Was muss ich besorgen, bevor das Katzenbaby einzieht?

Es gibt Katzentoiletten mit Haube und Geruchsfilter. Die Schwingtür, die angebracht war, haben wir entfernt, da nicht alle Kleinen mit dieser Tür zurechtkommen.

Ich verwende seit vielen Jahren Katzensand "Gimpet BioKat's Classic" und bin sehr zufrieden damit. Dieser Katzensand ist äußerst ergiebig, es werden nur die "Klumpen" und "Würstchen" entfernt und wieder Sand aufgefüllt. Die komplette Reinigung der Toilette ist nicht sehr oft notwendig, vorausgesetzt, es wird ausreichend Sand ins Klo gefüllt, damit kein Urin auf den Toilettenboden durchsickern kann.

Ein Transportkorb ist unbedingt notwendig, wenn das Kätzchen abgeholt wird und in Zukunft für die Tierarztbesuche. Zu empfehlen ist ein nicht zu kleiner Korb, damit die Katze(n) auch im Erwachsenenalter ausreichend Platz darin haben.

Futternäpfe müssen mindestes zwei pro Katze vorbereitet werden. Jede Katze braucht ihr eigenes Nass- und Trockenfutterschüsserl, um von allem Anfang an Futterneid zu vermeiden.

Zu empfehlen sind Futterschüsserl aus Keramik oder Edelstahl mit Rutschsicherung (Gummiring am Bodenrand des Futternapfs). Die Futternäpfe sollten flach und nicht zu klein im Durchmesser sein. Vor allem Perserkatzen mit ihren größeren Köpfen mögen es nicht, wenn sie in der Futterschüssel "stecken", um an ihr Futter zu kommen. Anfangs könnte man auch nicht mehr benutzte "Kuchenteller" für das Nassfutter verwenden - diese haben den Vorteil sehr flach, also genau richtig für das Baby, zu sein. 

Wenn es sich um eine Rassekatze handelt, dann wird man anfangs das Futter, welches das Katzenbaby beim Züchter bekommen hat, geben. Langsam kann man dann ein Kaffelöfferl des "neuen" Futters untermischen. Je langsamer man die Futterumstellung vornimmt, umso sicherer kann man sein, dass das Katzenbaby keinen Durchfall bekommt.

Trockenfutter sollte man, wenn nicht schon eine erwachsene Katze im Haushalt lebt, "Kittenfutter" besorgen. Lebt ein erwachsenes Tier bereits in der Wohnung, dann wird das Baby das Erwachsenenfutter fressen und die erwachsene Katze das Kittenfutter. Diese Erfahrung habe ich gemacht - aber jede Mieze ist anders, vielleicht klappt's ja. Sollte das Futter, das nicht für die eigene Altersklasse vorgesehen ist, gefressen werden, bekommt das Katzenkind auch Erwachsenenfutter.  

Trockenfutter steht meinen Katzen immer zur Verfügung. Wenn man die Möglichkeit hat, dann kann man den Kleinen Nassfutter mehrmals täglich in kleinen Portionen anbieten. Ich habe, aufgrund meiner Berufstätigkeit, morgens und abends Nassfutter gefüttert. 

Entweder man verwendet Glasschüsserl (z.B. Kompott), Edelstahlnäpfe eignen sich auch gut, oder man kauft einen Wasserspender. Bei Wasserspendern hat man die Sicherheit, dass den Miezen immer ausreichend Wasser zur Verfügung steht. Es gibt auch Katzen, die so lange im Wassernapf planschen, bis kein Wasser mehr da ist - darum der Hinweis auf den Wasserspender, dessen Inhalt weit größer ist.

Übrigens, der Wassernapf bzw. mehrere Wassernäpfe, egal welche, sollten immer mindestens 1,5 bis 2 Meter vom Futter entfernt stehen bzw. in der Wohnung verteilt aufgestellt werden. Katzen lieben es, zu ihren "Wasserstellen" zu pilgern. 

Unter "Highlights" finden sie den "Fresh-Flow". Ich bzw. meine Katzen sind von dieser Tränke begeistert. Sie trinken mehr als von den normalen Wasserschüsseln und mehr trinken kann nur von Vorteil sein. 

Einen Kratzbaum mit Liegeflächen und Höhle sollte man unbedingt gleich kaufen, damit die Möbel und Tapeten verschont bleiben. Die meisten Kleinen kennen einen Kratzbaum und benutzen ihn freudig. Hat ein Baby noch nie einen Kratzbaum gesehen, so ist es relativ einfach, dem Kleinen zu zeigen, wofür das Teil herumsteht.

In Tierhandlungen ist Katzenspielzeug erhältlich.

Vor allem bei Langhaarkatzen - aber auch jenen Katzen, deren Fell kurzhaarig ist - sollte man Katzengras anbieten. Meine lieben das in Tierhandlungen, Blumengeschäften erhältliche "Zyperngras", wobei ich aber darauf achte, dass das Gras weiche Halme hat.