P. JOSEP M. BALCELLS,
GENERAL DES PIARISTENORDENS,
in Gespräch mit Patres,
Ordensbeirat und Familiaren der Piaristen,
Vertretern der Piaristenschulen,
und Vertretern der Piaristenpfarren
in Österreich

Mo 16.10.2000, 19:30-21:30
 



Hauptgedanken des P.Generals in diesem Gespräch:

    Ordensleute und verheiratete Christen ("Laien") gehören zusammen. Es sind zwei Wege, zwei Berufungen. Beide brauchen einander, beide bereichern einander. Das hat das Generalkapitel des Ordens vor zwei Jahren für den Piaristenorden besonders unterstrichen. Die Zukunft des Piaristenordens kann nur in der Mitarbeit mit den "Laien" liegen, nicht deswegen, weil wir an der Zahl Ordensmänner weniger werden, sondern weil es keinen Sinn hat, eine Trennung zu machen.
    So wie die Priester eine Ausbildung bekommen haben, so sollen die engagierten Christen eine Ausbildung bekommen, damit sie ihre Berufung, ihr Charisma, ihren Dienst für Kirche und Welt richtig ausüben können. Die Qualität der Wirksamkeit von Priestern und "Laien" kommt auf die Vorbereitung und Weiterbildung an. Wenn jemand für eine Aktivität nicht vorbereitet ist, soll er sie besser nicht ausüben. Die Mitarbeiter sowohl in der Schule wie in der Pfarre sollen richtig ausgewählt und ausgebildet sein. Nicht ein jeder kann z.B. Jugendbegleiter sein.
    Die Zukunft der Piaristenpfarren? Die Zukunft kommt nicht von alleine. Man kann sie zum Teil bestimmen. Man soll für diese Zukunft die richtigen Leute vorbereiten: auswählen und ausbilden.

P.General mit Maria, der Pfarrsekretärin von St.Thekla                    P.General mit Renate E., der Vorsitz.Stellv. PGR St. Thekla