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Berühmte Entdecker

 

Name

Lebensdaten

Entdeckungen

Aristoteles

384 – 322 vor Chr.

Für ihn war die Erde der Mittelpunkt des Universums, zentraler Bereich besteht aus den 4 Elementen, Erde, Luft, Feuer und Wasser. Als höheres Element fügte er noch Äther hinzu. Erstes Physikbuch um 350 v. Chr.

Becquerel Antoine Henri

1852 – 1908

Französischer Physiker und Nobelpreisträger, entdeckte die Radioaktivität des Urans und vieles mehr.

Bessel Friedrich Wilhelm

1783 – 1846

Deutscher Astronom, ermittelte als erster die genaue Parallaxe eines Sterns (61 Cygni im Sterbild Schwan)

Boltzmann Ludwig

1844 – 1902

Österreichischer Physiker, gilt als Begründer der klassischen statistischen Physik.

Brahe Tycho

1546 – 1601

Dänischer Astronom und Mathematiker, exakte umfassende Beobachtungen und Messungen von Planeten, sowie Katalogisierung von über 800 Sternen. Seine Daten übertrafen alle anderen astronomischen Messungen  an Genauigkeit.   

Cavendish Henry

1731 – 1810

Britischer Naturforscher, Entdecker des Wasserstoffs, fand heraus, dass Wasser kein Element ist sondern eine Verbindung. Erfinder der Torsionswaage. Unabhängig von anderen entdeckte er auch Stickstoff.

Chandrasekhara Raman Sir

1888 – 1970

Indischer Physiker, bekannt durch seine Forschungen über die Streuung von Licht und Röntgenstrahlung an Molekülen. Für die Entdeckung der, als Raman-Effekt bekannten physikalischen Erscheinung erhielt er 1930 den Nobelpreis für Physik.

Coriolis Gaspard Gustave

1792 – 1843

Corioliskraft: Wenn sich ein Körper auf der Erdoberfläche genau in nördlicher oder südlicher Richtung mit konstanter Geschwindigkeit  bewegt, erfährt er eine Ablenkung aufgrund der Drehung der Erde. Diese Ablenkung verläuft auf der Nordhalbkugel im Uhrzeigersinn, auf der Südhalbkugel im Gegenuhrzeigersinn.

Coulomb Charles Augustin

1736 – 1806

Französischer Physiker, forschte auf den Gebieten des Magnetismus, der Reibung und der Elektrizität, 1777 erfand Coulomb die Torsionswaage zur Messung von magnetischer und elektrischer Anziehungskraft und formulierte das sogenannte Coulombsche Gesetz.

Curie Marie und Pierre

1867 – 1934

Französische Physiker und Nobelpreisträger. Entdeckten die chemischen Elemente Radium und Polonium und legten eine der Grundlagen zur modernen Kernphysik.

Dalton John

1766 – 1844

Britischer Chemiker und Physiker entwickelte die Atomtheorie auf der die moderne physikalische Wissenschaft beruht. Seine Theorie, dass die Materie aus Atomen verschiedener Gewichte besteht bildete die Grundlage für das moderne Periodensystem der chemischen Elemente.

Dirac Paul Adrien Maurice

1902 – 1984

Britischer Physiker und Nobelpreisträger, seine Theorie der Elektronenbewegung führte im Jahr 1928 zur Behauptung der Existenz eines mit dem Elektron identischen Elementarteilchens, welches sich lediglich durch seine Ladung vom Elektron unterscheidet. Das Elektron enthält eine negative Ladung, während das hypothetische Elementarteilchen mit einer positiven Ladung versehen sein sollte.

Doppler Christian Johann

1803 – 1853

Österreichischer Physiker und Mathematiker, berühmt wurde Doppler  durch seine Arbeiten über die Frequenzänderungen von Wellen, die von einer bewegten Quelle ausgehen. 1842 beschrieb Doppler ein akustisches Phänomen, das heute Doppler-Effekt genannt wird.  Siehe auch Rotverschiebung).

Einstein Albert

1879 – 1955

Deutsch amerikanischer Physiker und Nobelpreisträger , bekannt als Schöpfer der speziellen-und-allgemeinen Relativitätstheorie, wohl der berühmteste Naturforscher des 20. Jahrhunderts. Seine Weltberühmte Formel;  E=mc2

Eratosthenes

276 –  196 v. Chr.

Griechischer Mathematiker er berechnete als Erster den Umfang der Erde mit einer großer Genauigkeit.

Faraday Michael

1791 – 1867

Britischer Physiker, 1831 beobachtete Michael Faraday  erstmals die elektromagnetische Induktion.

Foucault Jean Bernard Leon

1819 – 1868

Französischer Physiker, mit dem Pendelversuch brachte Foucault 1851 im Pariser Pantheon öffentlich den  experimentellen Beleg für die Rotation der Erde um ihre eigene Achse. Foucault verwendete einen schweren Pendelkörper von 28 Kg, der an einen 67 Meter langen, dünnen Draht aufgehängt war. Nicht die Schwingungsebene des Pendels dreht sich, wie es den Anschein hat, sondern der Boden unter dem Pendel. Unabhängig davon, wies Foucault nach, dass die Lichtgeschwindigkeit in Luft größer als in Wasser ist.

Fraunhofer Robert

 

 

1787 – 1826

Deutscher Physiker, Konstrukteur optischer Geräte, Entdecker der nach ihm benannten (dunklen) Fraunhofer, schen Linien im Sonnenspektrum.

Galilei Galileo

1564 – 1642

Italienischer Physiker, Mathematiker  und Astronom. Entdecker der vier galileischen Jupitermonde. Er war  glühender Verfechter der Kopernikanischen Lehre. Galileis Gezeitentheorie wurde durch das kopernikanische Model verständlich. Seine Fallgesetze, Prüfung durch die Fallschnur. Alle Körper fallen unabhängig ihrer Masse gleich schnell im luftleeren Raum zu Boden, der Nachweis bestätigte sich auf dem Mond. Galilei untersuchte die Pendelbewegungen und forschte auf dem Gebiet der Mechanik und vieles mehr.

Halley Edmond

1656 – 1742

Englischer Mathematiker und Astronom, berechnete erstmalig die Umlaufbahn eines Kometen und wies mathemat. nach, dass sich Kometen auf elliptischen Umlaufbahnen  um die Sonne bewegen. Seine Voraussage, dass der später nach ihm benannte Halleysche Komet wiederkehren würde, bestätigte seine Theorie, dass Kometen ein Teil des Sonnensystems sind.

Hawking Stephen William

1942

Britischer Physiker, bekannt wurde er vor allem, durch seine Beiträge zur Kosmologie und für seine Versuche, die starken und schwachen Wechselwirkungen miteinander zu verbinden. Von Bedeutung sind insbesondere seine Arbeiten über das Phänomen der Schwarzen Löcher. Hawkings Forschungen zeigen, dass die allgemeine Relativitätstheorie, die Theorie von der Entstehung des Universums durch einen Urknall stützt.

Heisenberg Werner Karl

1901 – 1976

Deutscher Physiker, seine Unschärferelation spielte eine wichtige Rolle bei der Entwicklung der Mechanik und übte großen Einfluss auf die moderne Philosophie aus, da das von ihm formulierte Prinzip den klassischen Determinismus in Frage stellte. Er war einer der Begründer der Quantenmechanik. Nobelpreisträger.

Herschel Friedrich Wilhelm

1738 – 1822

Britischer Astronom deutscher Herkunft, leistete bedeutende Beiträge zur Astronomie. Herschel konstruierte seine Teleskope selbst, entdeckte 1781 den Planeten Uranus, baute ein Spiegelteleskop von 1,22 Meter Spiegeldurchmesser und entdeckte damit zwei Uranusmonde und den sechsten und siebenten Saturnmond.

Hertz Heinrich

1857 – 1894

Deutscher Physiker, Maßeinheit für die Frequenz, das heißt, ein Ereignis das regelmäßig zehnmal pro Sekunde eintritt, hat eine Frequenz von zehn Hertz. Diese Maßeinheit wurde nach dem deutschen Physiker Heinrich Hertz benannt. Hörbare Töne (Akustik) sind praktisch Luftdruckschwingungen im Bereich 20 Hertz (sehr tief) bis 20 000 Hertz (sehr hoch). Beim sichtbaren Licht handelt es sich um Schwingungen des elektromagnetischen Feldes mit Frequenzen von 3,8 x 1014 Hertz (rot) und 7,7x1014 Hertz (violett).

Hertzsprung Einar

1873 – 1967

Hertzsprung-Russel-Diagramm, Klassifizierung der Sterne, dänischer Astrophysiker und Astronom. Trug man die Leuchtkraft gegen die Temperatur graphisch auf, so stellte sich heraus, dass Tausende von Sternen sich in drei großen Hauptgruppen sammelten (Hauptreihe, Riesen, Zwerge). Diese unabhängig voneinander gefundenen Erkenntnisse bildeten die Grundlage für das sogenannte Hertzsprung- Russel-Diagramm.

Hipparchos von Nicäa

190 – 125 v. Chr.

Bedeutendster griechischer Astronom seiner Zeit. Beim Vergleich seiner eigenen Himmelsstudien mit denen früherer Astronomen entdeckte Hipparchos die Präzession der Äquinoktien. Seine Berechnung des tropischen Jahres, d. h. die Länge des von den Jahreszeiten bestimmten Jahres wich nur um 6,5 Minuten von modernen Messungen ab.

Hubble Edwin Powell

1889 – 1953

Begründer der modernen  extragalaktischen Astronomie. Der amerikanische Astronom zählt  zusammen mit Kopernikus, Galilei oder Newton zu den Wegbereitern neuer Weltbilder. 1923/24 gelang Hubble die Bestimmung der Entfernung des Andromeda-Nebels; seine späteren Entdeckungen im Bereich galaktischer Systeme und deren Entfernungen trugen dazu bei, der Theorie des expandierenden Weltalls (siehe Rotverschiebung) Gestalt zu verleihen.

Huggins Wilhelm

1824 – 1910

Spektrallinien im ultravioletten Bereich des Wasserstoffs¸ Pionier der Stern-Spektroskopie.

Joule  James

1818 – 1889

Britischer Physiker. 1 Joule entspricht  0,239 Kalorien, = 1 Wattsek. 1 Kilowattstunde sind  3 600 000 Joule

Kepler Johannes

1571 – 1630

Deutscher Astronom und Naturphilosoph, formulierte und bestätigte die drei Gesetze derPlanetenbewegung nach langjähriger mühevoller Arbeit, bekannt als keplersche Gesetze. Kepler akzeptierte die kopernikanische Theorie. Er arbeitete mit Tycho Brahe eng zusammen, der ihn nach seinen Tod mit seinen umfangreichen Aufzeichnungen beerbte. Keplers mühevolle, jahrelange, empirische Beobachtungen wurden durch seine drei Gesetze belohnt.

Kirchhof Robert

1824 – 1887

Deutscher Physiker, er entwickelte gemeinsam mit dem deutschen Chemiker Robert Wilhelm Bunzen das moderne Spektroskop für die chemische Analyse. 1860 entdeckten beide die Elemente Cäsium und Rubidium unter Zuhilfenahme der Spektroskopie.

Kopernikus Nikolaus

1473 – 1543

Polnischer Astronom, der das heliozentrische Weltsystem aufstellte. Diese Theorie geht davon aus, dass sich die Sonne nahe dem Mittelpunkt des Weltalls in Ruhe befindet, während sich die Erde einmal am Tag um ihre eigene Achse dreht und jährlich um die Sonne kreist. Sein Hauptwerk De Revolutionibis Orbium Coelestium (Über die Kreisbewegungen der  Weltkörper) wurde erst 13 Jahre nach seinem Tode veröffentlicht.

Mach Ernst

1838 – 1912

Österreichischer  Physiker und Philosoph, seine herausragenden Arbeiten auf dem Gebiet der Ballistik trugen maßgeblich zur Theorie der Flugbahnen bei. Die Mach-Zahl ist das Verhältnis zwischen der Geschwindigkeit eines Objektes und der Geschwindigkeit des Schalles in der Atmosphäre.

Maxwell  James Clark

1831 – 1879

Der Physiker Maxwell lieferte mit seiner Theorie des elektromagnetischen Feldes einen wichtigen Meilenstein von der klassischen zur modernen Physik und verfasste mehrere Abhandlungen zu diesem Thema.

Mendelejew Dmitrij Iwannow.

1834 – 1907

Russischer Chemiker, Mendelejews größter Verdienst war die Aufstellung des Periodensystems und die damit verbundene Vorhersage noch unentdeckter chemischer Elemente. Durch die Anordnung nach dem Atomgewicht spiegelt dieses System die Periodizität (regelmäßige Struktur) in den Eigenschaften der Elemente wieder.

Michelson Albert Abraham

1852 – 1931

Deutschstämmiger amerikanischer Physiker.  Michelsons’s  erstmals 1881 durchgeführtes Experiment trug dazu bei, die Nichtexistenz des Äthers zu beweisen. Er erfand 1887 das Interferometer und benützte es für ein weiteres berühmtes Experiment das er mit dem amerikanischen Chemiker Edward Williams Morley durchführte.

Morley Edward Williams

1838 – 1923

Experimente zur Bestimmung des so genannten Lichtäthers . Die Versuchsergebnisse galten später als

experimentelle Bestätigung der speziellen Relativitätstheorie.

Newton Sir Isaac

1643 – 1727

Der englische Astronom, Mathematiker und Naturphilosoph Sir Isaac Newton zählt zu den bedeutendsten Forschern der Geschichte. Newton lieferte in vielen Wissensgebieten bedeutende Beiträge. Seine Entdeckungen und Theorien bildeten die Basis für ein naturwissenschaftliches Weltbild, das über 200 Jahre Gültigkeit hatte.

Oppenheimer  J. Robert

1904 – 1967

Amerikanische Atomphysiker, bekannt wurde er unter anderen durch seine Beiträge zur Quantentheorie, Relativitätstheorie, zu kosmischen Strahlen, Positronen und Neutronensterne. Robert Oppenheimer wurde 1943 Leiter des Manhattanprojektes und gilt als einer der Väter der Atombombe. Nach dem Krieg sah ihn das Establishment als Sicherheitsrisiko an und enthob ihn 1954 wegen unamerikanischer Umtriebe seines Amtes.

Pauli Wolfgang

1900 – 1958

Schweizerisch amerikanischer Physiker österreichischer Herkunft, bekannt durch die Definition des Ausschließungsprinzips in der Quantenmechanik, seine Hypothese von 1931 zur Existenz des Neutrinos war ein grundlegender Beitrag zur Entwicklung der Mesonentheorie.

Pickering Edward Charles

1846 – 1919

Amerikanischer Astronom und Physiker, Erfinder des Meridianphotometers, mit dem er über 1 400 000  Messungen zu den Größenklassen von Sternen durchführte. Pickering führte astrophysikalische Untersuchungen zu Sternhelligkeiten und Sterspektren durch.

Plank Max Karl Ernst

1858 – 1947

Max Planck deutscher Physiker,  Begründer der Quantentheorie, Nobelpreisträger, entdeckte die Quantelung der Energie von Strahlung.

Plato

427 – 347

Griechischer Philosoph, er war der einflussreichste Denker der abendländischen Philosophie.

Ptolemäus  Claudius

 85 – 165

Ägypten ( Alexandria)Astronom und Mathematiker, dessen astronomische Theorien die Wissenschaft bis ins 16. Jahrhundert beherrschten. Geozentrisches System, Erde ist natürl. Zentrum aller Dinge. Frühestes Werk, die Almagest. Das Werk enthält keinerlei physikalische Beschreibung der Objekte im Weltraum.

Röntgen Wilhelm Konrad

1845 – 1923

Entdecker derRöntgenstrahlen

 

Russell  Henry Norris

1877 – 1957

Amerikanischer Astronom und Astrophysiker, siehe Hertzsprung-Russel-Diagramm

Rutherford Ernest

1871 – 1937

Britischer Physiker, der für seine bahnbrechende Arbeit in der Kernphysik und für seine Theorie zur Atomstruktur den Nobelpreis erhielt. Rutherford zählt zu den ersten und bedeutendsten Forscher in der Kernphysik. Schon bald nach der Entdeckung der Radioaktivität durch Becquerel identifizierte er die drei Hauptbestandteile der Strahlung und nannte sie Alpha-, Beta- und Gamma-Strahlen.

Schrödinger  Erwin

1887 – 1961

Österreichischer Physiker und Nobelpreisträger, Schrödinger leistete bedeutende Arbeiten zum Ausbau der Quantenmechanik, zur statistischen Physik und zur allgemeinen Relativitätstheorie. Ein wichtiger Beitrag ist beispielsweise die Entwicklung der nach Ihm benannten Gleichung. Sie beschreibt in der Formelsprache der Physik das zeitliche Verhalten einer Wellenfunktion und damit den Zustand eines Quantensystems.

Sokrates

469 – 399

Mit seinen Gedanken und der erkenntnisförderden Art und Weise seiner Lehrtechnik übte Sokrates einen großen Einfluss auf die abendländische Philosophiegeschichte aus.

Tesla  Nikola

1856 – 1943

Ein Newton pro Amperemeter, 10-5Tesla Erdmagnetfeld, 10-4 Sonnenmagnetfeld, 1011 Neutronenstern

Thomson Josef

1856 – 1940

Britischer Physiker, Mathematiker und Nobelpreisträger, Er gilt als Entdecker des freien Elektrons.

 

 

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