von Michael Pernek
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Bioshock

Ein Bericht von Michael Pernek

Ein Bild einer grafischen Internetseite.

Selten wurden so viele Lobeshymnen über einen Shooter gesungen wie bei Bioshock. Und das obwohl doch jedes Spiel dieses Genre die virtuelle Revolution sein will. Was ist also an Bioshock so viel anders.
Nun zum einen der Look. Das Spiel führt den Helden tief unter das Meer, in eine wunderschöne Unterwasserstadt, welche voll im Stiel der 50er und 60er liegt. Ein Augenschmaus. Doch ausgefallene Location und tolle Grafik haben wir doch anderswo auch schon gesehen, oder? Warum also der Rummel um Bioshock?
Vielleicht liegt es ja auch an den ausgefallenen Waffen, mit denen man sich durch die Welt von Bioshock ballern darf? Neben Pistolen, Maschinengewähr und Flinte gibt es nehmlich auch noch mysteriöse Substanzen, Adam genannt. Mit diesen Stoffen lassen sich ganz erstaunliche Dinge anstellen, wie zum Beispiel Blitze und Feuer schleudern, oder telekinetisch Gegenstände durch die Luft fliegen lassen. Doch innovative Gameplay Ideen sind doch auch nicht mehr neu, im Shootergenre. Was ist also das Besondere an Bioshock?
Die abgedrehten Charaktere?

Nun, das kann es wohl nicht sein. Die Littel Sisters und Big Daddys sind zwar gelungen, doch die übrigen Langweiler welche sich in den Leveln tummeln sind nicht nur öde sondern auch noch eintönig und absolut abwechslungsarm.
Und auch wenn die Physik des Spiels gelungen ist und man Gegner die im Wasser stehen mit einem Elektroshock gut grillen kann, ist dies wirklich nichts Neues mehr.
Dann kann es wohl nur noch an der Kombination von Shooter und Rollenspiel liegen. Doch für mich als RPG - Fan ist dies zu halbherzig umgesetzt worden. Man kann zwar seinen Charakter werden des Spiel aufbauen. Doch geschieht dies sehr oberflächlich und bietet keine wirkliche Herausforderung.
Was ist dann dran an Bioshock. Ich glaube es ist die Mischung aus all den oben besprochenen Aspekten, welches das Spiel so interessant macht. Man sollte dem Titel aber nicht zufiel zumuten. Bioshock bleibt trotz allem nur ein Shooter.

Fazit: Wer Shooter mag, wird Bioshock mögen. Das Spiel ist gelungen und kann auch auf lange Sicht motivieren. Technisch einwandfrei und hübsch inszeniert ballert man sich durch skurrile Level fern der Realität. Erwachsenen die ihre Kinder beim Bioshock spielen erwischen sollten sofort den Stecker ziehen. Das Spiel ist brutal, blutig und grausam. Nicht umsonst wurde es nicht unter 18 Jahren freigegeben.