Krankheiten

 

FUS - das Feline Urologische Syndrom

Tierärztliche Behandlung

In der Regel ist zur Behebung der Harnröhrenverstopfung eine Narkose erforderlich. Mit Hilfe einer Ultraschallsonde, die der Tierarzt in die Harnröhre einführt, werden größere Konkremente zertrümmert. Anschließend wird die Blase gespült, um weitere kleine Steinchen oder Gries herauszuschwemmen. Der Tierarzt verwendet dazu eine saure Spülflüssigkeit, wodurch sich Struvitsteine auflösen.

Trifft der kleine Patient bereits in einem schlechten Allgemeinzustand in der Tierarztpraxis ein, wird die übervolle Blase erst einmal von außen punktiert. Infusionen und kreislaufstabilisierende Präparate werden solange verabreicht, bis die Katze eine Narkose verkraften kann, um die Konkremente aus der Harnröhre und Blase zu entfernen.

Anschließend sind Antibiotikagaben erforderlich, um die durch den Gries entstandenen Entzündungen zu beheben. Blasensteine und Gries bei der weiblichen Katze werden durch eine spezielle steinauflösende Diät, die beim Tierarzt erhältlich ist, behandelt. In hartnäckigen Fällen müssen die Steine chirurgisch aus der Blase entfernt werden. 

Häusliche Behandlung

Bei etwa 50-70 % der Katzen, die bereits einmal wegen FUS behandelt werden mussten, kommt es ohne konsequente Diätmaßnahmen schon nach kurzer Zeit zu einem Rückfall. Um das zu verhindern, sollten solche Tiere nur Futter erhalten, das folgende Voraussetzungen erfüllt:

Alle diese Bedingungen erfüllt eine spezielle Diät, die beim Tierarzt erhältlich ist. 

Hier ein Link, der mehr Informationen bietet:


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