Photo

Photo

Oft gestellte Fragen

Englische Büchereien und Buchhandlungen

British Council

Hier erhalten Sie Informationen zur Landeskunde, Studienreisen, Cambridge Tests. Das British Council hat auch eine Leihbücherei, bei der man Mitglied werden kann und eine Jahresgebühr zahlt. Die Auswahl ist enorm. Auch Videos können gegen eine günstige Wochengebühr entliehen werden. Eine gute Alternative zu Pickwicks und anderen Videotheken. Die Videosammlung ist jedoch in erster Linie britisch ausgerichtet und nicht so umfassend wie andere kommerzielle Videotheken.
www.britishcouncil.at

British Bookshop

Eine solide Buchhandlung mit einer sehr großen Abteilung für die Bereiche Wörterbücher, Kursbücher, Easy Readers. Das Personal ist recht gut eingeschult, sehr auf den ELT (English Language Teaching) Bereich "eingeschossen" und hilfsbereit.
www.britishbookshop.at

Weitere gute Alternativen sind Morawa, ÖBV o.ä.

Welche Wörterbucher sind empfehlenswert?

Einer meiner Professoren sagte immer, dass zweisprachige Wörtebücher "by definition" schlecht seien. Auch ich denke, dass Sie in fast allen Fällen nur beschränkt die Vielfalt und inbesondere die Feinheiten im Idiom einer Sprache widerspiegeln kann. Wie wollen Sie "Topfengolatschen" oder "Haggis" übersetzen? Oft gibt es aufgrund sozio-kultureller Unterschiede keine kongruente Entsprechung oder Bedeutungsüberlappungen. Ein weiterer Gefahrenherd sind jene Wörter, die der Muttersprache ähnlich sehen, jedoch eine andere Bedeutung haben. Hier sprechen wir von den deceptive cognates, auch falsche Freunde genannt (oder "false friends"), z.B. become - bekommen, pregnant - pragnant, caution - Kaution. In all diesen Fällen kann ein einsprachiges Wörterbuch einfach viel genauer und nachvollziehbarer Begrifflichkeiten abstecken. Sehr oft "will man es einfach wissen" und prompt eine deutsche Entsprechung haben. Und in sehr operativen Texten wie z.B. neurochirurgischen Handbüchern ist dies auch notwendig. Aber auch in der Realität kann man von englischen Muttersprachler/innen nicht erwarten, dass sie uns wie wandelnde Glossare Pendants liefern. In vielen Fällen gibt es sie gar nicht. Sie werden versuchen, Begriffe zu umschreiben und zu definieren. Und genau dies tut ein einsprachiges Wörterbuch. Versuchen Sie es. Sie werden nach einiger kleinen Eingewöhnungsphase gar nichts mehr anderes in die Hand nehmen wollen.

Viele haben mich gefragt, welche Wörterbücher ich empfehle. Das ist oft Geschmacksache. Für den Einstieg empfehle ich ein kleines Büchlein "wordpower" aus der Oxford Press handlich, praktisch und vor allem klein und leicht. Ich persönlich liebe die Collins Cobuild Reihe. Sie ist informativ, praktisch und sehr aufschlussreich. Für Fortgeschrittene gibt es das "Student's Dictionary" oder sogar das "Learner's Dictionary". Das ist schon sehr umfassend. Wer eine Anschaffung fürs Leben plant, sollte den Collins English Dictionary in Erwägung ziehen. Wer dort ein Wort nicht findet, der darf grob gesagt davon ausgehen, dass auch englische Muttersprachler/innen dieses Wort nicht kennen.

Darüber hinaus gibt es noch unzählige Zwischenstufen und Neuerscheinung, Updates, Revised Editions, CD-ROMs usw. Am besten gehen Sie in den British Bookshop, Morawa, ÖBV o.ä. und machen sich ein eigenes Bild.

Welche Art des Unterrichts ist die effizienteste?

Ich halte One-to-One für die beste Form des Unterrichts. Den auch in unserem Alltag stehen wir im Normalfall auch nur einer Person gegenüber. Der Trainer kann hundertprozentig auf die Wünsche und Bedürfnisse einer Person eingehen. Der/die Lernende holt sich so ein Optimum aus dem Training heraus und muss nicht auf die Bedürfnislagen anderer Teilnehmer/innen Rücksicht nehmen.

In Gruppen kann eine interessante Dynamik entstehen. Sie kann die Gruppenmitglieder individuell bereichern oder neue Ideen schaffen. Kleingruppen bestehen aus ca. 6 Personen. Ein Kurs sollte insgesamt nie aus mehr als 10-12 Teilnehmer/innen bestehen. Idealerweise ist ihre Zahl gerade, so dass man leichter Partnerübungen machen kann.

Gibt es ein "Lernminimum", damit das Lernen noch immer seinen Zweck erfüllt?

Eine Minute pro Tag ist besser als keine Minute. Sie sollten sich nie davon abschrecken lassen etwas zu lernen, weil Sie glauben, dass würde in der kurzen Zeit sowieso nichts bringen. Aus eigener Erfahrung glaube ich, dass sich Lernziele gerade in kurzen Einheiten oft besser einprägen lassen als in studenlangem Strebern. Das tut sowieso fast niemand, wenn nicht etwas auf dem Spiel steht (Job, Noten, Karriere, Studienabschluss). Setzen Sie sich Ziele, aber seien Sie realistisch und setzen Sie das Lernpensum so, dass Sie es auch wirklich erfüllen können. Und wenn es auch nur ein Viertelstündchen zwischendurch sein sollte.