Hautpilzinfektionen

Von den Pilzinfektionen tritt am häufigsten die Hautpilzinfektion auf  - ich widme mich hier ausschließlich dieser Pilzerkrankung. 

Symptome:

Örtlich begrenzte runde Hautveränderungen; die Haare werden an dieser Stelle brüchig und fallen aus; die Haut ist an diesen Stellen gerötet und schuppig; der Juckreiz ist oft nur schwach ausgeprägt (= kreisrunde kahle Stellen).

Bei Krallenbettinfektion ist das Krallenbett gerötet, entzündet und geschwollen.

Ursachen:

Die Pilzsporen bleiben in der Umgebung jahrelang infektiös, eine Infektion ohne direkten Körperkontakt mit erkrankten Tieren ist auch über Pflege-Utensilien, Gegenstände (z.B. Kratzbäume usw.) oder Zwischenträger möglich.

Die Inkubationszeit beträgt mindestens zwei Wochen. Manche Katzen sind Träger von Hautpilzen, ohne zu erkranken, können aber andere Tiere anstecken.

Diagnose:

Der Tierarzt muss abklären, um welchen Pilzbefall es sich handelt. Manche Pilze werden durch UV-Licht (Wood-Lampe) erkennbar, andere durch mikroskopisches Untersuchen der Haare.

Das sicherste Diagnoseverfahren ist die Anzüchtung einer Pilzkultur aus Haut- und Haarproben. Es dauert leider mindestens eine Woche (eher allerdings zwei), bevor sich ein Ergebnis abzeichnet.

Bis das Ergebnis der Pilzkultur vorliegt, wird der Tierarzt mit einer Sofort-Hilfe-Maßnahme eingreifen, die das Wachstum von Pilzen hemmt.