SICHT- UND WINDSCHUTZGÜRTEL

A 3 – RASTSTATION HORNSTEIN

 

Wie im Frühjahrs-Journal 2010 nachzulesen ist, wurde dem Verein sowie den Bewohnern der Seesiedlung von den Vertretern der ASFINAG ein Sicht- und Windschutzgürtel versprochen, um die entstandene Minderung der Lebensqualität zu verringern.

Dieser Zusage folgte bis heute keine Realisierung.

Mittlerweile ist diese Angelegenheit Sache der Umweltanwaltschaft der Burgenländischen Landesregierung.

Auf unser Bestreben hin haben wir als Unterstützer auch den Hornsteiner Vize-Bürgermeister, Hrn. Mag. Wolf,

sowie den Leiter der Esterhazy-Immobilien, den Stv. Dir., Hrn. Janisch, für diese Sache gewinnen können.

 

Folgendes Schreiben ging an Hrn. OAR Friedl, Referatsleiter für Gewerberecht an der BH Eisenstadt

sowie an Hrn. Mag. Frühstück, Umweltanwalt der Burgenländischen Landesregierung:

 

 

 

 

 

 

Verein

„Weekendsiedlung Neufeldersee I“

 

______________  2491 Seesiedlung Hornstein _______________

 

 

                                                                          

                                                                                     22. Okt. 2014

 

 

 

Betrifft:

Sicht- und Windschutzgürtel A 3-Raststation Hornstein

 

 

Sg. Hr. Oberamtsrat Friedl,

 

ich möchte Sie in meiner Eigenschaft als Obfrau des Vereins „Weekendsiedlung Neufeldersee I“ um Ihre Unterstützung in folgender Angelegenheit ersuchen:

 

         Am 20. April 2010 kam es auf mein Betreiben hin zu einer Gesprächsrunde zwischen Vertretern der Asfinag und Strabag, der Esterhazy-Betriebe und der Gemeinde Hornstein. An diesem Gespräch, das im Hornsteiner Rathaus statt fand, nahmen der Projektleiter, Hr. Dipl. Ing. Dusek, der Managing Director Hr. Dipl. Ing. Markart – beide Strabag, zwei Herren der Generaldirektion der OMV, von Esterhazy der stellvertr. Gen. dir. Hr. Janisch und Hr. Dipl. Ing. Widder, Hr. Bgm. Worschitz mit Oberamtsrat Ing. Szoldatics, meine Wenigkeit in der damaligen Funktion als Gemeinderätin sowie meine Obfrau-Stellvertreterin, Fr. Neudecker, teil.

 

Die generellen Bedenken und Argumente, die von Seiten der Vereins- und Siedlervertreter gegen das Bauvorhaben vorgebracht wurden, konnten nur teilweise ausgeräumt werden. Es schien zwischen Asfinag und Gemeinde bereits beschlossene Sache zu sein, ohne dass im Vorfeld ein Gespräch mit den Siedler- bzw. Esterhazyvertretern gesucht wurde. Schließlich ist die Raststation nur knapp 1000 m Luftlinie von der Seesiedlung entfernt, die als „Erholungsgebiet“ ausgezeichnet ist. Belästigung durch Lärm und Abgase, besonders bei Ostwind, ist vorgegeben. Der LKW-Parkplatz, der sich siedlungsseitig befindet, ist gekennzeichnet durch das ständige Röhren der Kompressoren, da die Klimaanlagen während der Ruhe- und Schlafzeiten auf Hochtouren laufen.

Wegen all dieser vorgebrachten Einwände wurde uns von den betreffenden Herren der Asfinag unter Garantie die Zusage gemacht, dass ein Sicht- und Windschutzgürtel den für uns entstehenden „Schaden“ so gering wie möglich halten wird.

 

Nun ist es leider so, dass seit der Beendigung des Bauvorhabens 3 Jahre verstrichen sind. Obwohl Teil des Bewilligungsbescheides waren seitens der Asfinag keinerlei Zeichen zu erkennen, die oben genannte Zusage auch zu realisieren.

Ich möchte Sie daher im Namen der Siedler der Seesiedlung am Neufeldersee sehr herzlich um Ihre Hilfe und Unterstützung in dieser Angelegenheit ersuchen.

Die beigefügten Bilder, die anfangs Oktober dieses Jahres gemacht wurden, belegen meine Argumente.

Wir hoffen, mit Ihrer Hilfe die rasche Bepflanzung der siedlungsseitigen Böschungen zu erreichen, um so ein kleines Stückchen Lebensqualität wieder zu erlangen.

 

                                               Mit herzlichem Dank für Ihre Zeit und Mühe

                                                                hochachtungsvoll

 

                                                                Renate Harbich

 

 

 

 

HARBICH Renate

Obfrau

Weekendstr. 4 / 19

2491 Seesiedlung Hornstein

0664 / 7303 1343

mailto: renha@aon.at