Tipps zur Assistenzfütterung

Manchmal, wenn Ihre nierenkranke Katze überhaupt nicht fressen mag, sollten Sie sie füttern.

Keine Katze, aber schon gar nicht eine, die an CNI leidet, sollte hungern. Die Katze muss Futter in den Magen bekommen, egal wie  ..... und wenn sie es nicht alleine tut, muss sie gefüttert werden.

In der Apotheke mehrere 20 ml-Spritzen (ohne Nadeln) kaufen.

Nierendiät in ein höheres Gefäß geben, warmes bis heißes Wasser dazu und mit einem Mixstab pürieren. Das Wasser langsam zugeben, damit Sie die Konsistenz so anpassen können, dass das Futter nicht zu flüssig wird, aber trotzdem noch gut durch die Öffnung einer  20 ml-Spritze geht.

 

Die Menge der Fütterung ist selbstverständlich individuell, aber als Anhaltspunkt kann Ihnen mein Beispiel dienen. 

Beispiel:

Als Beispiel möchte ich meinen Kater Joey nehmen, weil ich weiß, wie verunsichert man ist, weil man nicht weiß, wie viel man überhaupt einer/einem Katze/Kater geben darf oder kann.

Ich habe Joey (Gewicht: 3 kg) dreimal täglich (um 5.00 Uhr, um 16.00 Uhr und um 22.00 Uhr) mit pürierter Nierendiät gefüttert. Pro Mahlzeit hat er zwischen 60 und 80 ml gefuttert. Wenn er nicht mehr wollte, hat er das Futter einfach aus dem Mäulchen laufen lassen. Unbedingt ein Lätzchen bei der Fütterung umgeben, damit das Fell nicht total verschmiert wird!

Zwischendurch hat er noch eigenständig Nierendiät-Trockenfutter (habe ich nicht so gern gesehen, aber das Leben besteht nun mal aus Kompromissen) gefressen.