Sommerquartiere. Außer der zweckmäßigen Gestaltung ist es sehr wichtig, diese Kästen jährlich im Herbst zu reinigen, um die Verbreitung der Parasiten und Krankheiten unter den Fledermäusen hintanzuhalten, daher muß die Vorderfront abnehmbar sein. Als Material eignen sich sägerauhe, nicht gehobelte Holzbretter, die auch gut abgelagert sind, da sie sich sonst verwinden, und der Kasten unbrauchbar wird. Keine Holzschutzmittel verwenden! Das Dach belegt man am besten mit Dachpappe um den Kasten trocken zu halten. Außerdem sind fertige Fledermauskästen - Nistkästen für Vögel sind nicht geeignet - aus Holzbeton im Handel erhältlich, die aber leider auch mehr kosten.

Fledermausbretter

An Hausfassaden mit rauem Putz oder auch an Holzfassaden bietet sich die Möglichkeit, sogenannte Fledermausbretter anzubringen. Diese werden von den Fledermäusen gerne als Tagesschlafplätze und Wochenstuben angenommen. Wie auch bei den Fledermauskästen dürfen dabei keine Holzschutzmittel verwendet werden!

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