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Von der ansässigen Bevölkerung
waren Anfang der neunziger Jahre etwa 40 Prozent berufstätig,
rund ebensoviele Kinder, Schüler und Studierende, und etwa
ein Fünftel Pensionisten (berufslose Einkommensempfänger).
Ein Drittel aller Berufstätigen - meist Landwirte - waren
selbstständig.
Betrachtet man die Verteilung der berufstätigen Einwohner
auf die drei Wirtschaftssektoren, so bietet sich ein recht ausgeglichenes
Bild: Mehr als ein Drittel war in der Land- und Forstwirtschaft,
jeweils etwas weniger als ein Drittel waren in Produktion und
in Dienstleistungsberufen beschäftigt. Bei all diesen Zahlen
erkennt man eine deutliche Verlagerung auf den primären
Sektor im Vergleich zu den entsprechenden Zahlen des Bezirks
Melk und des Landes Niederösterreich. |
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Betrachtet man die Ein- und Auspendler der Gemeinde, kann man
deutlich das negative Pendlersaldo erkennen, das sich auf die
Abnahme der Arbeitsplätze im Ort und steigende Berufstätigkeit
zurückführen lässt. Vergleicht man aber die eigene
Auspendlerquote mit jener des Bezirks oder des Landes, so liegt
sie überraschenderweise sogar noch darunter. Dass der Saldo
im Endeffekt dennoch negativ ist, geht auf die niedrige Einpendlerquote
zurück. Die folgende Statistik zeigt die Situation im Jahr
1991: |
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2.4.1 Land- und Forstwirtschaft
48,3% der gesamten Katasterfläche
der Gemeinde werden landwirtschaftlich genutzt, und 49% sind
Wald.
Im Jahr 1990 zählte man in der Gemeinde 138 Bergbauernbetriebe
in den Erschwerniszonen 2, 3 und 4. Von diesen waren 74 in
der Erschwerniszone 2, 44 in der Erschwerniszone 3 und einer
in der Erschwerniszone 4. Die Bodennutzung unterliegt dem
allgemeinen Trend der landwirtschaftlichen Spezialisierung
in den natürlich bedingten Feldgrasgebieten: Mit der
Abnahme der Ackerflächen steigt die Wiesen- und Waldfläche.
Dem Trend zur stärkeren Viehhaltung folgt selbstverständlich
der entsprechende Anbau auf den Ackerflächen: Mit der
Abnahme der Brotgetreide- und der Futterpflanzen als Zwischenfrüchte
stieg der Anbau von Silomais enorm an.
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Durch die
Zunahme der Viehzucht in der Gemeinde konnte auch die Entwicklung
weg von den Mischbetrieben, hin zu den spezialisierten Rindermast-
und Milchviehbetrieben beobachtet werden. Auch hat die Schafzucht
in den letzten 20 Jahren wieder einen enormen Aufschwung erlebt,
während die übrigen Vieharten einen starken Rückgang
in ihren Bestandszahlen verzeichnen mussten.
In Bezug auf die statistischen Betriebserhebungen zur Landwirtschaft
kann man eine ständige Abnahme der landwirtschaftlichen
Betriebe beobachten, wobei simultan eine Umschichtung vieler
Haupt- zu Nebenerwerbsbetrieben stattfand. Die Vergrößerung
durch Zupachten der immer weniger werdenden Betriebe ist in
den folgenden Tabellen kurz veranschaulicht.
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