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Jul - Asatru
Ethnische Feste (4)

 

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JUL (Asatru)


20/21.Dezember

Das Rad der Zeit

Wenn sich Skandinavier ein God Jul (Schweden), Hauskaa Joulua (Finnland) oder Glešileg Jól (Island) wünschen, dann bedeutet das zwar heute soviel wie Frohe Weihnachten, allerdings nur in adoptiertem Sinne.

Jul, als Fest der Wintersonnenwende im Asatru ist erheblich älter als Weihnachten. Aber wie so häufig hat sich das Christentum auch hier lieber des Althergebrachten und in den Völkern tief Verwurzelten bemächtigt, als es zu bekämpfen. So hat auch Jul (und nicht nur im Norden) sehr großen Einfluß auf das christliche Weihnachtsfest genommen.

Alleine das Datum von Weihnachten würde (laut Historikern) eher in den Frühling gehören - auf jeden Fall ist Christi Geburt zur Zeit der Wintersonnenwende historisch auszuschließen.
Diese Wintersonnenwende spielt jedoch bei vielen heidnischen (und naturverbundenen) Religionen, so auch dem Asatru, eine große Rolle - womit das Christentum bei seiner Ausbreitung nicht darum herumkam, dem Datum entsprechende Bedeutung zu schenken.

Jul wird auf das Wort Rad zurückgeführt und gemeint ist damit das Rad der Zeit, das sich wieder einmal um ein Jahr weitergedreht hat. Und Jul ist eigentlich gar kein Zeitpunkt, sondern ein Zeitraum von 12 Nächten, der in der Nacht vom 20. auf den 21. Dezember beginnt.

 

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Die Zwölf Nächte

Diese Zwölf Nächte ('Rauhnächte') gehören weder zum alten Jahr, noch zum neuen. Sie sind ein gewisser Freiraum, der starke Ähnlichkeit mit dem keltischen Samhain (das heute nichtchristlich als Halloween und christlich als Allerheiligen gefeiert wird) aufweist.

Ähnlich Samhain sind in den 12 Nächten die Grenzen zwischen den Welten etwas verwischt. So meint man, das Wotan mit einem Totenheer durch die Lüfte zieht, welches Ereignis zwar der neuen Fruchtbarkeit der Felder dienen sollte, die Menschen aber trotzdem veranlasste, einer Begegnung aus dem Weg zu gehen.

Natürlich spielt in Regionen, die wie der europäische Norden sehr lange und harte Winter haben, die Rückkehr der Sonne eine zentrale Rolle.
In der Nacht der Wintersonnenwende wurden alle Feuer gelöscht, mit Ausnahme des einen Julfeuers, das man gemeinsam bewachte und es wurden allerlei Rituale verbracht, um die Sonne für den nächsten Tag zum Wiederaufgehen zu bringen.
Der Asche des Holzes vom Julfeuer wurde danach eine glücksbringende Kraft zugeschrieben, sie wurde aufbewahrt und bei Bedarf (an Glück) entsprechend verstreut.

Den Zwölf Nächten wird ein enormes prophetisches Potential zugeordnet (hier bestehen gleichfalls Parallelen zu Samhain): Was man in den Nächten träumte, sollte in Erfüllung gehen und da das Jahr über 12 Monate verfügt, wurden die Träume der einzelnen Nächte auch gerne den einzelnen Monaten zugeordnet.
Während der Zeit der Zwölf Nächte sollten auch verschiedene Tätigkeiten ruhen, vor allem diejenigen, die mit Rädern zu tun haben (z.B. das Spinnen), weil zu dieser Zeit ja auch das Zeitrad stillstand.

Es ist sicherlich keine Überraschung, dass auch Weihnachten vielerorts auf einen Zeitraum von 12 Tagen anberaumt ist ...

Bäume, Bier und Eber

Eine Reihe anderer Bräuche knüpft sich auch an Jul:
Bäume, als Symbol des Lebens, wurden mit Opfern (Früchten, Nüssen) behangen, was damit zu tun hat, dass Jul auch ein bisschen soetwas wie Erntedank ist.
Diese behangenen Bäume können auch der Vorläufer des Christbaumes (Weihnachtsbaumes) sein, denn im Christentum kommt eigentlich Bäumen keine besondere Symbolkraft zu.
Auch das Brauen es ganz speziellen Bieres, des Juløl, wird auf Erntedank-Tradition zurückgeführt.
Gegessen wurde (zu Ehren des Gottes Freyr, der mit Fruchtbarkeit in Zusammenhang steht) ein Eber - der Juleber, später auch Kuchen in Form eines Schweinsrückens (Stollen?).
Mancherorts wurden auch geräuschvolle Umzüge veranstaltet, um böse Geister zu vertreiben (das klingt allerdings eher mitteleuropäisch).

Jul hat in ganz Europa (und auch den USA) seinen Einfluss auf Weihnachten genommen, stärker natürlich in den Skandinavischen Ländern und am stärksten in Island und Norwegen.

* Heinrich Hofer *


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