von Michael Pernek
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Overlord

Ein Bericht von Michael Pernek

Nie war es so gut, böse zu sein. Mit Overlord bringen uns Triumph Studios und Codemasters einen gelungenen Genremix der jeden begeistern kann der schon immer mal den auch so guten Paladinen, den süßen Halblingen und den knuffigen Zergen in den Hintern treten wollte.

Statt die Welt zum hundertsten Mal vor dem Untergang zu retten kann man nun endlich selbst seinen dunklen Turm aufbauen und seine Schergen zu einem Reigen der Zerstörung führen. Die kleinen Kerlchen, die dir dabei zur Seite stehen und für dich auch gerne in den Sicheren Tot laufen, sind nicht nur herrlich witzig sondern zudem auch deine mächtigste Waffe im Kampf gegen die Mächte des (gar nicht mal so) Guten.

Lenke deine Schergen, zerstöre, plündere und töte nach Herzenslust, den in Overlord stellt sich nicht die Frage, ob du Gut oder Böse bist sondern nur wie Böse du wirklich bist. Lass die Dorfbewohner in dem Glauben das du ihnen ihre Wintervorräte von den Halblingen zurückholst und sie werden dich nach Kräften unterstützen. Hast du die Vorräte dann erstmal an dich gebracht verfüttere sie doch einfach an deine Schärgen und lass die Dorfbewohner verhungern.

Fazit: Mit eindrucksvoller, doch nicht immer perfekter, Grafik. Gelungener, wenn auch etwas ungewohnter Steuerung, und dem Gefühl endlich mal so richtig Böse sein zu dürfen, hat mich Overlord überzeugt und stundenlang an den Bildschirm gefesselt. Herr der Ringe mal von der anderen Seite.
Kinder und Jugendlicher unter 16 Jahren haben jedoch in der Welt von Overlord nichts verloren.