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Griechischer Tanz im Amerlinghaus

Die griechische Musik ist so vielfältig wie die geografische Gliederung des beliebten Urlaubslandes. Das gilt genauso für die Tänze, die einerseits zur städtischen Rembetiko-Musik (mit dem Leitinstrument Buzuki) und andererseits zur jeweiligen regionalen ländlichen Volksmusik (Leitinstrument Klarinette bzw. je nach Region Sanduri, Lyra u.a.) getanzt werden.

Die einzelnen Gegenden Griechenlands, oft sogar einzelne Dörfer, haben ihre charakteristischen Tänze - es gibt Hunderte davon. Ebenso unterschiedlich sind die Musikstile (z.B. Nordgriechenland, Kreta, Ägais-Inseln etc.). Die Ionischen Inseln (Korfu, Zakinthos ....) sind italienisch geprägt. Tänze und Musik des thrakisch-bulgarischen Raumes sind über die Ländergrenzen hinweg ähnlich, auch das griechische Makedonien steht in engem Zusammenhang mit den übrigen Balkankulturen. Die Ägäischen Inseln und Kreta bilden jeweils eine Einheit für sich. Der orientalische Einfluß stammt aus der Zeit vor 1920, als in Anatolien und Istanbul mehrere Millionen Griechen lebten. Damit bringt uns griechische Musik eine wertvolle Erweiterung unseres Musikempfindens, über die westlichen Hörgewohnheiten hinaus.

Manche traditionellen Tänze wurden von modernen Komponisten, vor allem Mikis Theodhorakis, in ihren Kompositionen weiterverwendet, wie "Alexis Zorbas' Tanz", der auf dem "Chasapikos" aus Konstantinopel basiert und heute unter dem Namen "Sirtáki" als traditioneller Tanz verkauft wird.

 



 
Mag.I.P.Aschenbrenner
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Siehe auch
Notizen zum
griechischen
Tanz