OE 1 MMU  -  Michael

 

 Funkamateur seit: 1986         Mein Beruf: Bundesdienst

 

Meine "Vorgeschichte": 10 Jahre ehrenamtliche Tätigkeit in der Wiener Johanniter-Unfall-Hilfe als Katastrophenschutzbeauftragter bis 2001 mit einer Reihe von Ausbildungen im Sanitätsdienst und als Strahlenspürer, sowie seit 1981 Dienst in der Exekutive. Weiters war ich Teilnehmer des Ausbildungslehrganges IEFA  (Integrierte Einsatzführungsausbildung) = „Schnittstellenmanagement der Einsatzorganisationen„ für das  Notfunkreferat des ÖVSV.

Nach vielen Katastrophenfällen hörten Sie sicher schon “Meldungen von Amateurfunkern zufolge…“ Funkamateure ermöglichten in vielen Fällen trotz ausgefallener Telefonleitungen oder Handynetzen und anderen defekten Fernmeldeeinrichtungen eine reibungslose Not-Funkverbindung.

Durch das Interesse am Funkbetrieb, die technischen Kenntnisse und die daraus gewonnene Erfahrung kann der Funkamateur für jede Aufgabenstellung immer die passende Frequenz, Betriebsart und Antenne auswählen. Defekte an Geräten und Antennen können häufig durch  Funkamateure selbst behoben werden. Der Amateurfunk bietet Betriebsarten und Sendeleistungen, die bei Funksystemen von Behörden und Einsatzorganisationen nicht üblich sind.

 

 

Doch ersetzen wollen und können wir diese Funknetze nicht. Nur unterstützen!

 

Ich habe die Idee und die Inhalte des Konzeptes

A.R.E.N.A.

Amateur Radio Emergency Network Austria

“Amateurnotfunknetz-Österreich”

 

übernommen und versuche sie unter aktiver Mithilfe der österreichischen Funkamateure sowie mit Behörden und Einsatzorganisationen umzusetzen. Die erste und wichtigste Stütze des Systems ARENA sind Funkamateure und Ihre (vielleicht netzstromunabhängige) Amateurfunkstation! Als lokale Kommunikationszelle können Sie Notrufe und (Lage)– Berichte aus Ihrem engsten Umfeld an Notrufzentralen (Einsatzzentralen) absetzen und den Kontakt zu anderen Funkamateuren halten.

Eine weitere Stütze des Systems ARENA sind mit Amateurfunktechnik ausgerüstete und mit Funkamateuren besetzten Einsatzzentralen von Behörden und Einsatzorganisationen! (z.B. Bezirkshauptmannschaften,  Rettungs-, Feuerwehr- und Exekutivdienststellen u.v.m.).

Ich bedanke mich an dieser Stelle bei allen Funkamateuren für Ihre bisherigen Aktivitäten im Sinne des Not- und Katastrophenfunkdienstes. Auch dafür, dass sie bei Behörden und Einsatzorganisationen den Amateurfunk etablieren konnten und seine Leistungsfähigkeit bei Übungen und Einsätzen unter Beweis stellten.

 

Ich bitte alle Funktionäre der Landesverbände, des ÖVSV und die AMRS weiterhin Anstrengungen für den Not- und Kat-Funk zu unternehmen, Kontakte zu Behörden aufzubauen und bestehende zu pflegen sowie speziell Ihre Referenten in diesem Sachgebiet mit Rat, Tat und finanziellen Mitteln zur Seite zu stehen, sodass ARENA bekannt und ausgebaut wird, eben zu einem

österreichweiten Netzwerk der Hilfe !

 

Anfragen richten Sie bitte an oe1mmu@oevsv.at

oder an die Postadresse des ÖVSV-DV, Referat NOTFUNK.

1060 Wien, Eisvogelgasse 4/1.

 

73 de

OE1 MMU

Michael MARINGER

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