Brücken und Klippenspringen in Österreich

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Gerald Schmidt und Georg Manov sind die Gründer der
A ustrian B ridgejumping and C liff D iving Association

U6.jpg Juli 2004: Ich mache einen Kopfsprung von der Schnellbahnbrücke gegenüber von der U6-Station: "Neue Donau" aus 12 Meter Höhe.

Photograph: Georg Manov

hainburg3.jpg Am 3.7.2003 wird die Austrian Bridgejumping and Cliffdiving Association von Georg Manov (links im Bild) und von Gerald Schmidt (rechts im Bild) nach 17 Jahre langen gemeinsamen Abenteuern ins Leben gerufen. Kennengelernt haben wir uns auf der Reichsbrücke im Jahr 1986 beim Brückenspringen. Wir können die berühmtesten Brücken Europas zu unserer Sammlung zählen, u.a. auch die Brücke in Mostar (22m), Pont Du Gard (23m), Rastenfeld (21m), ...

Wir sind schon von fast allen Donaubrücken zwischen Melk und Hainburg gesprungen, dazu kommen noch einige Brücken über das Entlastungsgerinne. Die Falkensteinwand (siehe nachfolgende Bilder) wurde von Georg 1993 bezwungen. Das ist jene 27m hohe Klippe, von der ich seit 1998 bis jetzt noch jeden Sommer gesprungen bin. Sie ist gleichzeitig die größte Höhe, die wir in unserer "Springerkarriere" gemeistert haben.

Photograph: Fritz Peterka

hainburg1.jpg Anlässlich der Gründung der Austrian Bridgejumping and Cliffdiving Society springt Georg Manov am 3.7.03 von der Donaubrücke bei Hainburg. Höhe: 22,2 Meter. Am sichersten ist der Absprung innerhalb des Bereiches der Fahrrinne weil das Wasser dort garantiert tief genug ist. Flussabwärts gesehen befindet sich die Absprungstelle oberhalb des äußersten rechten Randes der Fahrrinne. Trotzdem ist sie noch ca 100 Meter vom Ufer entfernt. Deshalb kann man den Körper knapp über der Wasseroberfläche kaum sehen. Das Bild wurde im kritischesten Moment des Sprunges gemacht, nämlich unmittelbar vor dem Aufprall. Bei genauerer Betrachtung fällt einem die vorbildliche Körperhaltung (stramm und gestreckt) auf, die erforderlich ist, um verletzungsfrei auf das Wasser aufzuschlagen. Die Aufprallgeschwindigkeit berechnet man nach dem Fallgesetz: v =SQRT(2×g×h)(in m/sec) mit g=9,81 und h=22, das sind ca 75 km/h.

Photograph: Fritz Peterka

hainburg2.jpg Kurz danach folge ich dem Georg. Das Bild wurde kurz nach meinem Absprung ausgelöst, ich habe also noch gute 2 Sekunden Zeit, bis ich auf dem Wasser ankomme. Dadurch, daß die Geschwindigkeit proportional mit der Wurzel der Höhe wächst, dh doppelte Geschwindigkeit bei 4 facher Höhe, andererseits aber die kinetische Energie proportional mit dem Quadrat der Aufprallgeschwindigkeit zunimmt, kann man leicht darauf schliessen, dass die Wucht des Aufpralls linear mit Absprunghöhe wächst, genau so wie die potentielle Energie: EP = mgh

Das Wetter war angenehm warm, aber nicht zu heiss. Nach dieser langen Hitzeperiode habe ich die Donau noch nie so warm erlebt.

Photograph: Fritz Peterka

raphael.jpg Raphael Berg ist Ehrenmitglied der Austrian Bridgejumping and Cliff Diving Association. Seit 1999 ist er der treue Begleiter unserer alljährlichen Expedition zur Falkensteinwand. Nach seinen eigenen Worten würde er sogar mitkommen, wenn es stürmt und schneit. Er steht mir jedes Jahr helfend zur Seite, in dem er viele Leute in unserer (frei-)evangelischen Gemeinde motiviert, mitzukommen. Raphael ist ausserdem selber ein begeisterter Springer und ein äußerst guter Photograph. Seiner Kameradschaft und Freundschaft kann ich verdanken, daß viele Leute, inklusive meiner eigenen Person, so viel Freude beim Klippenspringen gehabt haben.

falkenstein4.jpg Ich springe von der Falkensteinwand am nordwestlichen Ufer des Wolfgangsees wo der Schafberg direkt bis zur tiefsten Stelle des Sees abfällt. Das war im August 2002, Höhe: 27m. Seit 1998 bin ich jeden Sommer im Rahmen der gemeinsamen Ferienwoche mit unserer christlichen Gemeinde von dieser Wand gesprungen. Genaue Bezeichnung des Ortes: Hochzeitskreuz. Die Aufprallgeschwindigkeit berechnet man nach dem Fallgesetz: v =SQRT(2×g×h)(in m/sec), mit g=9,81 und h=27, das sind ca 23m/sec bzw. 83 km/h

Photograph: Raphael Berg

falkenstein1.jpg Letzter Sommer ist mir zum ersten mal jemand nachgesprungen: Der 15 Jahre alte Loic Ribe, Sohn des gleichermassen mutigen Pastors Philippe Ribe. Gratulation für Loic! Bravo!

Photograph: Raphael Berg

99melk.jpg Mein Sprung von der Donaubrücke bei Melk am 11.September 1999. Durch die Optik sieht das fürchterlich hoch aus, aber es sind in Wirklichkeit "nur" 24m. Die Aufprallgeschwindigkeit beträgt rechnerisch 78km/h, durch die Luftbremsung vielleicht "nur" 75km/h

Photograph: Fritz Peterka


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