OSTERN

ostereier ostern3 berühmte Ostereier



Wir möchten Ihnen hier nicht die 1001. Fassung
der Geschichte der Entstehung des Ostereies darbringen,
wir steigen viel lieber in's Top-Level ein:

Mit den 3 Eiern, die es zu Berühmtheit gebracht haben.

Das Eine hat dereinst die Zarenfamilie hoch erfreut,
mit dem Anderen wird Jahr für Jahr die Menschheit gerettet
und das Dritte wird - soferne Sie nicht Acht geben -
schonungslos über Ihr Haupt ergossen ...


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pysanka

PYSANKY

Pysanky (=Mehrzahl; Einzahl=Pysanka) sind ukrainisches Brauchtum.

Im Original sind es reich mit Ornamenten bemalte Eier, aber mit der Verbreitung der Pysanka-Technik über die ganze Welt haben natürlich auch sehr moderne Motive Einzug gehalten und so manches, was sich gerne ein Pysanka-Ei nennen würde (und in Übersee zuhause ist), hat mit dem echten Pysanka nichts mehr zu tun.

Für die Ukrainer ist das Hochhalten der Pysanka-Tradition eine höchst wichtige Aufgabe, besagt doch eine Legende, dass ein an einen Felsen gekettetes Ungeheuer Jahr für Jahr durch Hilfsgeister überprüfen lässt, ob noch genug Pysanky hergestellt werden. Sollte eines Tages eine Negativmeldung eintreffen, wird sich das Ungeheuer von den Fesseln befreien und die Menschheit vernichten.
Ob von amerikanischen Hobbymalern produzierte Pseudo-Pysanky in diese Rechnung miteinzubeziehen (oder vielleicht gar abzurechnen) sind, weiss die Legende jedoch nicht zu berichten...

pysanky Pysanka ist nicht bloß dekoratives Eierbemalen, sowohl die verwendeten Muster (Symbole) als auch die Farben haben hohe Aussagekraft (Hier finden Sie einige Informationen darüber).
Nicht umsonst leitet sich Pysanka vom ukrainischen Wort pysaty (=schreiben) ab. Die Technik ist also im Wesen kein Bemalen, sondern ein (symbolhaftes) Beschriften.

Pysanky sind natürlich auch käuflich erwerbbar, wobei sich die ab-Werk-Preise bei etwa USD 25.- (für Hühnereier) und USD 75.- (für Gänseeier, welche ob ihrer größeren Fläche auch sehr beliebt für diesen Zweck sind) bewegen.

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faberge ostereier

FABERGÉ

Die wohl berühmtesten Eier der Welt sind die vom russisch-französischen Juwelier Peter Karl Fabergé (1846-1920) hergestellten.

Vater Gustave (die Familie lebte bereits seit dem 17. Jhdt. in Russland) hatte 1842 eine selbständige Goldschmiede in Moskau begründet, Sohn Peter Karl übernahm 1870 das Geschäft.

fabergé ostereier 1885 schenkte er Zar Nikolaus II. das erste Ei und wurde dafür zum kaiserlichen Juwelier ernannt.
Dieses reichlich verzierte Ei beinhaltet ein weiteres Ei und begründete damit eine ganze Serie:
Von nun an erhielt die Familie des Zaren jährlich zu Ostern ein Ei mit aktueller Gestaltung und entsprechendem Inhalt - als Überraschung, denn Karl Fabergé weigerte sich selbst dem Herrscher gegenüber, vorzeitig etwas über das jeweilige Ei zu verraten.

faberge ostern Wie aktuell diese Ostergabe war, dokumentiert sich am besten im 1916 geschaffenen Artillerie-Ei, welches eine gewisse brutale Ausstrahlung nicht verbirgt.

Die Familie Fabergé musste in den Wirrnissen der Revolution Russland schliesslich verlassen und Peter Karl starb 1920 in der Schweiz.

Aufgrund Mangels an technischen und handwerklichen Fähigkeiten ruhte das original Fabergé-Osterei bis 1990 und wurde dann (authorisiert von Karls Nachfolgern) vom Werkmeister Victor Mayer wieder aufgenommen.

Seitdem entstehen jährlich mehrere Fabergé-Eier - streng abgegrenzt von unauthorisierten Fabergé-Stil-Eiern - in jeweils geringer Auflage (1, 10, 12 bis maximal 100 Stück).

Das erste 'neuzeitliche' Ei wurde Gorbatschow gewidmet und übergeben (Gorbatschow-Friedens-Ei, 1991).
Zu besonderem Ruhm gelangte desweiteren des Millenniums-Ei (2000). Das letzte bislang gefertigte Exemplar ist das Mondphasen-Ei (2001). Beide wurden in lediglich 12 Exemplaren aufgelegt.

Einige Fabergé-Eier der zaristischen Periode können Sie hier bewundern und an dieser Adresse können Sie sogar Grußkarten mit den Werken versenden.

Die seit 1990 gefertigten zeitgenössischen Fabergé-Eier sind auf der offiziellen Hompage abgebildet. Klicken Sie auf 'Kollektion' und 'Ei-Objekte'.

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cascarones ostern 5

CASCARÓNES

Cascarónes sind entleerte und getrocknete Eier, die mit Konfetti gefüllt werden.
Sie sind ein österlicher Scherzartikel - man schleicht sich unerwartet an sein Opfer heran und zerbricht das Ei über dessen Kopf.

Fuß gefasst haben die Cascarónes überwiegend in Mexico (der Name ist spanisch und bedeutet schlicht Eierschalen), obwohl ihr Ursprung fernab lag. Vielleicht deshalb, weil sie zu einem anderen mexikanischen Kinderbrauch passen: Dem Zerschlagen hoch aufgehängter hohler Tonfiguren, aus denen dann Geburtstagsgeschenke (auf die Köpfe) herabfallen.

Die Wege der Cascarónes waren zwar nicht verschlungen, aber dennoch weit:
Ihren Ursprung haben sie in China, allerdings nahm dort Körperpuder (Talkium) den Platz der späteren Konfetti ein.
Marco Polo (wer sonst?) brachte die gefüllten Eiersschalen nach Italien, von wo aus sie ihren Weg nach Spanien fanden und dort mit dem heute gültigen Namen versehen wurden.
Es war einer Belgierin vorbehalten, Charlotte, Gattin von Kaiser Maximilian, die inhaltsschweren Eierschalen 1864 nach Mexiko zu bringen.
Im Unterschied zum Kaiserpaar selbst wurden die Cascarónes dort freudig aufgenommen und sind bis heute höchst beliebtes Brauchtum geblieben.
Kommerziellen Erfolg feiern die Konfetti-Eier seit Ende der 60er Jahre, nachdem Sie über Texas in den USA Einzug hielten.

Cascarónes, soferne nicht selbst gebastelt, sind ebenso als billige Massenware mit schlichter einfärbiger Bemalung erhältlich, wie als kleine, schmucke Kunstwerke (als welche sie dann häufiger gesammelt, denn tatsächlich über Häuptern zerbrochen werden).

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