![]() |
von Michael Pernek |
|
| |
|
Two Worlds 2Ein Bericht von Michael Pernek
Das bessere Gothic 4? Optisch schön. Während der erste Teil noch im mittleren Grafiksegment angesiedelt war, macht „Two Worlds 2“ auf allen Systemen einen gute Figur. Landschaften und Städte sehen wunderschön aus und lassen einen immer wieder kurz verweilen um das Panorama zu genießen. Die Lichteffekt runden das ganze geschickt ab. Trotzdem läuft alles auf Mittelklasse-Rechnern, ohne große Abschläge, flüssig und gut. Die Körper der NPCs (Non Player Charakter/Nicht Spieler Charakter) sind nicht mehr verbaut, wie das noch im ersten Teil zu kritisieren war und der Hauptcharakter fasziniert mit seinen Bewegungsabläufen im Kampf. Jetzt gibt’s was auf die Ohren. Doch die wahre Stärke von „Two Worlds 2“ ist die Sprachausgabe. Nur sehr selten hört man so gute Sprecher in einem Rollenspiel wie hier. Ob nun der Betrunkene der den Helden für seine Mutter hält und lallend eine neue Quest beschreibt oder der Hauptmann bei dem man bis zum Schluss nicht weiß woran man bei ihm ist. Alle klingen glaubhaft und bringen einen immer tiefer in die Welt von „Two Worlds 2“. Verbunden mit einem gelungenen Soundtrack und einer guten Geräuschkulisse ergibt das alles Gesamtwerk das es problemlos mit aktuellen Titeln aufnehmen kann. Fazit: „Two Worlds 2“ ist nicht nur besser als sein Vorgänger, sondern hat auch die Konkurrenz locker in die Tasche gesteckt. Für mich ist „Two Worlds 2“ das bessere Gothic 4. Wer die Wahl hat zwischen Risen, Arcania oder „Two Worlds 2“ sollte zu letzterem greifen.
|
|