Gartenarbeit
Der Frühling ist da! Der Garten grünt und blüht wieder und damit hat auch die Saison der Gartenarbeiten begonnen.
Winterschäden im Rasen - die abgestorbene gelbliche Flecken - das ist der Schneeschimmel.
Der Rasen sollte vertikutiert werden, um abgestorbenes Gras und Moos zu entfernen. Kahle Stellen
nachsäen und den Rasen düngen! Am besten nimmt man einen Langzeitrasendünger und diese
Düngung wird Ende Juni/Anfang Juli wiederholt. Im Herbst wird der Rasen mit einem
Herbstrasendünger für den Winter vorbereitet.
Unkrautbekämpfung im Rasen ist nur mit selektiven Mitteln oder kombiniert mit Rasendünger
möglich. Hirse, die in den letzten Jahren vermehrt auftritt, wird mit "Puma extra" bekämpft. Um gute
Ergebnisse zu erzielen, verwenden sie die Pflanzenschutzmittel immer nach der Beschreibung des
jeweiligen Produkts.
Für einen schönen Rasen ist ein regelmäßiger Schnitt und eine ausgeglichene Bewässerung wichtig.
Die Bewässerung erfolgt in Abständen von ca. 2-3 Tagen je nach Witterung, sollte aber so intensiv
sein, dass der Boden 15 – 20 cm tief durchnässt ist, wodurch sich tiefreichende Wurzeln bilden. Falsch
ist: täglich zu gießen, da sich dann die Wurzeln nur in den oberen Bodenschichten bilden, weil ihnen
hier genug Wasser zur Verfügung steht. In der Urlaubszeit ohne Bewässerungsanlage oder wenn
diese nicht funktioniert, bzw. im trockenen Wintern kann der Rasen aber nur mit tiefer reichenden
Wurzeln – Wurzeln wachsen dem Wasser nach - Trockenheit besser überdauern.
Winterspuren in den Staudenbeeten sowie die alten und braunen Triebe des Vorjahres zeitgerecht
entfernen, um nicht die neuen austreibenden Blätter mit abzuschneiden. Auch bei Staudenbeeten
müssen Nährstoffe durch Düngung eingebracht werden, um für ein üppiges Wachstum zu sorgen.
Sträucher, Hecken und Bäume können zwar das gesamte Jahr über geschnitten werden, aber man
muss einige Grundprinzipien beachten:
Werden Koniferen nach dem Trieb im Juni/Juli geschnitten, bleibt die Hecke bis zum nächsten Trieb
im darauffolgenden Jahr ziemlich ‚glatt‘. Werden sie jedoch kurz vor dem Trieb im März/April
geschnitten, hat man auch den gewünschten Eindruck einer geschnittenen Hecke, durch den
nachfolgenden Trieb jedoch ein natürlicheres Bild der Pflanzen.
Vorsicht bei Koniferen, die lange nicht geschnitten und nun zu hoch oder zu breit wurden:
Der Rückschnitt muss in mehreren Abschnitten erfolgen. Bei einem zu starken Rückschnitt benötigen die dicken und alten Äste bis zu 10 Jahre -
besonders Thujen - um neue grüne Triebe bilden zu können und die Schnittbereiche wieder zu schließen.
Laubgehölze werden nach der Blüte geschnitten. Frühjahrsblüher setzen im Herbst die
Blütenknospen an, Sommerblüher im Frühjahr. Locker gepflanzte Sträucher, die natürlich wirken sollen,
werden zuerst innen ausgelichtet und dann außen auf die gewünschte Breite und Höhe zurückgenommen. Auch hier nicht auf die Düngung vergessen!
Der Garten bedankt sich mit gesunden Pflanzen und üppigem Grün und Blüten für die regelmäßige Betreuung,
wodurch auch das Gärtnern viel Freude bereitet und Teil der Erholung wird.
Ihr Gärtner Roman Fuchs