von Michael Pernek
Startseite - PC - PlayStation - Nintendo - XBox - iPhone/iPod - Psycho Joh
Artikel - SUPPORT - Selber mitmachen ...

Anno 1701

Ein Bericht von Michael Pernek
Lektorat: Gabriela Dudzus

Ein Bild einer grafischen Internetseite.

Selten gab es noch ein so gutes Aufbaustrategiespiel, das über dies noch optisch so viel hermacht. Technisch schon bei Verkaufstart fast fehlerfrei, (selten heutzutage) kommen hier unzählige Stunden motivierenden Gameplays auf den Spieler zu.
Der Hardwarehunger von Anno 1701 könnte den Spielspaß auf schwächeren Comutersystemen etwas trüben, doch mit dem Anpassen der Grafikoptionen lest sich auch das schnell in den Griff bekommen. Denn dieser Titel macht auch mit minimalen Grafikeffekten noch eine Menge Spaß.
Das Gameplay macht den Unterschied. Während man bei der Konkurrenz (die Siedler) langsam die Geduld mit den kleinen Männchen verliert, welche im Schneckentempo Gebäude aus dem Boden stampfen, steht bei Anno das Haus gleich nach dem Bauauftrag am Bildschirm. Aufbaustrategiepuristen werden vielleicht den dadurch entstehenden Verlust der Authentizität kritisieren, doch auch sie können nicht bestreiten, wie stark der Spielfluss davon profitiert.
Für Eltern ist Anno 1701 ein Wunschtitel. Nur wenige Spiele dieser Tage kommen ohne sinnlose Gewalt oder blutrünstige Effekthascherei aus. Anno ist das ein strahlendes Vorbild. Spielspaß ohne Blutbad.
Zwar wird auch hier zum Schwert gegriffen, wenn der Feind sein Territorium erweitern möchte und auch Seeschlachten sind keine Seltenheit. Doch Anno 1701 verzichtete darauf uns die toten Körper der Soldaten und Seeleute in Highend-Grafik zu zeigen.


Fazit: Wer Aufbaustrategie mag, wird Anno 1701 lieben. Kinder werden vom komplexen Gameplay überfordert sein, doch Jugendliche werden mit diesem Titel sicher auch ihre Freude haben.

Ein Bild einer grafischen Internetseite. Ein Bild einer grafischen Internetseite.