Versionsgeschichte
Counter Strike
Counter-Strike: Condition Zero
Nach langer Entwicklungszeit kam Condition Zero in den Handel,eine vor allem für
Einzelspieler ausgelegte, grafisch verbesserteVariante des Spiels. Während der Programmierung wurde das Entwicklerteam des Öfterengewechselt:
von "Rogue Entertainment" zu Gearbox weiter zu "Ritual Entertainment",welches wiederum
von den "Turtle Rock Studios" ersetzt wurde. Neben dem Hauptspiel, in dem man Aufgaben erfüllen muss, um imSpiel einen höheren Rang zu
erreichen
Turnier und sich mit dem verdienten Geldcomputergesteuerte
Mitstreiter dazukaufen kann, die verschiedeneFähigkeiten und Waffen besitzen, sind auch die
sogenannten "DeletedScenes" enthalten. Bei den "Deleted Scenes" handelt es sich um
die Counter-Strike-Version von Ritual Entertainment, in der man sichals Elitekämpfer vor allem
in Kriegsregionen begibt und vorgegebene Missionszieleerfüllen muss. Dabei wurde auf den
Story-Modus ein höherer Wert
gelegt. Zusätzlich sind in CS:CZ auch Mehrspieler-Bots, mit wählbarenSchwierigkeitsstufen,
enthalten. Condition Zero erreichte eine gewisse Verbreitung, jedoch nichtdie Popularität des
ursprünglichen Counter-Strike. Speziell inLigen konnte sich Condition Zero daher nicht durchsetzen.
DerSingleplayer-Modus erreicht bei vielen Spielern nicht den Reiz des
Multiplayer-Modus.
Counter-Strike: Source
Am 19. August 2004 begann der Betatest für den Nachfolger „Counter-Strike: Source“, der
mit der offiziellen Veröffentlichung über die Steam-Plattform am 7. Oktober 2004 endete.
„CS:S“ ist eine Umsetzung des Counter-Strike-Prinzips auf die neue Grafik-Engine Source,
welche für Half-Life 2 entwickelt wurde. Die Havok Physik Engine, die schon durch Spiele
wie Deus Ex 2, Freelancer oder Painkiller bekannt wurde, wird ebenfalls genutzt.
„Counter-Strike: Source“ liegt dem am 16. November 2004 erschienenen Half-Life 2 bei.
Mit dem am 5. November 2004 veröffentlichten Software Development Kit für Source wurde
die Möglichkeit gegeben, neue Karten für „Counter-Strike: Source“ zu erstellen.
Der am 19. Januar 2005 erschienene Patch fügte Bots für „Counter-Strike: Source“ hinzu,
sodass das Spiel nach dem Steam-Login im Internet auch offline gespielt werden kann.
Öffentliche Diskussion
In den Medien wurde Counter-Strike vor allem nach dem Amoklauf von Erfurt bekannt, da der
Täter Robert Steinhäuser es gespielt haben soll.
Unabhängig davon starteten Jugendschützer nach fünf Jahren den Versuch, Counter-Strike durch
die BPjM zu indizieren. Es wurden zur Untersuchung Vertreter der Spielergemeinschaft eingeladen.
Die BPjM stellte eine gewisse Jugendgefährdung fest, die jedoch nicht für eine Indizierung
ausreichte. Die zum Teil entschärfte deutsche Version des Spiels wurde von der USK ab 16 Jahren
freigegeben. Die englische Originalversion hat keine Jugendfreigabe erhalten....
Spielinhalt
Inhalt des Spieles ist ein Gefecht zwischen zwei Gruppen, den Terroristen (T) und den
Counter-Terroristen (CT). Jede Gruppe hat eine Aufgabe, deren Erfüllung von der anderen
Gruppe verhindert werden muss. Die beiden Gruppen starten an zwei festgelegten Punkten auf
der Spielkarte, den „Spawn“-Zonen, welche gleichzeitig auch die einzigen Bereiche sind, in denen
eine Kaufoption besteht (nur für bestimmte Zeit, die „buytime“ genannt wird). Jeder Spieler
hat ein eigenes virtuelles Geldkonto und kann von diesem zu Anfang jeder Spielrunde, Waffen
und sonstige Ausrüstung (Granaten, schusssichere Westen) kaufen. Bei Counter-Strike kommt
es vor allen Dingen auf eine gute Taktik in den Teams an. In vielen Teams werden von den
Spielern daher Aufgaben und strategische Positionen, die zu besetzen sind, festgelegt.
Für verschiedene Aktionen im Spiel erhält der einzelne Spieler Punkte sowie Geld nach
Eliminierung der gegnerischen Spieler oder Erfüllung von Missionszielen
(z.B. Bombe entschärfen bzw. legen). Für Abschüsse eigener Teammitglieder
(Friendly Fire bzw. „Teamkill“) oder Geiseln wird Geld vom virtuellen Konto des jeweiligen
Spielers abgezogen.
Waffen
Das Waffenarsenal jedes Spielers umfasst:
Ein Messer für den Nahkampf
Die Hauptwaffe des Spielers („Primary Weapon“)
Eine Pistole („Secondary Weapon“)
Bis zu vier Granaten (eine Handgranate, zwei Blendgranaten, und eine Rauchgranate).
Sonstige Ausrüstung (zum Beispiel zusätzliche Munition, „Kevlar“-Weste, Helm,
Nachtsichtgerät, Bomben-Entschärfungs-Kit, Schild und ähnliches)
Das Arsenal ist realen Waffen und Ausrüstungsgegenständen nachgebildet.
In der Verkaufsversion wurden die Waffennamen allerdings aus Gründen des Markenrechts
zum Teil verfremdet.
Szenarien
Für Counter-Strike sind zahlreiche Spielekarten verfügbar. Am bekanntesten sind
die Szenarien zur Rettung von Geiseln und zur Entschärfung von Bomben. Ein Szenario, bei
dem die Terroristen von einem bestimmten Ort flüchten müssen (escape), fand wenig
Anklang und wurde mit Version 1.3 wieder aus dem Programm genommen.
„Defusion-Szenario“
Das „Defusion-Szenario“ ist das in Ligen übliche Szenario. Einer der Terroristen startet
mit einer C4-Sprengladung, welche an speziell markierten Plätzen angebracht werden kann.
Ziel der Terroristen ist es, die Bombe zu platzieren und solange zu verteidigen, bis der
Zeitzünder abgelaufen ist. Die Counter-Terroristen müssen entweder das Legen der Bombe
verhindern, indem sie die Terroristen ausschalten bzw. die platzierte Bombe entschärfen.
Hierbei reduziert ein eventuell zu Anfang der Runde erworbenes Entschärfungs-Set den
erforderlichen Zeitaufwand erheblich.
Sieg für die Counter-Terroristen:
.)alle Terroristen sind tot (und die Bombe wurde noch nicht gelegt)
.)Bombe erfolgreich entschärft
.)Legen der Bombe in der angegebenen Zeit verhindert
Sieg für die Terroristen:
.)alle Counter-Terroristen sind tot
.)Bombe erfolgreich detoniert
„Hostage-Rescue-Szenario“
Die Urform des Counter-Strike-Szenarios: Am Startpunkt der Terroristen (der sog. „Base“)
oder in der Nähe befinden sich etwa vier Geiseln, welche von den Counter-Terroristen
befreit und zu einer Rettungszone (oft Startpunkt der CTs) eskortiert werden müssen. „Assassination-Szenario“
Ein von einem Spieler gesteuerter VIP im CT-Team, der keine Waffen kaufen oder aufnehmen kann,
allerdings über Pistole und eine doppelt starke Kevlarweste verfügt, muss ausgehend vom Startpunkt
mit Hilfe der Counter-Terroristen die sogenannte „Rescue-Zone“ erreichen, um zu fliehen.
Die Terroristen müssen dies verhindern. Dieses Szenario ist weniger beliebt als die anderen
beiden und ist heutzutage kaum noch auf öffentlichen Servern zu finden. Kommunikation
Klassischerweise bietet Counter-Strike eine Chatfunktionalität. Client/Server
Da Counter-Strike hauptsächlich über Netzwerke gespielt wird,
Sieg für die Counter-Terroristen:
.) alle Terroristen sind tot
.) alle Geiseln sind gerettet
Sieg für die Terroristen:
.) alle Counter-Terroristen sind tot
.) Rundenzeit ohne Rettung der Geiseln abgelaufen
Sieg für die Counter-Terroristen :
.)alle Terroristen sind tot
.)VIP konnte erfolgreich fliehen
Sieg für die Terroristen:
.)der VIP ist tot
.)Flucht wurde für die Dauer der Runde verhindert
Wie in allen bekannten Mehrspielertiteln kommt hier häufig abkürzend die Spielersprache
zum Einsatz.
Eine weitere Kommunikationsoption ist die integrierte Sprach-Kommunikationssoftware
(Voice-Tool), die es den Spielern ermöglicht, direkt mittels eines Mikrofons oder eines Headsets
mit den Teamkameraden zu kommunizieren. Eine andere Möglichkeit der Verständigung bieten hier externe
Voicesoftware wie zum Beispiel Teamspeak oder Ventrilo.
Als letzte Kommunikationsform kann von vorgefertigten Sprach-Samples Gebrauch
gemacht werden. Sie werden entweder über ein Menü im Spiel oder direkt per Tastendruck ausgelöst.
Beispiele sind „Roger that!“ für eine Bestätigung oder „Need backup!“ zum Rufen von Hilfe.
Diese werden dann bei den anderen Teammitgliedern abgespielt und es entsteht der Eindruck von Funkverkehr.
liegt dem Spiel das Client-Server-Modell zugrunde: Die Spieler treffen sich
in Gruppen bis zu 32 Spielern auf speziell dafür vorgesehenen Spieleservern.
Prinzipiell kann jeder einen solchen Server auf seinem eigenen Rechner bereitstellen,
um mit anderen Spielern im LAN oder Internet zu spielen. Im Internet reicht jedoch die
Bandbreite einer herkömmlichen Verbindung meist nicht aus,
aus diesen Gründen finden fast alle Spiele im Internet auf Servern von Rechenzentren statt,
welche über ausreichende Hardware- und Netzkapazitäten verfügen und gemietet werden können.
