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<!-- $Id: rss10.xml 966 2006-02-11 08:51:35Z andreas $ -->
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    <title>next-horizon</title>
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    <dc:date>2007-10-28T16:45:04Z</dc:date>
    <dc:language>de</dc:language>
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    <dc:format>text/html</dc:format>
    <dc:creator>Robert Sonnleitner</dc:creator>
    <dc:subject>second life, luftblase, fluchtventil, grafik, active world, there, linden
    lab</dc:subject>
    <dc:date>2007-10-23T18:31:06Z</dc:date>
    <title>Bietet Second Life tats&#228;chlich ein zweites Leben?</title>
    <description>&lt;p&gt;Gestern hatte ich eine Journalisten zu Besuch, die mir gleich am Anfang
    des Gespr&amp;auml;ches erkl&amp;auml;rte, sie sei SecondLife gegen&amp;uuml;ber negativ
    eingestellt. Auf meine Frage, warum denn, antwortete sie, das erste Leben sei aufregend genug.
    Wozu brauche man denn bitte ein zweites Leben?&lt;br /&gt;Hm. Ich frage mich, ob hier nicht
    eigentlich der Wunsch Vater des Gedankens gewesen war.&lt;br /&gt;Als ob SecondLife
    tats&amp;auml;chlich ein zweites Leben bieten w&amp;uuml;rde. Als ob ich, wenn ich mit meinem
    ersten Leben unzufrieden w&amp;auml;re, einfach in eine zweite Haut schl&amp;uuml;pfen und
    dort, auf der anderen Seite der Welt, ein neues Leben beginnen k&amp;ouml;nnte. Ein
    Auswanderer, der statt nach Australien zu ziehen und Schafe zu z&amp;uuml;chten sich durch ein
    Fieberglaskabel zw&amp;auml;ngt und an der anderen Seite des Bildschirms eine neue Welt
    betritt, den einheimischen Bytes virtuelles Land abhandelt und Pixel anpflanzt und
    erntet.&lt;br /&gt;Wer anf&amp;auml;ngt, sein von vielen so genanntes
    &amp;bdquo;zweites&amp;ldquo; Leben als eigentliches, reales zu betrachten, hat definitiv ein
    Problem. Aber ich glaube, ehrlich gesagt, wer wirklich aus seinem real existierenden Dasein
    fl&amp;uuml;chten m&amp;ouml;chte und nicht zuf&amp;auml;llig SecondLife als Fluchtventil
    findet, findet ein anderes. Ich zumindest habe z.B. noch keinen Alkoholiker getroffen, der mit
    seinem Leben zufrieden gewesen w&amp;auml;re und seinen Alkoholismus aus Jux und Tollerei
    betrieben h&amp;auml;tte.&lt;br /&gt;SecondLife ist, was es ist: Ein Teil des Internets. So
    einfach ist das. Mit einem Unterschied: Ich glaube, dass SecondLife wesentlich mehr
    M&amp;ouml;glichkeiten bietet als eine &amp;bdquo;normale&amp;ldquo; Homepage. Es kommt halt
    darauf an, wie man es nutzt.&lt;br /&gt;SecondLife f&amp;ouml;rdert die Kreativit&amp;auml;t
    von Menschen; denn es ist mehr als nur &amp;bdquo;ein Chatroom mit
    3-D-Avataren&amp;ldquo;.&lt;br /&gt;Was nicht alles an SecondLife kritisiert wird. Es habe
    &amp;bdquo;eine Grafikperformance wie aus den fr&amp;uuml;hen 90er Jahren&amp;ldquo;. Es
    &amp;bdquo;kostet Geld&amp;ldquo;. Und der Betreiber LindenLab k&amp;ouml;nne sein System
    jederzeit abdrehen oder an den H&amp;ouml;chstbietenden verkaufen &amp;hellip; samt der
    &amp;quot;Welt-Hoheitsgewalt&amp;ldquo;.&lt;br /&gt;Hm.&lt;br /&gt;Sobald irgendetwas auf den
    Markt kommt, dass ein bisserl Erfolg hat, stehen sofort irgendwelche Gscheiterl auf und sagen:
    &amp;quot;Das hat&amp;rsquo;s schon mal gegeben!&amp;quot;, &amp;quot;Schaut ja wie ...
    aus!&amp;ldquo;, &amp;bdquo;Das kostet ja etwas!&amp;ldquo; oder &amp;bdquo;Die haben ja
    Werbung drin!&amp;ldquo; (Dazu kommt auch noch einer meiner Lieblingsstandards&amp;auml;tze:
    &amp;bdquo;He, das ist ist ein Shit! Auf Apple/Linux w&amp;uuml;rd das nicht
    passieren!&amp;ldquo;).&lt;br /&gt;Zugegeben, heutzutage ist man eine durchaus bessere Grafik
    gew&amp;ouml;hnt. Sony bastelt gerade an einem &amp;auml;hnlichen System namens
    &amp;bdquo;Home&amp;ldquo; mit einer wesentlich besseren Grafik. Doch soweit ich die
    Pressemeldungen kenne, bietet &amp;bdquo;Home&amp;ldquo; nicht die gleichen gestalterischen
    Freiheiten wie SecondLife. Auch kenne ich viele &amp;bdquo;Konkurrenten&amp;ldquo; von
    SecondLife wie &amp;bdquo;ActiveWorld&amp;ldquo; oder &amp;bdquo;There&amp;ldquo; &amp;hellip;
    aber da w&amp;auml;re mir kein gewaltiger grafischer Unterschied aufgefallen.
    &amp;bdquo;WoW&amp;ldquo; schaut besser aus, nicht zu leugnen, aber auch hier finde ich, ist
    die gestalterische und konzeptionelle Freiheit eher vernachl&amp;auml;ssigbar.
    Geschm&amp;auml;cker und Ohrfeigen sind eben verschieden.&lt;br /&gt;Doch LindenLab immer
    wieder auf die Zehen zu steigen und zu sagen: &amp;bdquo;Werdet besser&amp;ldquo; ist
    sicherlich kein Fehler.&lt;br /&gt;Dass SecondLife Geld kostet&amp;hellip; Ja, wie die meisten
    Dinge. Nicht missverstehen, ich bin nicht der Sprecher von LindenLab, doch die meisten
    Unternehmungen werden gestartet, um Geld zu verdienen. In meiner Freizeit schreibe ich Romane,
    die sogar ver&amp;ouml;ffentlich werden. Ja, ich schreibe sie auch, um unter anderem damit Geld
    zu verdienen. No na ned.&lt;br /&gt;Dass LindenLab jederzeit sein System abdrehen oder an den
    H&amp;ouml;chstbietenden verkaufen kann &amp;hellip; ja, klar. So wie jedes Unternehmen. Und
    selbst wenn sie verkaufen und der neue Besitzer mir nicht gef&amp;auml;llt, dann muss ich dort
    ja nicht werben. Es zwingt mich ja auch keiner, Inserate in der Krone zu schalten.&lt;br
    /&gt;Ein anderer Journalist schrieb in einem Artikel, Adidas habe in vier Monaten 23.000
    virtuelle paar Schuhe verkauft. &amp;bdquo;Klingt viel, ergibt jedoch [&amp;hellip;] nicht mehr
    als 4.300 US-Dollar.&amp;ldquo; Ja, so kann man&amp;rsquo;s auch sehen. Ich vermute mal, die
    4.300 Dollar werden Adidas ziemlich wurscht sein; die gesicherten 23.000 Kundenkontakte schon
    weniger. Ich kenne Werber, die w&amp;uuml;rden f&amp;uuml;r so ein Ergebnis
    morden&amp;hellip;&lt;br /&gt;SecondLife polarisiert. Und das ist gut so.&lt;br /&gt;Ich habe
    vor kurzem eine Homepage gefunden, die sich mit menschlichen Bl&amp;auml;hungen
    besch&amp;auml;ftigt; unter anderem kann man sich auch Soundfiles von diversen Furzvarianten
    herunterladen. Soll ich jetzt daraus schlie&amp;szlig;en, dass sich das ganze Internet nur mit
    hei&amp;szlig;er Luft besch&amp;auml;ftigt? Zugegeben, ich k&amp;auml;me nie auf die Idee, eine
    Homepage mit einem solchen Inhalt ins Netz zu stellen, aber offensichtlich tun es andere. Und
    offensichtlich finden auch einige Menschen diese Homepage komisch.&lt;br /&gt;Soll sein. Warum
    nicht.&lt;br /&gt;Kritiker sprechen davon, dass SecondLife eine Luftblase sei.&lt;br /&gt;Als
    die erste Eisenbahn gebaut wurde, sagten Kritiker, es mache doch keinen Sinn, sich auf einer
    festgelegten Strecke fortzubewegen. Das werde sich niemlas durchsetzen.&lt;br /&gt;Als die
    ersten Autos gebaut wurden, sagten Kritiker, es werde sich niemals gegen&amp;uuml;ber den
    Pferdekutschen durchsetzen; schlie&amp;szlig;lich seien diese schneller.&lt;br /&gt;SecondLife
    ist das, was du daraus machst. Und es steht erst am Anfang.&lt;/p&gt;</description>
    <link>
    http://www.next-horizon.at/56,2,bietet-second-life-tatsaechlich-ein-zweites-leben-,item,0.php</link>
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  <item rdf:about="http://www.next-horizon.at/56,1,rollenspiel-sl-,item,0.php">
    <dc:format>text/html</dc:format>
    <dc:creator>Robert Sonnleitner</dc:creator>
    <dc:subject>second life, rollenspiel</dc:subject>
    <dc:date>2007-10-23T18:25:06Z</dc:date>
    <title>Rollenspiel SL?</title>
    <description>&lt;p&gt;Ich werde immer wieder gefragt, ob SL ein Rollenspiel ist. Nun, die
    Ver&amp;ouml;ffentlichung der neuesten Daten von Linden Lab geben darauf eine eindeutige
    Antwort:&lt;/p&gt;&lt;p&gt;M&amp;auml;nner mit m&amp;auml;nnlichen Avataren: 42%&lt;br
    /&gt;Frauen mit weiblichen Avataren: 40%&lt;br /&gt;M&amp;auml;nner mit weiblichen Avataren:
    14%&lt;br /&gt;Frauen mit m&amp;auml;nnlichen Avataren: 4%&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Offensichtlich
    h&amp;auml;lt man sich auch in SL eher an das Geschlecht, das man in RL hat. Interessent
    allerdings w&amp;auml;re es zu wissen, wieviele User sich eines
    &amp;quot;nichtmenschlichen&amp;quot; Avatars bedienen. Vielleicht sollte ich dazu unseren
    Meisterprogrammierer Alexander Husky befragen, der - Nomen est Omen - als Husky durch sein
    zweites Leben l&amp;auml;uft.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;</description>
    <link>http://www.next-horizon.at/56,1,rollenspiel-sl-,item,0.php</link>
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