Werner Schulz - Mönkeberg

In Frankfurt/Main geboren und Wahlösterreicher seit 1965.

Er sagt
"Malen ist wie Zaubern" - aus nichts entstehen "Gärten für die Augen".

Vielleicht zog ihn das sphinxhafte Wesen der Wiener Schule des Phantastischen Realismus an. Seine märchenhaften Bilder können dennoch seine Heimat nicht ganz verleugnen. Und er könnte mit dem gleichfalls aus Frankfurt stammenden alten Zauberer Merlin für sich selbst bekennen:
"Wär´ nicht das Auge sonnenhaft, die Sonnen könnt es nie erblicken; läge nicht in uns des Gottes eigene Kraft, wie könnt uns Göttliches entzücken?"

Seine von ihm selbst entwickelte Technik - er malt mit Buntstift und Öl auf Spezialkarton und Holz - erlaubt akribische, mit Lupe gemalte Details, ohne die große Linie zu vernachlässigen. Die besondere Leuchtkraft der Farben entsteht durch den Auftrag mehrerer Schichten Farbe übereinander, wobei tieferliegende Schichten teilweise wieder freigelegt werden. Es entstehen lebendige und zauberhafte Gärten für die Augen.

Ein paar neugierige Fragen an den Künstler:

Was ist Ihr Motto fürs Leben? "Wer immer strebend sich bemüht..."

Und wie lebt es sich danach? "Angenehm unzufrieden"

Welche Hobbys haben Sie? "Lesen, Kochen, Bonsai, Skifahren, Surfen"

Was tun Sie so überhaupt nicht gern? "Schuhe putzen und länger unter vielen Menschen sein"

Was ist Ihr größter Fehler? "Ich treffe schwer Entscheidungen!" (Waage)

Was ist Ihre beste Eigenschaft? "Ich glaube an die Stärke des Guten"

Was stört Sie an anderen Menschen am meisten? "Unzuverlässigkeit, Unaufrichtigkeit"

Was essen Sie am liebsten?
"Kaviar"

Was trinken Sie am liebsten? " Bier. Aus dünnen Gläsern"

Was lesen Sie? "Viel - Philosophie und Astrologie"

Welche Musik hören Sie? "Klassik"

Hat ein Maler auch eine Lieblingsfarbe? "Ja ich zumindest. Blau"

Wo fühlen Sie sich am wohlsten? "Im Wasser in der Sonne. In der Toscana. Zu Hause.

Was bedeutet Glück für Sie?
"Tja auf der Welt zu sein. Malen. Guter Wind beim Surfen.
Es gibt viele kleine Glücks für mich."

Welche Persönlichkeit der Geschichte beeindruckt Sie am meisten? "Mehrere. Esoteriker, wie zum Beispiel Goethe."

Was malen Sie am liebsten? "Landschaft und Architektur"

Warum stellen Sie in Ihren Bildern immer die heile Welt dar? "Mit Unheil hab ich nichts zu schaffen.
Dafür gibt es Zeitungen"

Was möchten Sie mit Ihren Bildern erreichen?
"Ich möcht, dass sich die Menschen daran freuen.
Sie sollen Gärten für die Augen sein!"


(c) WSM Werner Schulz-Mönkeberg, Webdesign by Tim Plecher