Vom Deferegger Pfannhorn (2820m) zum Staller Sattel - eine grenzüberschreitende Bergtour zwischen Ost- und Südtirol

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Über den Erlasboden zum Gipfel des Deferegger Pfannhorns (2820m), über das Gsieser Törl (2205m) zur Halsscharte (2560m) und hinab zum Staller Sattel und Obersee (2010m)

 

Vom Parkplatz (ca. 500m unterhalb der Staller Alm in NO-Richtung; Wegtafeln) hinab zum Staller Bach und vorerst dem Wegweiser Richtung Deferegger Pfannhorn, Lappachalm und Blindisalm folgend bis der Erlasboden (2206m) erreicht ist. Dort erwartet uns bereits ein herrlicher Ausblick auf den Panargenkamm mit der Seespitze (3021m). Fast eben geht es weiter bis sich der Weg vor der Planklacke teilt. Der Weg verläuft nun in südliche Richtung weiter (Holzpflöcke), wird zunehmend steiler und führt zu einer steilen Geröllhalde wo der Gipfel bereits in greifbarer Nähe scheint. Über einen Blockgrat und kehrenreiche Spuren in Geröll bzw. Sand zum kleinen Kreuz mit Wanderstempel.

Nach kurzer Rast erfolgt der Abstieg am Aufstiegweg bis der Steig zum Gsieser Törl in östliche Richtung abzweigt. Am Übergang zu Südtirol befinden sich noch zahlreich erhaltene Bunker und Stellungen. Auf Südtiroler Seite folgen wir dem Weg Nr. 53 Richtung St.Magdalena im Gsieser Tal bis die Abzweigung zur Halsscharte erreicht ist. Ab jetzt geht es wieder bergauf bis sich erstmals der Abzweiger zum Hinterbergkofel anbietet. Wir gehen jedoch geradeaus weiter und folgen dem stets steigenden Steig hinauf zur Halsscharte, welche doch länger auf sich warten ließ als angenommen. Eine Rast ist hier sehr willkommen, wo sich der Hochgall und die Riesenfernergruppe präsentieren. Nunmehr geht es ohne weitere Anstrengung bergab Richtung Stallersattel mit stetigem Blick auf den Obersee. Vom Staller Sattel auf der Strasse dem See entlang, vorbei an der Staller Alm zum Ausgangspunkt zurück, wo ein kühlendes Fußbad im Staller Bach mehr als notwendig war.

 

Weitere Gipfel zum Mitnehmen (für absolut Konditionsstarke!!):
Hinterbergkofel (2727m) ... Wegweiser beim Anstieg zur Halsscharte beachten
Innerrodelgungge (2729m) .. von der Halsscharte aus über den SW-Rücken (nicht markiert, aber leicht erreichbar)
Diese Gipfel liegen zwar in greifbarer Nähe zur Halsscharte. Im Zuge der Tour sollte jedoch unbedingt der zeitlichen Mehraufwand von fast zwei Stunden (mit jeweils kurzer Gipfelrast) berücksichtigt werden!!!  Keinesfalls unterschätzen!

 

Wer nur auf das Deferegger Pfannhorn möchte, dem bietet sich folgende Möglichkeit an:

Von Mariahilf (Pötsch) über die Lappachalm und Hirschbichl (Planklacke) auf den Gipfel. Runter zum Gsieser Törl und von dort zurück zur Lappachalm und weiter nach Mariahilf. Für diese Runde müssen aber auch mindestens 6 Stunden eingeplant werden, da ein Höhenunterschied von ca. 1500 Hm zu bewältigen ist!

09/2008

Beim Parkplatz
Panargenkamm (Seespitze)
Blick auf die Planklacke
Aufstieg zum Gipfel
Entlang der Grenze

Ausgangspunkt: Parkplatz beim Staller Almbach (ca. 500m unterhalb der Staller Alm)
Anforderungen: Mit Ausnahme des Gipfelbereiches vom Pfannhorns (erfordert Trittsicherheit) unschwierig. Auf Grund der zu bewältigenden Höhenmeter und Strecke absolut fordernd. Ausgedehnte Ganztagestour!!! Besondere Vorsicht bei Altschnee.
Höchster Punkt: Deferegger Pfannhorn (2574m)
Zeitaufwand: 9 Stunden (ohne nennenswerten Pausen)
Anmerkungen: Wunderschöne Tal und Panoramablicke; geschichtliches (Wehrgräben) am Gsieser Törl, lohnende Rast am Obersee
Am Gsieser Törl (ehemals gut bewachter Übergang vom Defereggental nach Südtirol)

Halsscharte und Hinterbergkofel

Halsscharte (2560m)

Blick zum Staller Sattel

Blick ins Gsieser Tal

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