FeLV - Felines Leukosevirus

 

 

Leukose ist eine tumorartige Erkrankung des blutbildenden und lymphatischen Gewebes.

Symptome: Appetitmangel, Durchfall, vermehrter Durst, Fieber, Abmagern, Atembeschwerden, geschwollene Lymphknoten, Schleimhautblässe, Umfangsvermehrung, abnormes Verhalten.

Katzen können sich durch engen Körperkontakt mit Artgenossen (Bisse, Lecken, Deckakt) infizieren. Außerdem kann das Virus in der Gebärmutter einer trächtigen Kätzin auf die ungeborenen Kätzchen übergehen.

Die Inkubationszeit dauert einige Wochen, Monate oder sogar Jahre.

Nicht alle Katzen, die infiziert sind, erkranken an Leukose. Bei Katzen mit guter Konstitution ist die körpereigene Abwehrkraft häufig in der Lage, das Virus abzutöten.

Bricht die Leukose aus, tritt sie in sehr vielfältiger Weise in Erscheinung.

Zuerst entstehen Knochenmarkschäden, die sich oft in Veränderungen des Blutbildes und Anämie zeigen.

Schließlich können Tumoren, Nervenschäden und Fruchtbarkeitsstörungen auftreten. Viele sekundäre Folgen der Leukose entstehen durch eine Immunsuppresion, d.i. eine Unterdrückung der Körperabwehr. Die betroffenen Katzen werden anfällig für andere Infektionen.

Manche Katzen beherbergen lange Zeit die Viren in ihrem Blut und können die Infektion weitergeben, ohne selbst Krankheitsanzeichen zu entwickeln, d.h. die Katzen sind latente Virusausscheider.