Feinde der Familie machen mobil: Emanzenrechte scheinen wichtiger zu sein als Erkenntnisse der Jugendpsychologie, Erfahrungen im Ausland interessieren deutsche Politiker nicht: www.christliche-mitte.de/content/view/185/2/
Vielleicht sollte man aber mit diesem Thema etwas vorsichtiger umgehen:
Zitat aus einer Predigt von Bischof Sailer (1751 - 1832): Darin stand über den Sühnetod Christi Folgendes: "Wir sehen an Jesus das Lamm Gottes, geopfert für die Sünden der Welt. Die ewige Gerechtigkeit sollte ein vollgültiges Opfer für die Weltsünden empfangen: und wer ein vollgültiges Opfer darbrächte, war außer dem Sohne Gottes in Menschengestalt - niemand."
J. Ratzinger schrieb in "Einführung in das Christentum" (S. 264): "Die *unendliche Sühne*, auf der Gott zu bestehen scheint, rückt so in ein doppelt unheimliches Licht. Von manchen Andachtstexten her drängt sich dem Bewusstsein dann geradezu die Vorstellung auf, der christliche Glaube an das Kreuz stelle sich einen Gott vor, dessen unnachsichtige Gerechtigkeit ein Menschopfer, das Opfer seines eigenen Sohnes, verlangt habe. Und man wendet sich mit Schrecken von einer Gerechtigkeit ab, deren finsterer Zorn die Botschaft von der Liebe unglaubwürdig macht."
Es wäre aber sehr sinnvoll, aus dem Buch des jetzigen Papstes nicht nur diesen Absatz zu lesen, sondern die Lektüre zumindest auf das gesamte Kapitel auszudehnen.