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Vorwort
"Nicht da ist man daheim, wo man seinen Wohnsitz hat,
sondern wo man verstanden wird."
Christian Morgenstern
Obwohl meine Eltern, bereits als ich zwei Monate alt war, mit mir
nach Wien gezogen sind, war mein Zuhause eigentlich nie hier in
der Großstadt. Bis heute fühle ich mich unwohl, wenn
ich zu lange Zeit nicht aufs Land fahren kann, um einfach wieder
abzuschalten. Meine Eltern haben den Kontakt zu ihrer Heimat nie
abgebrochen und haben sie so auch zu meiner Heimat gemacht.
Als ich noch klein war, verbrachten wir jedes Wochenende in St.Oswald.
Meist waren wir im Weghof, einem alten, traditionsbewussten Hof,
wo ich den Großteil der Zeit mit meinen Cousinen und Cousins
im Freien verbrachte. Wir liefen durch die Wälder und über
die Wiesen, halfen beim Heu einführen, streichelten die Schafe
und versuchten Henderl zu fangen. Während dieser Zeit hat sich
bei mir wohl ein Heimatbewusstsein entwickelt, das mich bis heute
ständig daran erinnert, woher ich eigentlich komme.
Nun habe ich in dieser Arbeit einen Weg gefunden, mein Interesse
für die Landwirtschaft, den Computer und meine Heimat in einem
Punkt zu vereinen. Selbstständiges Arbeiten, Recherchieren
und Zusammensetzen der gesammelten Informationen stellt für
mich eigenständiges Arbeiten dar, was ich mit Vergnügen
bei jeder Gelegenheit versuche. Mit dieser Fachbereichsarbeit habe
ich versucht, einen ungefähren Überblick über den
Einsatz des Computers in der Landwirtschaft zu geben, möchte
aber keineswegs Anspruch auf Vollständigkeit erheben. Ich möchte
einige Möglichkeiten und Probleme der PC-Nutzung aufzeigen,
um den momentanen Zustand darzustellen.
Danken möchte ich dabei ganz besonders Herrn Leo Baumberger,
der mir vor Ort in St.Oswald mit Rat und Tat zur Seite gestanden
ist, sowie meiner Cousine Verena Reutner, die mir immer wieder bei
kleineren Problemen weiterhelfen konnte, und all den anderen kleinen
Helfern :)
David Hauer
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