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  Wo es noch echt ist: Weihnachten in Österreich  

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Weihnachten International (1):
Island Finnland

 

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INHALT

Advent und Weihnachten
international

Island Russland
Finnland Schweden
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Advent und Weihnachten
ethnisch

Kwanzaa - afikanisch
Eid al fitr - islamisch
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Weihnachts-Grafiken
Cliparts Gifs Icons
Animierte Gifs
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Weihnachts-Grußkarten
(Grusskarten) eCards
Weihnachtsgrüße

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Anhänger Kärtchen
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Weihnachts-Gewinnspiele
Adventskalender-Gewinnspiele
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Geschichten, Bräuche, Rezepte aus

Island
Island
Finnland
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Russia
Russland
Schweden
Schweden

Ethnische Feste

Asatru
Islamisch
Jüdisch
Afrikanisch


Island

Gleðileg Jól! (ISLAND)


Der Buchstabe ð (kleines Eth) entspricht inetwa dem englischen th, gesprochen wie in mother.

Asatru, Elfen und Kobolde

Asatru, der Glaube an die nordische Mythologie mit den Göttern Odin und Thor an der Spitze, ist in Island durchaus noch präsent.

Die Isländer feiern zwar im Jahr 2000 das 1000-jährige Jubiläum der Christianisierung, im Grunde ist es aber nur ein Teilerfolg, der hier zelebriert wird.
Das historische Geschehnis hatte sich recht atypisch vollzogen - friedlich und in einer Art Kompromiss: Offiziell trat man zum Christentum über, privat blieb es aber gestattet, der alten Mythologie weiterhin nachzuhängen.
Obwohl das Christentum (96% christlich, die meisten evangelisch) nominell die dominierende Religion ist, so sind doch noch weit mehr als nur Reste des Asatru vorhanden.

Es ist auch kein Wunder, die wild-romantische Landschaft Islands (insbesondere im kaum bewohnten Landesinneren) mit den Sümpfen und Geysiren lässt natürlich sehr viel Spielraum für mythologische Wesen wie Elfen, Trolle und Kobolde, was die Geschichten, Legenden und Traditionen am Leben erhält.
Dementsprechend ist auch der Advent durch den Jólesveinn (12. bis 24. Dezember) zumindest ebenso stark geprägt, wie durch die christlichen Auffassungen und diese 13 Tage stehen auch im Zentrum weihnachtlichen Brauchtums.

 

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Jólesveinn

Die Legende der Jólesveinar und das darauf bezogene Brauchtum könnte man (auf uns Geläufiges übertragen) wohl als eine Art Mischung zwischen Krampus/Nikolaus (5./6. Dezember) und Adventskalender bezeichnen.

Jólesveinar heißt übersetzt soviel wie Weihnachtskerle. Es gibt deren 13, alle Söhne von Gręla und Leppalúði, einem Riesen-Ehepaar, dessen Existenz im 13. Jhdt. begründet wurde.
Da Leppalúði bettlägrig war, musste seine Gattin Gręla auf Nahrungsbeschaffung gehen, was u.a dadurch geschah, dass sie unartige Kinder fing.
Klar, dass die Legende durch Jahrhunderte hindurch erfolgreich als Erziehungsfaktor beim unartigen Nachwuchs eingesetzt wurde.

Erheblich entschärft wurde dieser Schrecken der Kinder im Laufe der Jahre jedoch durch Hinzugabe von Zuckerbrot zur Peitsche: Die Jólesveinar übernahmen das Kommando im Brauchtum.
Diese sind schon alleine deshalb weniger schrecklich, weil sie nur mehr Kobolde sind und auch ihre Namen eher harmlos wirken, z.B. Hurðaskellir (Türknaller), Pvörusleikir (Kochlöffellecker) oder Gluggagægir (Fenstergucker).
Die Kobolde haben ihre Auftritte zwischen 12. und 24. Dezember, jeden Tag ein anderer und ihre Aufgabe besteht darin, Kindern ein Zeugnis für deren Verhalten abzugeben, indem sie etwas in deren Schuhen auf dem Fenstersims hinterlassen: Süssigkeiten und kleine Geschenke für die braven, Kartoffeln oder Übleres für die unartigen.

Wenn Sie eine virtuelle Überraschung der Jólesveinar vorfinden wollen, dann kommen Sie ab dem 12. Dezember hierher und klicken den Drummer Boy an.

Beginnend mit dem ersten Weihnachtskobold (Stekkjarstaur, der Schafe und Ziegen ärgert), finden Sie hier den jeweiligen Jólesveinar des Tages, samt einer Abbildung seines ruchlosen Handelns und eines Gedichtes.
Danach können Sie sich (nach Selbsteinschätzung Ihrer Artigkeit) viruell beschenken oder veräppeln lassen und schließlich noch eine Grußkarte mit der Abbildung des Kobolds verschicken - sollten Sie nicht versäumen!

Jólaköttur - Die Weihnachtskatze

Nach einer Legende waren nicht nur unartige Kinder zu Weihnachten von Strafe bedroht, sondern auch alle faulen Leute.
Als faul galt jemand, der die Regel durchbrach, dass sämtlich im Herbst gewonnene Wolle bis Jól aufgearbeitet sein musste. Wer dabei eifrig mitgeholfen hatte, wurde mit Kleidung entlohnt.
Jedermann, der im abgelaufenen Jahr kein neues Kleidungsstück hinzugewonnen hatte, musste nun fürchten, Jólaköttur, einer gigantischen, blutrünstigen Katze, die keine Mäuse sondern Menschen jagt, zum Opfer zu fallen. Insbesondere die Armen in der Bevölkerung, deren einzige Chance auf neue Kleidung in harter Arbeit bestand, wurden mit der Erinnerung an Jólaköttur zu mehr Eifer angespornt.

laufabrauð laufabrauð 1

Laufabrauð

Das Laubbrot, welches auf keiner Festtagstafel fehlt, ist weniger als Speise zu sehen, denn als Ausübung einer Tradition. Die kunstvollen Muster sind innerhalb jeder Familie von Generation zu Generation weitergegeben worden und haben beinahe den Stellenwert eines Familienwappens.

Das Rezept ist sehr einfach:
1 kg Mehl, 1 Löffel Salz und 1/4 Löffel Backpulver (bzw. Hirschhornsalz) werden vermischt und mit einem 3/4 l kochender Milch übergossen. Der Teig wird massiv geknetet, in eine Rolle geformt und in Stücke geschnitten. Diese Stücke werden sehr dünn ausgewalkt, entsprechend verziert und in Fett bei großer Hitze rasch gebraten.

Isländischer Adventskalender

Der Adventskalender hat in Island keine lange Tradition, schließlich hatte man ja den Jólesveinn-Brauch. Trotzdem hat er natürlich auch auf der Insel Einzug gehalten und dort sein Lokalcolorit erhalten.
Ab 1. Dezember können Sie hier täglich die Fenster öffnen und sich überraschen lassen.

Island Jólkort

Alte isländische Grußkarten

Zu großen Teilen von Anfang des Jahrhunderts datieren diese isländischen Weihnachtsgrüße, einige davon handgemacht, die meisten mit einem Gedicht (Übersetzung ins Englische jeweils angegeben).
Sie können diesen Karten noch eigenen Text (oder z.B. Ihre Version des Gedichtes in Deutsch) anfügen. Klicken Sie hier.
Besonders originell ist die erste Karte mit allem, was Island an Symbolen anzubieten hat: Geysir, Vulkan, rückkehrende Sonne, Flagge und ein Notenblatt mit der Nationalhymne (die sie übrigens anhören können).



Island

Hauskaa Joulua! (FINNLAND)


Die Heimat von St. Nikolaus

Weihnachten in Finnland ist natürlich vor allem davon geprägt, dass man hierzulande die Heimat von Santa Claus sieht.
Deshalb kommt der Herr des Weihnachtsfestes auch nicht klammheimlich durch Schornsteine, sondern er besucht die Kinder (die sich als Elfen verkleidet haben) persönlich.

Der Nachfolger des Heiligen von Myra (Gegend von Antalya/Türkei) residiert im Berg Korvatunturi und noch niemand hat den geheimen Eingang finden können. Korva heisst übrigens Ohr, weil der Berg als riesiges Ohr geformt ist, damit Santa die Wünsche in aller Welt hören kann, die an ihn ergehen. Der Korvatunturi als Heimstätte wurde ihm 1927 vom finnischen Rundfunk erfolgreich zugewiesen ...
In jedem Fall bestreiten die Finnen die (vor allem amerikanische) Auffassung, Santa Claus residiere am Nordpol - schließlich weiss jeder Mensch, dass niemand am Nordpol leben kann!

Santa Klaus ist anders als sein historisches Vorbild verheiratet und seine Gattin ist zusammen mit den Elfen (hier geschieht eine Anleihe bei nordischen Mythologien) das ganze Jahr über beschäftigt, all die herrlichen Geschenke anzufertigen.
Dazu sind sehr viele handwerkliche Fähigkeiten nötig, in den letzten Jahren ist wohl noch Elektronik dazugekommen, um all die Kinderhandys und Spielkonsolen anzufertigen (dazu haben sich die Finnen allerdings noch nicht geäussert).

Die Besonderheiten der finnischen Weihnachtsfeier

Das eigentliche Weihnachtsfest der Finnen weicht sehr stark von den üblichen internationalen Gebräuchen ab. Vor allem konzentriert es sich auf den 24. Dezember und überlässt dem 25. nur untergeordnete Bedeutung.

Die Weihnachtsfeierlichkeiten beginnen bereits um 12 Uhr Mittags mit der feierlichen Ausrufung des Weihnachtsfriedens in Turku (frühere finnische Hauptstadt). Diese auf mittelalterlichen Riten beruhende Tradition (seit über 500 Jahren!) wird medial im ganzen Land verfolgt. In früheren Zeiten wurde dieser Friede ganz besonders ernst genommen: Wer es wagte, die zwölf Weihnachtstage durch ein Verbrechen zu entweihen, musste mit besonders harter Strafe rechnen.

Nach der Zeremonie greift das erste Festtagsmahl platz, der Nachmittag und frühe Abend ist Friedhofbesuchen gewidmet, wobei die Gräber weihnachtlich geschmückt werden, mit sehr vielen Kerzen und Kränzen. Finnische Friedhöfe bieten bei Einbruch der Dunkelheit am 24. Dezember ein beeindruckendes Bild.
In vielen Städten werden auch die im Krieg Gefallenen von Soldaten und Organisationen geehrt.

Den persönlichen Besuch Santas, der in Finnland natürlich nicht so heisst, sondern Joulupukki, bei den Kindern haben wir bereits erwähnt (s.o.)

Das Santa Claus Postamt

Es ist ein wirkliches Postamt in Finnland, das für sich in Anspruch nimmt, das einzige Santa-Claus-Postamt der Welt zu sein. Was stimmen könnte, denn die österreichische Tradition (Postamt Christkindl) richtet sich an das Christkind und auch die Santa Claus Nebenpostämter in Japan, Singapur und Estland sollten dem keinen Abbruch tun.
Wer rechtzeitig (sprich bis 3. Dezember) an Santa schreibt (und 5 Internat. Antwortscheine beilegt), kann damit ein Antwortschreiben samt kleinem Geschenk ordern.
Hier erfahren Sie Näheres (Santas Sack anklicken / Derzeit noch nicht aktiv!).

2 typische finnische Weihnachtsrezepte

Weihnachtsgebäck

  • 250g weiche Butter
  • 0,3 l Mehl
  • 1/8 l Wasser
  • 1 Esslöffel Weinessig
  • Pflaumen-Marmelade

Butter, Mehl, Wasser und Essig mischen, nicht zu lange kneten.
Teig an einem kühlen Ort härten lassen.
Auf ca. 1/2cm Dicke ausrollen (ein paarmal zwischendurch falten).
In Stücke ca. 7x7 cm teilen.
An den Ecken einscheiden, Marmelade in die Mitte auftragen.
Eingeschnittene Ecken zur Mitte legen, sodass eine Windradform entsteht.
Mit gequirltem Ei bestreichen.
Bei 250° leicht braun backen.

Glögg

  • 1 Flasche Rotwein
  • 3 Esslöffel Madeira (muss nicht sein)
  • 1/3 Tasse Zucker
  • 1/3 Tasse Rosinen
  • 2 Zimt-Stangen
  • einige Orangenschalen
  • 1/4 Tasse blanchierte, gehackte Mandeln
  • Alle Zutaten in einen Topf geben.
    Langsam erwärmen (soll dampfen aber nicht kochen!)
    Öfters umrühren.
    Es kann (nach Geschmack) vor dem Servieren noch etwas Wodka beigegeben werden.

    * Heinrich Hofer *


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