WIZARD & THUNDERSTORM & ANGRY ANGELS & BLACK ABYSS &
SUBACID
& FIRESTORM


Fr. 30. Mai - 19.00 - Innsbruck, Hafen

6 Euro für 6 Bands! Wo gibt es den sowas?


Nicht in den kultbehafteten 80er Jahren, nicht in der tiefsten Ukraine, sondern hier und jetzt im Innsbrucker Hafen. Trotzdem bahnten sich nur ca. 150 partywillige Gäste Ihren Weg in den Hafen. Die wurden dafür aber durch eine prächtige Show erstklassiger Topacts aus dem In- und Ausland belohnt.

FIRESTORM
– die Hitze des Tages wird am besten durch einen Auftritt einer der derzeit „heissesten“ Bands aus Österreich bekämpft. Frei nach dem Motto „Fight Fire With Fire“ betrat das sympathische niederösterreichische Quintett in Latex, Lack und Leder gekleidet die Bühne. Wer jetzt auf Nu Metal oder gar Black Metal tippte lag aber völlig daneben. Als „Schock Rock“ bezeichnet sich die eigenwillige, aber sehr gelungene Mischung aus traditionellem, dreistimmig vorgetragenem Hard Rock mit modernen Showelmenten à la Rammstein/Marilyn Manson. Wachsen uns hier die österreichischen Lordi heran?

Gut aufgewärmt ging es dann mit SUBACID in die zweite Runde. Die Burschen präsentierten sich professionell wie immer, aber überraschten doch mit dem druckvollen Anfang von ‚Hell Awaits‘, welches dann in eine Eigenkomposition überging. Die ersten Headbanger zeigten sich bereits in der ersten Reihe und als die Band eine halbe Stunde später mit ihrem Klassiker "Dark Traces" dem Set das Krönchen aufsetzte, waren alle aus dem Häuschen.
Die schwäbisch-südtirolerische Metal-Allianz BLACK ABYSS waren die nächsten, die den bereits gut gepflügten Metal-Acker bearbeiteten. Mit ihren eingängigen Power Metal-Rhythmen konnten sie an diesem Abend nix falsch machen. Schade nur, dass just an jenem Abend ihr Gitarrist mit Gips am Fuss und auf einem Stuhl sitzend fiedeln musste. Ansonsten gab es auch hier wieder nix zu meckern und so allmählich wurden die T-Shirts im heiß-feuchten Klima des Hadesclubs so richtig vollgeschwitzt.
Das Innsbrucker Metal-Urgestein ANGRY ANGELS zückte als nächstes den Hammer und brachte die Halle schnell zum Kochen. Ältere Hits und neue Songs füllten die gute halbe Stunde, die mit dem Slayer-Cover „Raining Blood“ endete und vor und auf der Bühne durchwegs zufriedene Gesichter zurückließ. Die Siegeslorbeeren in Sachen Stimmung und Merchandise-Verkauf gehen jedenfalls an die Angels.
THUNDERSTORM aus Italien – Newcomer des Jahres (Heavy oder Was) bzw. 10 x Dynamit (Rock Hard) - waren die große Überraschung des Festivals. Obschon viele die Band vorher nicht kannten, konnten die doomigen Gitarrenwände und das beschwörende Organ Sänger Fabios, die meisten Leute schnell auf ihre Seite ziehen. Wuchtiger und technisch perfekt auf den Punkt gespielter Doom Metal. Und einmal mehr unterstrichen die Italiener ihre Reputation als Klasse-Liveband.
Mit einer fast dreiviertel Stunde Verspätung standen schlußendlich die deutschen Manowar vulgo WIZARD auf der Bühne. Doch das Warten hatte sich mehr als gelohnt.
Die Besucher erlebten ein Heavy Metal Fest der Sonderklasse. Schnell, tight und mit einem überragenden Sven D’Anna am Mikro knallten die Jungs Hit um Hit ins Publikum. "Hammer, Bow, Axe and Sword", "Dark Wings", "Bound By Metal", "Odin, The Powergod", "The Prophecy" sowie das finale "Defenders Of Metal" stellten Publikum und Band im mittlerweile saunagleichen Hades-Club vor die letzte Probe an diesem Abend. Besonders sympathisch: die verbale Liebeserklärung von Sven D’Anna an Innsbruck, die keinesfalls aufgesetzt war, sondern die man ihm auch gerne glaubte.

Als die letzten Pyros schließlich explodiert und der letzte Metal-Chor gebildet worden war, wurde noch schnell das Abyss angesteuert, wo sich die Bands - allen voran Wizard und Tunderstorm – bis früh morgens noch die Kante gaben. Was für ein schöner Tag für den Metal! Auch wenn es gerne ein paar mehr Leute mehr hätten sein dürfen...

 




 

 

 

 

Wizard
Thunder-
storm
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Angry Angels-->

 

Black Abyss -->

Subacid -->
Firestorm -->
 

Die tosende Menge -->