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Oftmals entstehen die Zeichnungen durch spontane "Kritzeleien" auf Papier, Blöcken oder Zeitungen. So sammelten sich bereits zur Schulzeit in Nötsch und am musischen Gymnasium in Hermagor (1971-1975) die ersten Zeichenentwürfe. Während des Informatikstudiums an der TU-Wien (1975-1980) wurden diese Teilskizzen zu vollständigen Zeichnungen weiterentwickelt. Am Beginn dominierten noch Grafitstifte und Zeichentusche als Gestaltungsträger, die Ausarbeitung in Farbe erfolgte erst schrittweise. Das große Interesse für Geschichte und insbesondere für die griechische Mythologie findet sich in vielen Bildmotiven wieder.
Nach dem Studium unternahm ich eine dreimonatige Reise nach Südamerika. In den folgenden sieben Jahren (1982-1988) als Universitätstassistent beschäftigte ich mich nebenher intensiv mit Drucktechniken wie Kaltnadelradierung, Strichätzung, Aquatinta, Vernis mou und Reservage. Diese leiteten einen neuen Entwicklungsschritt ein und führten 1984 zu den ersten Druckgrafiken.
Mit Beginn 1989 wechselte ich als Informatiker in das Wissenschafts-/Unterrichts-ministerium und beendete erfolgreich mein Dissertationsstudium. Seit 2003 leite ich die Abteilung für Informationstechnologie. Ab 2000 folgte eine Reihe von Experimenten mit Pastellkreiden, Gouache und Öl. Eine Seminarteilnahme im Sommer 2007 an der Kunstakademie in Stift Geras eröffnete mir völlig neue Ausdrucksmöglichkeiten und somit eine Vielfalt kreativer Gestaltungspotentiale. Unter der Leitung der Künstlerin Sybille Uitz wurden meine bisher exakt und akribisch gesetzten Linien und Formen durch dynamische Aufträge von Strukturpasten und Acrylfarben bereichert. Spachtel, Rollen und Schwämme ersetzten zunehmend die bisher verwendete Tuschfeder. Die Bildträger wechselten von kleinen Zeichenblättern zu größeren Leinwänden und Malkartons.