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Das Forschungslabor für Musik: Eine Allgemeine Musiklehre
- Das Buch versucht eine möglichst diskursive Grundhaltung zu vermitteln. Die meisten
Lehrbücher für Allgemeine Musiklehre präsentieren Regeln als eiserne Gesetze. Das
Forschungslabor versucht im Gegensatz dazu den SchülerInnen aufzuzeigen, dass Musik lebendig
ist. Damit sollen sie verstehen lernen, dass die Musiklehre nicht einfach ein Regelwerk ist,
das es gilt auswendig zu lernen (und möglichst bald wieder zu vergessen), sondern dass sie
ein gewachsenes und sich entwickelndes Forschungsgebiet vor sich haben.
- Um die SchülerInnen nicht zu verwirren, wurden vier Figuren eingeführt (zwei Kinder
und zwei Erwachsene), die über Fachthemen reden bzw. auf heitere Art streiten. Die
Lerninhalte werden dadurch aber nicht verwässert.
- Das Buch enthält viele Vorschläge und Anregungen für Gruppenarbeit und freies
Lernen. Im LehrerInnenheft gibt es Erweiterungsblätter zu den wichtigsten Themen. Ziel
wäre eigentlich, dass zum Abschluss jede Mappe ein bisschen anders aussieht, und den
persönlichen Interessen und Erfordernissen des Schülers/der Schülerin entspricht.
- Aufbau: Das Lehrbuch soll in Form einer Ringmappe verwendet werden. So können die
SchülerInnen Blätter (aus dem Lehrerheft oder auch eigene) einlegen. Für die Produktion
bedeutet dies, dass die Blätter nicht gebunden werden, sondern vorgelocht verkauft
werden.
- Musiklehre fasst musikalische Abläufe in Sprache. Daher müssen auch die sprachlichen
Ausdrucksmöglichkeiten der SchülerInnen geschult und erweitert werden.
- Aufgrund der Berichte vieler KollegInnen und nach meiner eigenen Erfahrung als
Musiklehrer ist eines der aufwendigsten Lerngebiete im Instrumentalunterricht die
Schulung der Rhythmus- und Tempowahrnehmung. Deshalb habe ich diesem Bereich
in meinem Heft relativ viel Raum gegeben. Gleiches gilt für das Thema Gehörbildung.
- Ich möchte dazu anregen Gehörbildungsübungen in einer möglichst spielerischen und
entspannten Atmosphäre umzusetzen. Daher werden LehrerInnen im Lehrerheft auch mit
gruppendynamischen Spielen und Gehörbildungsspielen dazu motiviert, Gehörbildung
als eine lustvolle Chance zum Musizieren zu begreifen.
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