![]() |
1040 Wien,
Paulanergasse 6 Tel. +43-1-505 50 60-40 e-mail: pf@chello.at Kanzlei e-mail: wieden-paulaner@zurfrohenbotschaft.at Pfarrvikar: Tel. +43-1-505 50 60-41 franz.wilfinger@zurfrohenbotschaft.at |
|
Home
Startseite Pfarrvikar
Wilfinger Pfarrvikar
Holosnjaj Artikel Haushälterin
Paulanerrezepte
Sekretärin
Gottesdienstzeiten
Veranstaltungen
Geschichte-Kirche/Pfarrhaus
Kirchenführer
Kindergarten-Paulaner
Rückblick-Berichte
Statistik-Finanzen
Meditation
Rätsel Linkliste
Berufsgemeinschaft-Phh
BG-Wien-Kochrezepte
|
|
|
Paulaner Nachrichten: |
Glaubensräume "Warum ist das schöne Immakulata - Bild nach der Restaurierung nicht wieder als Altarblatt angebracht worden" fragte mich eine sichtlich enttäuschte Kirchenbesucherin. Meine Erklärung, dass wir erst nach der Abnahme des Bildes die ursprüngliche barocke Nische entdeckt und statt dessen das barocke Bild der hl. Mutter Anna hinein gegeben hätten, fand nur mäßige Zustimmung. |
|
|
Dieses
Bild stammt aus der Mitte des 18. Jh. Ein offenes Gebetbuch liegt auf den
Knien der hl. Mutter Anna. Seitlich kniet Maria, ihre Tochter, mit gefalteten
Händen. Die Deutung des Bildes ist nicht allzu schwer: Anna lehrt Maria
das Beten. Ein in der Kunstgeschichte Versierter fügte dieser Deutung aber noch eine weitere hinzu, indem er von einem pädagogischen Bild sprach. Kaiserin Maria Theresia führte etwa in der Entstehungszeit des Bildes die allgemeine Schulpflicht ein. Das Bild könnte demnach als eine Mahnung, eine Erinnerung, für die Gläubigen verstanden werden: `Lasst eure Kinder lesen und schreiben lernen, selbst die hl. Mutter Anna hat das schon für ihre Tochter Maria getan´. |
|
Fassen wir die Aussage des barocken Bildes mit der Begrifflichkeit unserer Tage zusammen, so könnte sie etwa lauten: Die hl. Mutter Anna eröffnet ihrer Tochter Maria den Raum des Glaubens und schafft in der Atmosphäre des Vertrautseins einen Raum, in dem Maria ihr Leben entfalten kann. |
|
|
Mit dem Begriffspaar Glaubensräume öffnen - Lebensräume schaffen umschreiben die österreichischen Bischöfe das kirchliche Bemühen im Arbeitsjahr 2005/2007. Ein verlockender Gedanke, die Angebote unserer Pfarre unter Aspekt zu betrachten: Hier werden Glaubensräume für jung und alt eröffnet, da werden Lebensräume geschaffen. Gelingen wird beides nur, wenn Bereitschaft vorhanden ist, sich für andere einzusetzen. |
|
|
|
Ein Blick auf das pädagogische
Bild wäre dann Erinnerung und Einladung zugleich, |
|
zurück zur Artikelauswahl |