Diese Seite widme ich meiner Mutter, die ich am 03.12.1999 für immer verloren habe. Sie ist
ein sehr schwerer Verlust für mich, weil ich sie über alles geliebt habe...sie war immer für mich
da, hat mir geholfen wo sie nur konnte und is mir immer mit Rat und Tat zur Seite gestanden.
Kurz gesagt...sie war einfach eine tolle Mutter. Ich glaub nicht das einer von Euch weiß wie ich
mich fühle, wenn er sowas nicht selber erlebt hat. Meine Mama war immer kerngesund...bis zum
Sommer 99 wo ihr plötzlich der Fuss weh getan hat. Sie dachte, sie hat sich nur einen
Nerv eingezwickt...aber dem war leider nicht so. Nachdem sie eine neue Hüfte bekommen hat,
stellten die Ärzte fest das es Krebs war, der die Schmerzen im Fuss verursacht.
Genauergesagt...sie hatte Lungenkrebs. Es wurde von Tag zu Tag schlimmer...die Chemo wirkte
bei ihr nicht...sie musste die meiste Zeit im Spital verbringen und wir waren so gut wie jeden
Tag bei ihr und brachten ihr Geschenke und kümmerten uns um sie, damit sie ja nicht Ihren
Willen verliert. Und obwohl die Schmerzen manchmal unertragbar waren und sie dauernd
irgendwelche Untersuchungen über sich ergehen lassen musste war sie stark und hat gekämpft.
Nach der 2. Chemo verlor sie Ihre Haare...sie nahm immer mehr ab und sah mit der Zeit immer
schlechter aus. Dann, als es ihr einigermaßen besser ging, durfte sie endlich heim und sie hat
sich total gefreut, weil sie es im Spital schon nicht mehr ausgehalten hat. Dann eines Tages, sie
war gerade allein daheim, hatte sie einen Schlaganfall. Mein Onkel fand sie und die Rettung
brachte sie wieder ins Spital...ihre linke Seite spürte sie nicht mehr. Nach ca. 2 Wochen durfte
sie heim, und ein paar Tage darauf der 2. Schlaganfall. Sie erblindetet am linken Auge und kam
wieder ins Spital. Ungefähr 2 Wochen drauf wollte ich meine Mama in der Früh im Spital anrufen,
wie ich es immer tate... aber ich erreichte sie nicht. Nach mehrmaligem Versuchen rief ich auf
der Station an und fragte was da los sei. Die verbanden mich zu der Ärztin weiter und ich erfuhr
das sie sie um 3 in der Früh im Badezimmer am Boden gefunden haben und sie jetzt im Koma
liegt und nicht mehr ansprechbar ist. Ich zitterte am ganzen Körper und fragte was das jetzt zu
bedeuten habe. Die Ärztin sagte mir das sie nicht mehr aufwachen wird :o( Ich fuhr am Mittwoch
zu ihr ins Spital...und der Anblick war echt schwer zu ertragen. Ich hielt ihre Hand und hoffte
das sie endlich wieder aufwacht. Aber dem war leider nicht so. Am Freitag drauf um halb 7 in der
Früh starb sie. Jetzt hat sie hoffentlich ein schönes Leben und keine Schmerzen mehr...dafür ist
es für meine Familie und mich umso schwerer. Wir denken jeden Tag in tiefer Trauer an sie und
hoffen das es Ihr jetzt gut geht.
MAMA WIR VERMISSEN DICH!!
Hier zeig ich Euch noch ein paar Fotos....
Meine Mama und ich
Meine Mama und mein Bruder Alex
Meine Mamsch im Fasching 1996
Im Sommer 1995
Mit ihrer Schwester im Jänner1996
Meine Mama als sie ca. 25 Jahre alt war :o)
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VON UNS GEGANGEN
Du hast uns gegeben
Die Sonne, das Licht
Mit lachen und weinen
in Deinem Gesicht.
An süßen und bitteren Tag im Leben,
hast Du uns Zuversicht gegeben.
Du hast uns geführt, begleitet, warst da.
Allen Menschen immer nah.
So haben wir Dich kennen und lieben gelernt,
so haben wir Deine Art verehrt.
Dein plötzlicher Tod, Dein Vonunsgehn,
war für uns sehr schmerzhaft, doch es ist geschehn.
Und bist Du auch nicht mehr auf dieser Welt,
Das Bild der Erinnerungen Dich am Leben erhält.
Tatoos meiner Mutter!!
(sie hatte noch eins am Fuss, aber davon hab ich leider kein Foto)


Und hier noch ein Gedicht zum Abschluß!
Des Kindes zweites Herz heißt
dies Gedicht,
hier man über uns´re Mütter spricht.
Die Mütter, Sie sind unser zweites Herz,
Sie teilen Freud und auch den Schmerz.
Trägt ein Kind im Herzen großes Leid,
so ist die Mutter stehts bereit.
Sie ist die einzige Frau auf dieser Welt,
für die weder Geld noch Aussehen zählt.
Fehler habt Ihr sicherlich,
doch Eure Mutter läßt Euch nie im stich.
Was auch passiert, was auch geschieht,
´ne Mutter hat Euch immer lieb.
Sollt auch jemand ohne Mutter sein,
so gebt Euch trost, hört auf zu wein´.
Denn eins ist klar, wo Sie auch ist,
Sie liebt Euch sehr, Euch nie vergißt.
Sie ist nun fort, Ihr tragt den Schmerz,
Doch Sie bleibt stehts
des Kindes zweites Herz.
(danke an Tina)