Homöopathische Behandlung
- was ist zu beachten?

Homöopathische Mittel sind keine Smarties, sie sind Arzneimittel, die - bei falscher Anwendung - auch krank machen können!

Homöopathische Mittel sollen direkt über die Mundschleimhaut aufgenommen werden. 

Viele von Ihnen, so wie ich auch, haben sich homöopathische Bücher, wie z.B. Unsere Katze gesund durch Homöopathie, angeschafft. In diesem Buch wird darauf hingewiesen, dass der homöopathische Laie bei der Potenz D 6 bleiben sollte, außer es ist beim einzelnen Mittel im Buch eine andere Potenz angeführt.

Hochpotenzen gehören in die Hände eines klassischen Homöopathen! 

Für niedrige Potenzen gilt: 

1 Gabe = 3 bis 5 Globuli oder 1 Tablette

Das heißt, dass das homöopathische Mittel entweder

oder

der Katze gegeben werden soll.

In ein Wasserglas ca. drei Finger breit Wasser füllen, die Globuli dazu. Mit einem Plastiklöffel (auch die Plastik-Einwegspritze - ohne Nadel - eignet sich) so lange umrühren, bis die Globuli (Tablette) aufgelöst sind (ist). Effekt dieses Umrührens ist, dass die Potenz des Mittels verändert wird.
Fertig ist das homöopathische Mittel zur Verabreichung!

Homöopathische Mittel niemals mit Metall (Löffel etc.) in Berührung bringen!

Ist die Katze kooperativ, dann wird es möglich sein, ihr das homöopathische Mittel direkt mit einer Einwegspritze (ohne Nadel) ins Mäulchen zu geben.

Ist die Mieze extrem gestresst, wenn man ihr das Mäulchen öffnen will, dann kann man die Globuli (Tablette) auch in etwas Milch oder Schlagobers (Sahne) auflösen und so der Katze - in der Hoffnung, dass sie diese "Mischung" allein aufschlabbert - anbieten. 

Die Katze sollte fünfzehn Minuten (wenn es länger ist, dann ist das umso besser) nach der Gabe von homöopathischen Mitteln weder trinken noch fressen.

Da das Leben nun einmal aus Kompromissen besteht, möchte ich auch dies anmerken: Gibt es eine Katze, die homöopathische Mittel braucht, sich aber nicht anfassen, geschweige etwas direkt ins Mäulchen geben lässt, dann wird man das Mittel ins Futter mischen. 

Jene homöopathischen Komplexmittel (z.B. von der Fa. Heel, Fa. Plantavet, Fa. Wala), die bei chronischer Niereninsuffizienz sehr oft eingesetzt werden und mit denen sehr gute Erfolge erzielt werden, können subkutan gespritzt oder oral verabreicht werden.