![]() |
von Michael Pernek |
|
| |
|
World of Warcraft - CataclysmEin Bericht von Michael Pernek
World of Warcraft: Cataclysm Die dritte Erweiterung des MMORPG'S World of Warcraft ist gleichzeitig die größte und beste. Denn dieses mal hat man nicht nur einfach neue Inhalte oben drauf geklatscht, sondern auch das Grundspiel komplett überarbeitet. Dank grafischer Verbesserungen erstrahlt die alte Welt in neuem Glanz und Veteranen werden sie kaum wiedererkennen. Unzählige neue Quests und Veränderungen lassen einen glauben ein völlig neues WOW zu spielen. Dabei kommt ein ungeahnter Spielfluss auf, der einem das Gefühl vermittelt Teil der Handlung zu sein. Das zähe hoch Leveln von früher gehört damit der Vergangenheit an. Auch die Geschichte um Todesschwinge und seinem Reigen der Zerstörung wird vom ersten Level an hervorragend inszeniert und weiß zu gefallen. Wie in bisher jeder Erweiterung gibt es auch bei Cataclysm zwei neue Charakterklassen. Bei der Allianz sind das die Worgen und bei der Horde die Goblins. Beide zeichnen sich nicht gerade durch ihre Schönheit aus, haben aber die bisher besten Startgebiete und sind am dichtesten mit der Handlung um Todesschwinge verknüpft. Auch die Rassenfertigkeiten können sich sehen lassen und bringen wieder frischen Wind in die verstaubte Charaktergenerierung. Im High Level Bereich gibt es aber auch viel neues. Hyjal und Vashj'ir sind zwei spektakuläre neue Welten von der einem Eine sogar in die Tiefen des Meeres führt und Seepferdchen reiten lest. Die unübersichtliche Fülle an Rüstungssets wurde entschlackt und neue Instanzen locken mit neuen Items. Heroisch wird es dann richtig hart. Hier haben auch erfahrene Spieler richtig harte Nüsse zu knackten. Für genügend Herausforderung wäre damit gesorgt. Eines der wichtigsten Neuerungen ist das Gildenleveln, das wir ja schon aus Warhammer Online kennen. (Genauso wie den Wälzer des Wissens der Blizzards Buch zum Erfolge sammeln verflixt ähnlich sieht) Jede Gilde steigt nun mit ihren Mitgliedern im Level und schaltet so neue Boni frei, wie schnelleres Reiten oder spezielle Haustiere. Diese Funktion schweißt Spieler-Gemeinschaften noch enger zusammen. Und keine Angst vor Spielern die von Gilde zu Gilde hüpfen und nur das beste abstauben wollen. Mann sammelt jetzt Ruf bei der eigenen Gilde und kommt nur über diesen an die guten Sachen ran. Das kling alles ziemlich gut. Ja aber Moment! Hat nicht dieser Autor hier noch vor einem Jahr über WOW geschrieben: Zitat: "Wenn ich das Interface nur sehe, muss ich mich übergeben." Gut aufgepasst. Doch diese Aussage bezog sich auf das alte World of Warcraft welches für mich mit Cataclysm zu einem völlig neuen Spiel geworden ist. Ich spiele sozusagen gerade WOW II und was spielst du?
Soziale bedenken: Wieder andere bemängeln das man vor dem Computer Sozial vereinsamt. Schließlich ist man ja die ganze Zeit alleine zuhause. Und was ist mit dem schlechten Ruf der Gamer? Dazu möchte ich nur Welt Online zitieren: „Eine Gruppe von deutschen Kommunikationswissenschaftlern zeichnet in einer Studie ein Bild der Computerspieler, das so gar nicht dem Klischee entspricht. Die Menschen, die sich dem Freizeitvergnügen Computerspiel hingeben, sind demnach keine Einzelgänger am Abgrund von Sucht und Gewalt, sondern besonders kommunikative Zeitgenossen mit einer Vorliebe für Geselligkeit und anspruchsvolle Unterhaltung.“ (Quelle: http://www.welt.de/wirtschaft/webwelt/article1533156/Forscher_stuerzen_das_Computerspieler_Klischee.html)
Fazit: Cataclysm macht das gute alte World of Warcraft für mich zu einem völlig neuen Spiel. Deshalb gibt es von mir auch einen völlig neue Wertung. Ich sage drei Daumen hoch. Wer das jetzt nicht Spiel ist selber Schuld.
|
|