KURATORIUM FÜR VERKEHRSSICHERHEIT
In den Sommermonaten war das Kuratorium für Verkehrssicherheit von Esterhazy beauftragt worden, eine Verkehrsmessung durchzuführen. Es standen Radarboxen auf den Straßen 4 und der Seeumfahrung niederösterreichischer Seite.
Gemessen wurden die Verkehrsfrequenz, die Geschwindigkeit sowie die Länge der Fahrzeuge. Diese Messungen stellen nun die Grundlage für die weitere Vorgehensweise zur Verkehrsberuhigung dar. Erste Ergebnisse sind schon vorhanden:
- Der Durchzugsverkehr ist minimal, also vernachlässigbar.
- Die Verkehrsfrequenz entspricht den Sommermonaten, der Urlaubszeit und
der Einwohnerzahl der Siedlung.
- Ein 85%-iger Schnitt bei der Geschwindigkeitsmessung ergibt eine Geschwin-
digkeit von 51 bis 58 km/h. Als „Ausreißer“ wurde ein Paketdienst mit mehr als
100 km/h geblitzt.
Die Fachleute im Kuratorium für Verkehrssicherheit wurden nun von Esterhazy mit einigen Auflagen versehen und sind im Begriff, ein Konzept zur Verkehrsberuhigung zu erstellen. In dieser Planungsphase werden auch Überlegungen mit einbezogen, den Durchzugsverkehr der landwirtschaftlichen Fahrzeuge aus den Straßen 4 und 14 wegzubekommen. Einer der Denkanstöße beinhaltet die Umgestaltung des Vereinsdreiecks zu einem Kreisverkehr. Im Zuge dessen würden dort auch die vielen Postkästen, die ja jetzt nicht mehr gebraucht werden, entfernt. Außerdem ist geplant, entlang der Straßen 4, 14 und der Seeumfahrung bis zum ehem. Gasthaus Hamberger einen Teil des Grünstreifens als Fußgänger- und Radweg zu installieren.
Die Vertreter des Vereins werden von Esterhazy in diese Planungsphase mit einbezogen. Bis Ergebnisse vorliegen, wird es jedoch noch eine Weile dauern.