von Michael Pernek
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STAR WARS The Old Republic

Ein Bericht von Michael Pernek

Es war einmal, vor langer Zeit.
In einer weit entfernten Galaxie...


Die Handlung von Star Wars The Old Republic (SWTOR) ist viele Jahre vor den Kinofilmen, aber nach den Begebenheiten von Star Wars Knights of the Old Republic angesiedelt. Die Sith, einst vernichtend von der Republic geschlagen und verbannt, sind in ungeheurer Zahl zurückgekehrt und haben die alte Republik kalt erwischt. Nach dem sie sich fast die Helft der Republikanischen Systeme geholt hatten wurden sie gestoppt, doch die Lage zwing die Republik das neue Sith- Territorium und einen wackligen Frieden anzuerkennen.

So beginnt das neue MMORPG von Bioware, den Machern von Mass Effect. Und genau so geht es auch weiter. Was SWTOR von den anderen Online-Rollenspielen unterscheidet ist die Art wie die Geschichte erzählt wird. Wo wir vorher nur Text sahen, hören wir nun eine Kinoreife Sprachausgabe. Wo vorher in Zwischensequenzen steife Figuren ein wenig mit den Armen wackeln, erleben wir hier Kamerafahrten und spannende Inszenierungen. Und das bei wirklich jeder Quest und Aufgabe. Einmal von der Storydichte von Star Wars The Old Republic gefangen, kommt man davon kaum noch los. Doch hat man einmal seinen Charakter auf dem Maximallevel, hat man noch lange nicht alles gesehen. Denn wirklich jede Charakterklasse hat ihre eigene Storyline spendiert bekommen. Langeweile kommt da keine mehr auf.

Ich bin Hahn Solo, der Captain des Rasenden Falken ...

Eine weitere wichtige Neuerung in SWTOR sind die Begleiter. Denn wie weit wäre Luke denn schon ohne R2-D2 gekommen? Mit Level 10 darf sich auch unser Virtueller Held über Unterstützung freuen. Praktisch, der Begleiter kämpft nicht nur an deiner Seite, er verkauft auch automatisch unnütze Gegenstände auf Knopfdruck und Craftet für euch, selbst dann wenn ihr geraden nicht spielt. Sechs diese Begleiter werde ihr am Ende auf eurem Schiff versammelt haben. Ja, ihr habt richtig gehört, ein eigenes Schiff bekommt ihr auch noch. Damit steht euch die Galaxis offen. Zum Beispiel für die ein oder andere Raumschlacht oder einem Besuch bei einer Verehrerin oder schlicht um die spannende Handlung voran zu treiben.

Das ist kein Mond, das ist eine Raumstation.

Schön ist auch die Grafik von SWTOR geworden. Der Comicstil erinnert etwas an Clown Wars und tut sich damit einen gefallen. Denn was im Fernsehen ein wenig langweilt kann in Spiel dafür besonders begeistern. Dabei läuft das Spiel, stellt man mal die Hardwarehungrigen Schatten ab, auch auf betagten Rechnern sehr gut und flüssig. Selbst PVP ist kaum ein Problem für die meisten Systeme. Die opulenten Level wie Coruscant oder Hutta, die durch ihre Größe, imposant und viel liebe zum Detail hervorstechen machen SWTOR zu einem virtuellen Erlebnis.

Das Laserschwert deines Vater. Die Waffe eines Jediritters.

SWTOR erfindet das Genre nicht neue. Es schickt einen weiterhin auf repetitive Quest, die meist mit Töten oder Sammeln zu tun haben. Hier hat man sich am Altmeister WOW orientiert und dabei keine großen Fehler gemacht. Wie schon in World of Warcraft spielt sich SWTOR flüssig und bequem, ist Einsteiger freundlich und solide. Mit kleinen Verbesserungen wurde die spielerische Bequemlichkeit auch noch angehoben. Siehe oben: Begleiter. Aber auch die Sprint-Funktion welche mit Level 14 das Lauftempo deutlich erhöht, ist in den weitläufigen Regionen eine willkommene Zeitersparnis.

Fazit: Star Wars The Old Republic ist das erste MMO einer neuen Generation und ist richtungsweisend für das gesamte Genre.Ein absolutes muss nicht nur für Star Wars Fans.