Klex Wolf

Das Forschungslabor für Musik



Diese Forschungsunterlagen gehören





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Inhaltsverzeichnis:


Blöde Fragen?4 Die Notenschrift8
Vom inneren Puls der Musik14 Vom Rhythmus und von den Notenwerten 17
Die Notenpyramide18 Taktarten, Taktstrich, Betonungszeichen 20
Das Tempo und die Tempobezeichnungen 23 Die Pausenzeichen25
Das Rhythmus-Diktat30 Der Auftakt32
Übergebundene Noten33 Die punktierten Noten34
Spiele mit Musik36 Inneres Hören38
Das Klavier erklärt uns Musik42 Oktave, Halbton, Ganzton44
Die Stammtonreihe 46 Die Oktaveinteilung 47
Die Notenschlüssel49 Die Hilfslinien 51
Die Versetzungszeichen und die Vorzeichen52 Tonleitern und Tonvorrat54
Die Dur-Tonleiter 55 Die Moll-Tonleiter 56
Kreuztonarten, B-Tonarten, parallele Molltonleiter58 Grundton und Leitton 58
Die harmonische und die melodische Molltonleiter60 Spiele 61
Die Intervalle 62 Spiele 66
Die Oktav 68 Dreiklänge in Dur und Moll70
Instrumentenkunde 72 Das Lexikon der Forschungsergebnisse80


Blöde Fragen?


Als der Physiker Isaac Newton vor rund 300 Jahren unter einem Baum saß, fiel ihm ein Apfel auf den Kopf. Er begann deshalb darüber nachzudenken, warum überhaupt ALLES immer nach unten fällt.
Er dachte viel und lange nach.
So wurde er zu einem der wichtigsten Physiker aller Zeiten. Er entdeckte die Schwerkraft und konnte dadurch auch die Bewegungen der Planeten erklären. Kleine Ursache, aber große Wirkung!

Wir alle sehen täglich, dass Dinge immer auf den Boden fallen, und nie von selbst nach oben fliegen, aber wer hat sich schon die Zeit genommen, wirklich darüber nachzudenken?
Herr Newton hatte die Nerven eine scheinbar blöde Frage zu stellen:


„Warum?“

Isaac Newton denkt über die
Schwerkraft nach.

Eva Tonkopf denkt über Musik nach.



Was Äpfel und Töne gemeinsam haben:


Wir alle begegnen täglich der Musik. Mensch-Sein ohne Musik gibt es nicht. Töne sind so alltäglich, wie die Schwerkraft. Deshalb finde ich, dass es sich nur lohnen kann, ein bisschen darüber nachzudenken.
Natürlich haben das schon viele vor uns gemacht, und diese Zwischenergebnisse sollten wir nicht ganz außer Acht lassen. Schließlich wurden daraus wichtige Ideen entwickelt, z.B. die Notenschrift.

Die Schwerkraft hat sich in den letzten dreihundert Jahren nicht verändert, Musik verwandelt sich immer, bleibt nie gleich. Deshalb können wir für die Erforschung der Musik auf die Newton-Methode nie verzichten: Blöde Fragen stellen. Immer wieder. Und noch einmal:




Achtung, wir befinden uns auf wackeligem Boden!


Musik ändert sich. Jeden Tag. Damit macht sie sich bei Theoretikern nicht gerade beliebt. Außerdem ist allein in den letzten vierhundert Jahren soviel Musik entstanden, dass wir es mit einem unglaublich großen Forschungsgebiet zu tun haben! Wir müssen uns also überlegen, auf welche Spezialgebiete wir uns werfen, sonst werden wir nie fertig...
Glücklicherweise gibt es doch vieles, was sich dauerhaft durchsetzen konnte.
Das müssen wir uns auf jeden Fall gemeinsam anschauen, um sicher zu gehen, dass wir vom Gleichen reden. Da wären also:

Die Notenschrift, die Notennamen und Methoden, um den Abstand zwischen zwei Tönen benennen zu können. Außerdem müssen wir unser wichtigstes wissenschaftliches Messwerkzeug für musikalische Forschungen überprüfen und auf den letzten Stand bringen: unser Gehör. Wenn es da zu Ungenauigkeiten kommt, sind katastrophale Folgen für die Musiklehre nicht auszuschließen!


Zuerst kommt die Musik, dann die Theorie. Die Musiklehre soll Dir nur helfen, in allen Bereichen der Musik, besonders natürlich beim Lernen deines Instrumentes, sicherer zu werden

Du siehst vor Dir:

  • Deine Sammelmappe, in der Du alle Deine Forschungsaufgaben, die offenen Fragen und die Ergebnisse Deiner Untersuchungen sammeln kannst.
    Außerdem hab ich mir erlaubt, meine eigenen Zwischenergebnisse aus meinem Forschungslabor gesammelt abzudrucken.
    Ich hoffe, Sie helfen Dir!


Herr Prof. Schallmeier & Frau Prof. Tonkopf


Eva Tonkopf & Oktavian

  • Bei heiklen Fragen werden wir natürlich regelmäßig Experten befragen, Frau Prof. TONKOPF und Herr Prof. SCHALLMEIER werden uns immer wieder ihre Meinungen kundtun.

  • Ab und zu funken auch Eva, die Tochter von Frau Tonkopf, und Oktavian der Assistent von Herrn Schallmeier dazwischen.

  • Auf der Schluss-Seite der Mappe findest Du einen kleinen Block, damit Du Deine persönlichen Anmerkungen überall im Text dazuhängen kannst.




Du brauchst für Deine Forschungen
sicher immer wieder:

  • Große Ohren, unser wichtigstes Messgerät!

  • das Notenpapier, das Du ganz hinten in der Mappe findest. Am Besten Du kopierst es gleich ein paar mal, damit Dir nicht beim entscheidenden Geistesblitz das Papier ausgeht! Es gibt zur Auswahl ganz normale Notenzeilen, und spezielles Papier für das Rhythmus-Diktat.

  • Metronom: solltest Du Dir eines besorgen, das ist eine Lebensanschaffung!


Copyright Klex Wolf, Innsbruck 2003