Tipps auf einen Blick

 

 

Die Katze hat vermehrten Durst und daher auch höheren Harnabsatz, wobei der Urin hell-wässrig ist. Auch kann urinöser Mundgeruch oder Erbrechen ein Zeichen für Niereninsuffizienz sein.

Erbrechen daher nicht auf die leichte Schulter nehmen. 

Bei Niereninsuffizienz, die meist bei älteren Tieren auftritt,  verlieren die meisten Katzen an Gewicht!

Wenn mehrmals wöchentlich erbrochen wird, vielleicht sogar weißer "Schaum", sofort zum Tierarzt! 

Anhand des Blutbildes kann der Tierarzt die weitere Behandlung einleiten.

Bis jetzt war es so, dass der Akutfall mit Infusionen behandelt wurde. Weiters wurden wir Katzenhalter mit dem Hinweis, dass das Tier Nierendiätfutter fressen soll, nach Hause "entlassen". Das Futter muss protein- und phosphorreduziert sein. Also kauft man beim Tierarzt das Futter (Nass- und Trockenfutter) - keine Akzeptanz.  Das Nierendiätfutter (Trockenfutter) von Royal Canin/Waltham "Renal" hat große Akzeptanz bei den Katzen. Ich kann dieses Futter nur wärmstens empfehlen und hoffen, dass der behandelnde Tierarzt dieses Futter auch besorgt.

Seit Mitte des Jahres 2002 gibt es endlich eine medikamentöse Behandlung der chronischen Niereninsuffizienz der Katze, die man auch zu Hause durchführen kann (Tabletten). 

Man sollte unbedingt die Schleimhäute im Mäulchen kontrollieren!! Bei hellen Schleimhäuten liegt eine Anämie, die meist mit der chronischen Niereninsuffizienz einher geht, vor. Auch hier kann der Tierarzt helfen.