von Michael Pernek
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MYST für NDS

Ein Bericht von Michael Pernek

Wo waren sie im September 1993? Was, sie wissen es nicht mehr? So geht es wohl so manchem, doch eine kleine Anhängerschar von klassischen Adventures blickt wehmütig auf diese Tage zurück. Den damals erschien MYST auf dem PC und begeisterte mit eindrucksvollen vorgeränderten Bildern und einer kreativen Handlung. Gehn, hab D'ni halb Mensch, versucht sich die Technik seiner Vorfahren zu eigen zu machen. Diese befähigt nämlich das reisen zwischen den Welten, mittels Büchern. Der dadurch angerichtete Schaden ist Basis für die Story von MYST, welche den Spieler auf die gleichnamige Insel verschlägt. Dort gilt es nun Rätzel zu lösen und einen der beiden Brüder Sirrus und Achenar zu befreien.

Das hat damals super geklappt und deshalb waren die Erwartungen bei der nun erschienenen NDS Version auch dementsprechend hoch. Leider ist die DS-Umsetzung lieblos und stellenweise geradezu unspielbar. Auf kleine pixligen Bildern sucht man oft vergeben nach Schaltern und die musikalische Präsentation lest stark zu wünschen übrig. Fummeliges absuchen des Bildschirms mit der Lupenfunktion prägt das Spielgeschehen auf der Insel.

Fazit: Besser zum Original auf dem PC greifen. Die NDS Version kann von uns leider nicht empfohlen werden.