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Kwanzaa - afrikanisch
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KWANZAA (afrikanisch)

26.Dezember 2002 bis 1. Januar 2003

Das Fest der Ersten Feldfrüchte

Es ist eigentlich falsch, Kwanzaa hier einzureihen, denn dieses Fest der Afrikaner hat mit Weihnachten nichts zu tun und ist auch nicht religiös zu sehen.

Der Name Kwanzaa ist eine Ableitung aus matunda ya kwanza (Swahili) und bedeutet Erste Früchte. Feste zur Feier der ersten Feldfrüchte haben sehr lange Tradition und wurden seit Jahrtausenden in allen Kulturen Afrikas von Ägypten bis zum Süden gefeiert.

kwanzaa briefmarke stampNeu begründet wurde das Fest Kwanzaa 1966 in den USA im Sinne der back to the Roots-Gedanken.
Der Zeitraum 26. Dezember bis 1. Jänner, zu dem Kwanzza begangen wird, passt zum Anlass der Ersten Früchte (auf der südlichen Halbkugel) - es ist aber vermutlich nicht ohne Absicht, dass er in eine Zeit fällt, in der praktisch alle Völker und Religionen der Erde in irgendeiner Form ebenfalls große Feste feiern.

 

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Der Blick nach vorn

kwanzaaWesentlich an Kwanzaa ist, dass dieses Fest eher Zukünftiges in den Vordergrund stellt.
Anders als bei den verbreiteten Ernstedankfesten wird hierbei nicht eines (mehr oder weniger) guten Jahres gedacht, einem Gott (oder Göttern) Dank ausgesprochen oder eines in der Vergangenheit liegenden religiösen Ereignisses gedacht.
Kwanzaa hat vor allem Bezug auf Vertrauen in die eigene Leistung und Hoffnung - beziehungsweise ebenfalls Vertrauen - in die Zukunft.

Die Sieben Prinzipien von Kwanzaa (Ngozu Saba)

Kwanzaa dauert sieben Tage, weil dabei sieben wesentliche Prinzipien der Afrikaner im Mittelpunkt stehen.
Man könnte diese Prinzipien auch als Tugenden oder Werte bezeichnen und sie lassen sich in drei Grundsätze unterteilen:
Die Einheit, das Bemühen (der Kampf um etwas) und die Hoffnung.

Die Einheit (Umoja)
Gemeint ist hier sowohl die Einheit aller Afrikaner (wo immer auf der Welt sie sich befinden mögen), als auch die Besinnung auf kleinere Einheiten wie Familie und andere Gemeinschaften.

Die Selbstbestimmung (Kujichagulia)
Das erste Prinzip, in dem es um Rechte und Bemühung darum geht, ist die Selbstbestimmung: Für sich selbst zu sprechen und zu schaffen, sich selbst zu benennen.

Die Gemeinschaftlichkeit (Ujima)
Hierbei geht es um gemeinsamen Aufbau und gemeinschaftliche Lösung von Problemen.

Die gemeinsame Wirtschaft (Ujamaa)
Hier wird das eigene, unabhängige Wirtschaften betont und der wirtschaftliche Zusammenhalt zum gemeinschaftlichen Nutzen.

Die Bestimmung (Nia)
Das erste (zukunftsgerichtete) Prinzip der Hoffnung beinhaltet auch als einziges einen Rückblick: Die Besinnung auf Wurzeln und Vermächtnisse der Ahnen. Daraus wird abgeleitet, zu sich selbst und zu einem Sinn des eigenen Lebens zu finden.

Die Schaffenskraft/Kreativität (Kuumba)
Das eigene (vor allem geistige) Schaffen, die Kreativität und die Begabungen sollen für ein positives Gemeinschaftswesen genutzt werden.

Die Zuversicht (Imani)
Unabhängig von bestehenden Unzulänglichkeiten an eine gute Zukunft zu glauben (und auch in diesem Sinn zu handeln).

Die Feier der Sieben Tage von Kwanzaa

kinara mkeka strohmatteIm Zentrum der Kwanzaa-Feiern steht ein Platz (Tisch) für die Symbole.
Im religiösen Sinne wäre es ähnlich einem Altar, in jedem Fall ist es nicht vergleichbar mit Bräuchen wie einem Weihnachtsbaum.
Dieser Mittelpunkt der Feiern darf nur afrikanische Symbole beinhalten und nicht kulturell vermischt werden.

Auf einer geflochtenen Strohmatte (Mkeka) oder einem Tuch mit afrikanischem Muster steht der wichtigste Bestandteil:

kwanzaa kinaraDer Kerzenhalter (Kinara)
Er bietet Platz für sieben Kerzen, die den Sieben Prinzipien entsprechen.
Die Kerze in der Mitte ist schwarz und symbolisiert die Einheit. Die drei Kerzen links von der Mitte sind rot und stehen für die Prinzipien des Bemühens/Schaffens, die Drei Kerzen rechts der Mitte sind grün (Hoffnungsprinzipien).
Schwarz-Rot-Grün sind die Symbolfarben von Kwanzza und werden vorwiegend für alle Kwanzaa-Dekorationen verwendent.

Die anderen Kwanzaa-Symbole
kwanzaa maiskolbenNeben den genannten Symbolen (Kerzenhalter, Kerzen und Tischtuch) wird der Tisch mit vier weiteren afrikanischen Symbolen geschmückt:
Maiskolben - als Symbol der Erträgnisse gemeinsamer Arbeit.
Korn - es symbolisiert die Kinder und die Zukunft.
Gemeinschafts-Becher (Kikombe cha Umoja) - Sinnbild gemeinsamen Schaffens.
Geschenke - sie sind für die Kinder gedacht, als Symbol der Liebe der Eltern.

Die eigentlichen Feiern finden jeden Abend statt.
Die Familien versammeln sich um den Tisch mit den Kwanzaa-Symbolen und es wird täglich eine Kerze mehr entzündet: Zuerst die schwarze, dann (von links beginnend) die roten und schließlich die grünen.
Jeder Tag steht somit im Zeichen eines der Sieben Prinzipien von Kwanzaa und jedes Familienmitglied bringt seine eigenen Gedanken zum jeweiligen Prinzip zum Ausdruck.

Keine kulturelle Vermischung

Ein weiteres Merkmal von Kwanzaa unterscheidet dieses Fest von anderen:
Es wird damit nicht versucht, nach aussen hin zu missionieren.

Während andere Kulturen und auch Religionen gerne ihre Feste und Traditionen nutzen, um ihren Wirkungsbereich auszudehnen, beschränkt sich Kwanzaa auf die Afrikaner und Afrikanisch-Stämmigen - vor allem natürlich in den USA, wo Kwanzaa begründet (man könnte auch sagen: in neuer Form wiederbelebt) wurde.

Kwanzaa soll nach dem Willen der Begründer kulturell unverfälscht bleiben, andere Einflüsse sind absolut unerwünscht.
Man würde deshalb auch keine große Freude bei den Afrikanern/Afro-Amerikanern auslösen, als nicht Zugehöriger dieses Fest zu feiern.
In diesem Sinne soll auch unsere Seite zu Kwanzaa aufgefasst werden: Nur einige Fakten, Grundgedanken und Erklärungen zum besseren Verständnis afrikanisch/afro-amerikanischen Selbstverständnisses.

* Heinrich Hofer *


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