Mein Leben

18. Oktober 2006

Die letzten Tage hat sich mein rechtes Auge sehr verändert, es tränte stark und ich habe mein Äuglein auch immer ziemlich zugekniffen.

Gestern war Mami mit mir in der Klinik zur Kontrolle. Meine Mami hat mit der Ärztin ein langes Gespräch geführt und auch gesagt, dass sie am liebsten aufhören würde, mein Auge zu behandeln und es ganz einfach einmal in Ruhe lassen möchte. Aber die Ärztin sagte, dass das nicht geht, wir müssen weiter behandeln. Zu allem Überfluss habe ich auch noch geniest, als wir im Behandlungsraum waren.

Die Diagnose vom 17.10.2006:

OD ggr. OS mgr. Konjunktivitis, bil. dendrit. Keratitis, niest

Ich muss nun die nächsten Wochen - genau gesagt 24 Tage lang - täglich 1/4 Tablette FAMVIR - Filmtabletten 125 mg bekommen und außerdem müssen meine Äuglein 2 x täglich mit Oxytetracyclin-Augensalbe behandelt werden.

Meine Mami sagt immer, wenn wir krank sind, dann müssen wir behandelt werden, aber jetzt ist Mami mehr verzweifelt als ich. Mami sagt, ich bin momentan so arm und es tut ihr im Herzen weh, dass sie mich mehrmals täglich zu sich rufen muss und dann kommt die Prozedur der Behandlung. Dafür bekomme ich jetzt noch mehr Bussis als sonst .......

Liebe Grüße
Sammy

19. Oktober 2006

Da die Ärztin in der Klinik "nur" gesagt hat, dass ich die Augensalbe auch bekommen soll, hat Mami geschlossen, dass sie mir die Augensalbe so wie bei der letzten Behandlung nur zweimal täglich geben soll. Vor der Behandlung mit den Interferon-Tropfen bekam ich die Augensalbe aber dreimal täglich. Mami wird mir deshalb die ersten Tage die Augensalbe dreimal täglich geben, um zu sehen, ob die Behandlung auch wirklich anschlägt.

Mami sagt, sie betet und bittet darum, dass die Behandlung anschlägt und ich es endlich schaffe, die Herpes-Viren zu bekämpfen.

Mami hat wieder begonnen, in einem eigenen Wasserschälchen Engystol beizugeben. Das homöopathische Mittel kann mir und den anderen nur helfen, einen Heilungserfolg zu erzielen.

Liebe Grüße
Sammy