von Michael Pernek
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VIKING: Battle for Asgard

Ein Bericht von Michael Pernek

Das Entwickler-Team "The Creative Assembly" präsentiert uns ein Vikings das hält was es verspricht. In der Rolle von Skarin - dem Helden des Spiels - Hacken sie sich durch unzählige Gegnerhorden und erleben opulente Massenschlachten. Das macht Spaß und hält Fit.

Fable (Fable: The Lost Chapters) hat es vorgemacht: Spielewelten sollten durch dem Charakter veränderlich sein. Das haben sich auch "The Creative Assembly" gedacht und haben Skarin losgeschickt um in Midgard aufzuräumen. Ein Schwert und eine Axt könne die Welt verändern. Wo gerade noch Untote im Schatten darbten, strahlt nun die Sonne wieder auf blühende Felder und eben noch gefangene Wikinger bestellen das Land. So schön kann es wieder sein, wenn Skarin seine Wikinger-Kollegen befreit und die Untoten in die Flucht schlägt. Und das geschieht in aller bester Arkademanie. Schon der kleinste Kopfdruck läst Skarin seine Gegner in der Luft zerreisen. Richtig lebendig, wie in GTA 4 oder Assassin's Creed, wird die Welt von "VIKING: Battel for Asgard" aber leider nie. Zu statisch wirken die Figuren die durch Midgard streifen, mal dort mal da einen trinken und dann gemütlich in den Busch strullen. Und leider helfen einem die NPC's auch nicht wenn man zehn Schritte weiter von einem zwei Meter großen Monster in die Mangel genommen wird. Die wissen wahrscheinlich alle das sich ein wahrer Held ohnehin nie gern helfen lässt.

Episch sind die Massenschlachten in "VIKING: Battle for Asgard". Da weiß man warum man so viel Geld, für das Spiel, hingeblättert hat. Hundert Gegner prallen auf eure Wikinger-Armeen und ihr steht mitten drin. Wie ein Metzger hackt ihr euch durch Wellen von gegnerischem Fleisch. Und wenn ihr glaubt das es gar nicht mehr brutaller geht, kommen die Drachen. Aber das sollte man sich selber ansehen.

Fazit: Alles in allem macht "VIKING: Battle for Asgard" gerade den Herren sehr viel Spaß. Kinder und Jugendliche haben in Midgard nichts verloren. Skarin ist für diese Zielgruppe einfach zu brutal.